Labrador Ernährung: Futter, Menge & Übergewicht vermeiden
Das Beste, was Du Deinem Labrador in den Napf geben kannst, ist frisches, rohes Fleisch aus einer klar deklarierten Proteinquelle, ohne Getreide, ohne Füllstoffe, ohne versteckte Kalorien: BARF. Gerade weil der Labrador von Natur aus zu Heißhunger und Übergewicht neigt, ist ein roher Mix mit voll deklarierten Zutaten der ehrlichste Weg, die Portion im Griff zu behalten. Du siehst genau, was drin ist, und wie viel. Worauf es bei der Labrador-Ernährung ankommt und welche unserer BARF-Sorten passt, liest Du hier.
Dein Labrador schaut Dich an, als hätte er seit drei Tagen nichts gefressen, obwohl die letzte Mahlzeit keine zwei Stunden zurückliegt. Kennst Du das? Du bist nicht allein. Der Labrador frisst nicht nur gern, er frisst mit einer Hingabe, die schnell zum Gewichtsproblem wird. Genau deshalb beginnt gute Labrador-Ernährung bei der Qualität und der Menge im Napf, und beides hast Du mit rohem Frischfutter am besten unter Kontrolle.
Warum rohes BARF die beste Basis für den Labrador ist
Stark verarbeitetes, hocherhitztes Trockenfutter mit langer, oft unklarer Zutatenliste macht es einem futterverliebten Labrador nicht leichter. Je mehr Füllstoffe und versteckte Kalorien, desto schwerer fällt das Gewichtsmanagement. Rohes BARF dreht das Prinzip um: wenige, klar benannte Zutaten, kein Erhitzungsschritt, nichts Verstecktes.
- Klar deklarierte Proteinquelle: Muskelfleisch und Innereien aus einer benannten Quelle statt unspezifischer "tierischer Nebenerzeugnisse". Du weißt, was Dein Hund bekommt.
- Hoher Eiweißanteil, sinnvolles Fett: Der Labrador braucht genug Protein für den Muskelerhalt an den belasteten Gelenken, aber kein übermäßiges Fett. Magere Sorten wie Kaninchen oder Pute passen besonders gut zur Neigung, schnell anzusetzen.
- Keine Füllstoffe, kein Getreide: Weizen, Mais und unspezifische Nebenerzeugnisse fallen weg. Das sind genau die Bestandteile, die unnötige Kalorien liefern.
- Volle Transparenz über die Menge: Bei voll deklariertem Frischfutter siehst Du, was im Napf liegt, und kannst die Ration grammgenau steuern. Beim Labrador ist genau das die halbe Miete.
Unser rohes, tiefgekühltes BARF entsteht nach unseren eigenen Rezepten und ist in dieser Form nur bei uns erhältlich. Für den überdurchschnittlich futtermotivierten Labrador ist eine magere, klar deklarierte Sorte der sauberste Einstieg.
Unsere Empfehlung für den Labrador
BARF-Mix Kaninchen, tiefgekühlt
Mager, klar deklariert, eine Proteinquelle. Muskelfleisch, Innereien und Gemüse vorkombiniert, gewolft und ohne Getreide. Ideal für den zu Übergewicht neigenden Labrador, weil Du die Ration präzise dosieren kannst. Roh, frisch, nach unserem eigenen Rezept, nur bei uns. Wer eine kräftigere Allrounder-Sorte sucht, findet bei uns auch den BARF-Mix Rind und den purinarmen Rind-Mix.

Warum frisst mein Labrador so viel, und ist das normal?
Ja und nein. Labradore haben tatsächlich einen genetischen Grund für ihren großen Appetit. Eine Studie der University of Cambridge (2016, Fachjournal Cell Metabolism) untersuchte 310 Labradore und fand bei rund 25 Prozent eine Deletion im POMC-Gen. Dieses Gen ist an der Sättigungssteuerung beteiligt, und bei betroffenen Hunden funktioniert dieses Signal schlechter. Der Napf kann noch so voll gewesen sein, der Hund fühlt sich nicht satt.
Heißt das, Du musst hilflos zusehen? Nein. Es heißt: Du trägst die Verantwortung für die Portionskontrolle. Dein Labrador wird das nicht selbst regeln. Genau hier hilft frisches Futter, das Du grammgenau abwiegst, statt nach Augenmaß zu schütten.
Besondere Ernährungsbedürfnisse des Labradors
Der Labrador ist eine große, kräftige und ursprünglich als Apportierhund gezüchtete Rasse. Sein Körperbau, sein Bewegungsdrang und seine Veranlagung stellen klare Anforderungen, und rohes Frischfutter beantwortet die meisten davon direkt:
- Übergewichtsneigung: Die Kombination aus POMC-Veranlagung, hoher Futtermotivation und gut meinenden Haltern macht den Labrador besonders anfällig. Frisches Futter ohne unnötige Füllstoffe und mit grammgenauer Portionierung erleichtert die Kontrolle ganz erheblich, weil Du jede Kalorie siehst.
- Gelenke: Hüft- und Ellenbogendysplasie sind rassetypisch. Jedes Kilo zu viel belastet die Gelenke. Genug Protein und ein gesundes Gewicht sind die wichtigsten Stellschrauben. Bei Gelenkproblemen gilt: Tierarzt zuerst.
- Dichtes Fell: Der Labrador trägt ein doppellagiges Fell mit öliger Unterwolle. Natürliche Omega-3-Quellen aus Fisch werden oft genannt. Bei Hautproblemen: Tierarzt zuerst.
- Hoher Aktivitätsbedarf: Ein arbeitender oder sportlich geführter Labrador braucht spürbar mehr Energie als ein ruhiger Familienhund gleichen Gewichts, und entsprechend eine kräftigere Sorte. Die Ration muss zum echten Alltag passen, nicht zur Packungsangabe auf irgendeiner Tüte.
- Magendrehung: Große, tiefbrüstige Rassen haben ein erhöhtes Risiko. Zwei kleinere Mahlzeiten und Ruhe nach dem Fressen senken es.
Worauf beim Futter achten?
Das gehört in einen guten Napf
- Klar benannte tierische Rohstoffe mit offener Deklaration (z.B. "Kaninchen, Muskelfleisch und Innereien" statt "Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse")
- Ein sinnvoller Eiweißanteil für den Muskelerhalt, kombiniert mit einem moderaten, nicht übertriebenen Fettgehalt
- Natürliche Omega-3-Quellen für Haut und Fell
- Getreidefrei, ohne Weizen und Mais
- Keine künstlichen Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffe, kein zugesetzter Zucker
Genau diese Punkte erfüllt rohes BARF von Natur aus. Bei einem fertigen Mix musst Du nichts selbst zusammenstellen, die Rezeptur ist bereits ausbalanciert, und Du dosierst nur noch die passende Menge.
Das hat im Napf nichts verloren
- Weizen und Mais (unnötige Kalorienträger ohne Mehrwert)
- Künstliche Farb- und Konservierungsstoffe
- Zugesetzter Zucker, auch versteckt als Rübenschnitzel in hoher Dosierung
- Unspezifische Angaben wie "tierische Nebenerzeugnisse" ohne genaue Deklaration
- Tischreste und fettreiche Häppchen, die das Gewichtsmanagement unterlaufen
Wie viel sollte ein Labrador wiegen, und wie prüfst Du das?
Laut VDH und FCI liegt das Idealgewicht für Labrador-Rüden bei 29 bis 36 kg, für Hündinnen bei 25 bis 32 kg. Diese Zahlen allein reichen aber nicht. Ein muskulöser Field-Trial-Rüde mit 35 kg kann topfit sein, während eine Hündin mit 30 kg bereits zu viel auf den Rippen hat.
Verlässlicher ist der Body Condition Score (BCS) auf der Skala 1 bis 9. Dein Labrador sollte bei 4 oder 5 liegen. So prüfst Du das in zehn Sekunden:
- Rippen: Leicht fühlbar, aber nicht sichtbar. Wenn Du drückst und nichts spürst, ist zu viel Fett im Spiel.
- Taille: Von oben betrachtet eine erkennbare Einbuchtung hinter den Rippen.
- Bauch: Von der Seite leicht nach oben gezogen, nicht hängend oder gerade.
Wiege Deinen Labrador alle zwei Wochen. Ein einfacher Trick: Stell Dich mit Hund auf die Personenwaage, dann ohne. Die Differenz ist das Hundegewicht. Mit frischem Futter, das Du grammgenau abwiegst, lässt sich das Gewicht über Wochen ruhig und kontrolliert steuern.
Wie viel BARF braucht ein Labrador am Tag?
Die richtige Menge hängt von drei Faktoren ab: Gewicht, Aktivitätslevel und Kastrationsstatus. Kastrierte Labradore benötigen laut Universität Liverpool (German et al., 2006) rund 20 bis 30 Prozent weniger Energie als intakte Hunde gleichen Gewichts. Pauschalangaben sind ein Startpunkt, nicht mehr. Bei rohem Frischfutter gilt als grobe Orientierung 2 bis 3 Prozent des Körpergewichts pro Tag, bei sehr aktiven Hunden etwas mehr.
| Gewicht | Wenig aktiv | Normal aktiv | Sehr aktiv (Jagd/Sport) |
|---|---|---|---|
| 25 kg (kleine Hündin) | 500-550 g | 550-650 g | 650-750 g |
| 30 kg (Durchschnitt) | 600-660 g | 660-780 g | 780-900 g |
| 36 kg (großer Rüde) | 720-790 g | 790-940 g | 940-1080 g |
| 40 kg (übergewichtig) | 660 g* | 780 g* | 900 g* |
*Bei übergewichtigen Labradoren: Füttere die Menge für das Zielgewicht, nicht das aktuelle Gewicht. Ein 40-kg-Labrador, der 33 kg wiegen soll, bekommt die Portion eines 33-kg-Hundes. Richtwerte für rohes Frischfutter, auf zwei Mahlzeiten pro Tag aufgeteilt. Snacks in die Tagesration einrechnen. Die genaue Menge hängt vom einzelnen Hund ab, beobachte Gewicht und Kotbild und passe an. Im Zweifel berät Dein Tierarzt.
Zwei Mahlzeiten am Tag, morgens und abends. Das ist beim Labrador nicht optional, sondern sinnvoll begründet. Große, tiefbrüstige Rassen haben ein erhöhtes Risiko für eine Magendrehung. Die Purdue-Studie (Glickman et al., 2000, über 1.900 Hunde) zeigte, dass eine einzige große Mahlzeit pro Tag das Risiko deutlich erhöht. Nach dem Fressen mindestens 30 Minuten Ruhe.
Und wiege das Futter mit einer Küchenwaage ab. Augenmaß summiert sich beim Labrador schnell zu Hunderten Gramm Differenz pro Woche, und genau daraus entsteht über Monate das Übergewicht.
Kein Gefrierfach? Die gereifte Variante im Glas
Rohes Tiefkühl-BARF ist eine besonders nährstoffschonende Basis, weil nichts hocherhitzt wird. Es braucht aber Platz im Gefrierfach und etwas Planung beim Auftauen. Wenn das nicht in Deinen Alltag passt, etwa auf Reisen, im Sommer oder bei wenig Platz, ist unser gereiftes Nassfutter im Glas die ehrlichste verarbeitete Alternative: schonend zubereitet statt hocherhitzt wie Dosenfutter, voll deklariert und sofort servierbar. Es ist schrankfähig und damit auch der ideale Reisebegleiter für den Urlaub mit dem Labrador.
Die Alternative ohne Gefrierfach
Gereiftes Nassfutter im Glas
Schonend zubereitet, voll deklariert, sofort servierbar. Für Labrador-Halter, die kein Gefrierfach nutzen oder viel unterwegs sind.
BARF beim Labrador richtig füttern
Selbst zusammengestelltes BARF ist anspruchsvoll: Die Nährstoffbalance muss stimmen, zu viel Protein belastet die Nieren, zu wenig Calcium die Knochen. Genau diese Fehlerquellen nehmen wir Dir ab. Unsere fertigen BARF-Mixe kombinieren Muskelfleisch, Innereien und Gemüse bereits ausgewogen, gewolft und aus einer Proteinquelle. Du taust nur auf und servierst.
Drei Dinge solltest Du beim Labrador beachten:
- Fressgeschwindigkeit bremsen: Labradore schlingen. Serviere die Portion in einem Anti-Schling-Napf oder verteile sie, das gibt dem Sättigungsgefühl eine Chance und senkt zusätzlich das Risiko einer Magendrehung.
- Langsam umstellen: Wechsle über 10 bis 14 Tage schrittweise um (Plan weiter unten), damit sich die Verdauung anpassen kann.
- Im Zweifel den Tierarzt einbeziehen: Bei bestehenden Erkrankungen, im Welpenalter oder bei Unsicherheit zur Ration berät Dich Dein Tierarzt oder ein Ernährungsberater.
Hygiene beim Rohfüttern: Tiefkühlware durchgehend kühl halten und im Kühlschrank auftauen, nicht bei Raumtemperatur. Napf, Flächen und Hände nach jeder Mahlzeit gründlich reinigen. In Haushalten mit immungeschwächten Personen, Schwangeren oder Kleinkindern die Rohfütterung vorab ärztlich abklären (Hinweis des BVL, 2022).
Wie erkenne ich Übergewicht beim Labrador, und was hilft konkret?
Übergewicht ist das häufigste Ernährungsthema beim Labrador. Laut einer Erhebung der University of Liverpool ist ein großer Teil der Labradore in Europa übergewichtig. Erklärbar ist das durch die Kombination aus POMC-Veranlagung, hoher Futtermotivation und gut meinenden Haltern.
Eine vielzitierte Langzeitstudie (Kealy et al., 2002) liefert die deutlichste Zahl: Schlanke Hunde lebten im Schnitt 1,8 Jahre länger als ihre übergewichtigen Geschwister aus demselben Wurf. Was konkret hilft:
- Wiegen statt schätzen. Eine Küchenwaage kostet wenig und ist die wirksamste Einzelmaßnahme gegen schleichendes Übergewicht, weil Augenmaß sich über Wochen zu Hunderten Gramm aufsummiert.
- Fressgeschwindigkeit drosseln. Ein Anti-Schling-Napf gibt dem Sättigungsgefühl Zeit.
- Snacks einrechnen. Maximal 10 Prozent der Tagesration, und von der Hauptmahlzeit abziehen statt obendrauf zu geben.
- Gemüse als Snack. Karotten- oder Gurkenstücke sind fast kalorienfrei.
- Bewegung smart steigern. Mehr Bewegung bei gleicher Futtermenge statt mehr Futter bei mehr Bewegung. Schwimmen ist für Labradore gelenkschonend und beliebt, gerade wenn die Gelenke schon belastet sind.

Leckerlis und Snacks: Was passt zum Labrador?
Bei vielen Labrador-Haltern machen Leckerlis einen viel zu großen Anteil der Tageskalorien aus. Maximal 10 Prozent sollten aus Snacks stammen, der Rest aus dem Hauptfutter. Wenn Du eine Proteinquelle im Hauptfutter beobachtest, etwa bei einem Verdacht auf Unverträglichkeit, sollte auch der Snack zur gleichen Quelle passen.
Geeignet sind:
- Luftgetrocknete Trainingswürstchen aus einer Proteinquelle, passend zum Hauptfutter (z.B. Kaninchen zum Kaninchen-BARF)
- Karotten- oder Gurkenstücke (fast kalorienfrei)
- Gefrorene Blaubeeren (im Sommer als kühlende Erfrischung)
- Klassische Kausnacks wie Lunge oder Pansen in Maßen und in die Tagesration eingerechnet
Ungeeignet: Käsewürfel (fettreich), Hundekekse mit Weizen, Schweineohr (extrem kalorienreich), Tischreste jeder Art.
Protein-passend zum Kaninchen-BARF
Trainingswürstchen Kaninchen
Luftgetrocknet, eine Proteinquelle, kleines Format und kalorienbewusst. Passt protein-genau zum Kaninchen-BARF und lässt sich leicht in die Tagesration einrechnen.
Was darf ein Labrador nicht fressen?
Kurze Liste, aber wichtig. Labradore fressen oft alles, was erreichbar ist. Diese Lebensmittel gehören nicht in Hundepfoten-Reichweite:
- Schokolade: Enthält Theobromin, das für Hunde giftig ist, dunkle Schokolade besonders.
- Weintrauben und Rosinen: Können bei Hunden Nierenprobleme auslösen, schon in kleinen Mengen.
- Zwiebeln und Knoblauch: Schädigen rote Blutkörperchen, auch gekocht.
- Xylit (Birkenzucker): In vielen zuckerfreien Kaugummis und Zahnpasten, für Hunde gefährlich.
- Gekochte Knochen: Können splittern und den Darm verletzen. Rohes BARF liefert die Knochenanteile bereits fein verarbeitet und sicher.
Sichere Deine Küche wie für ein Kleinkind: Mülleimer mit Deckel, Schokolade im geschlossenen Schrank, Medikamente außer Reichweite. Bei Verdacht auf Vergiftung sofort zum Tierarzt.
Welpen-Ernährung beim Labrador
Labrador-Welpen brauchen ein vollwertiges, auf das Wachstum abgestimmtes Futter mit ausreichend Protein und Calcium. Wer im Welpenalter roh füttern möchte, lässt die Ration unbedingt tierärztlich oder von einem Ernährungsberater prüfen, denn Fehler in der Nährstoffbalance wirken sich im Wachstum besonders stark aus. Bis zum 4. Monat sind 3 bis 4 kleine Mahlzeiten ideal, ab dem 4. Monat reichen 3, ab dem 8. Monat zwei.
Wichtig: Labrador-Welpen sollen gleichmäßig wachsen, nicht zu schnell. Zu schnelle Gewichtszunahme im Wachstum belastet die ohnehin anfälligen Gelenke. Wöchentliches Wiegen und der Vergleich mit der Wachstumskurve helfen. Im Zweifel berät Dich Dein Tierarzt.
Senior-Ernährung ab 7 Jahren
Ab dem 7. Lebensjahr verändert sich der Stoffwechsel Deines Labradors. Der Energiebedarf sinkt, die Verdauung wird empfindlicher. Die weiche, gut aufnehmbare Konsistenz von rohem Frischfutter oder gereiftem Glas kommt älteren Hunden entgegen. Wichtig ist, die Futtermenge nach unten anzupassen: Viele ältere Labradore werden schleichend übergewichtig, weil die Ration aus der Adult-Phase beibehalten wird. Eine monatliche Gewichtskontrolle hilft.
Drei Wege, Deinen Labrador frisch zu füttern
Drei Ansätze für unterschiedliche Alltage, alle ohne industrielle Füllstoffe.
1. Rohes Tiefkühl-BARF aus einer Proteinquelle (unsere Empfehlung)
Roh und unerhitzt, dadurch bleibt die Nährstoffsubstanz weitgehend erhalten. Magere Sorten wie Kaninchen oder Pute passen besonders gut zum übergewichtsanfälligen Labrador, der kräftige Allrounder Rind eignet sich für sehr aktive, arbeitende Hunde. Muskelfleisch, Innereien und Gemüse sind vorkombiniert und gewolft, Du taust nur auf und servierst. Getreidefrei, voll deklariert, nach unserem eigenen Rezept.
2. Gereiftes Nassfutter im Glas (wenn kein Gefrierfach)
Schonend zubereitet, voll deklariert, sofort servierbar. Schrankfähig und damit ideal für Reise, Sommer oder wenig Platz, wenn rohes Tiefkühlfutter nicht in den Alltag passt.
3. BARF-Komponenten zum Selbstmischen (für Erfahrene)
Wer die Ration selbst zusammenstellen möchte, findet bei uns einzelne Komponenten wie Muskelfleisch, Pansen und Gemüse-Mix. Das verlangt etwas Wissen über die richtige Balance, gibt aber volle Kontrolle. Für den Einstieg empfehlen wir die fertigen Mixe aus Weg 1.
Supplements für Labradore
Bei rohem, voll deklariertem Futter mit Muskelfleisch, Innereien und Gemüse sind Supplements meistens nicht nötig, die Rezeptur liefert das Wichtige. Bei spezifischen Themen wie Gelenken oder Haut gilt: erst den Tierarzt befragen, bevor zusätzlich supplementiert wird.
Omega-3-Fettsäuren sind ein Baustein für Haut und Fell und in vielen Rezepturen über tierische Quellen bereits enthalten. Gelenk-Nährstoffe können bei älteren Labradoren ein Thema sein, ersetzen aber kein Gewichtsmanagement. Tierarzt-Empfehlung einholen.
Futter-Wechsel beim Labrador: Schritt für Schritt
Ein Futterwechsel gelingt am besten schrittweise. Eine abrupte Umstellung kann beim Labrador zu weichem Kot oder Blähungen führen. Der sichere Weg ist eine schrittweise Umstellung über 10 bis 14 Tage.
| Tag | Altes Futter | Neues Futter | Beobachten |
|---|---|---|---|
| Tag 1 bis 3 | 75 % | 25 % | Kot-Konsistenz, Appetit |
| Tag 4 bis 6 | 50 % | 50 % | Blähungen, Geruch |
| Tag 7 bis 9 | 25 % | 75 % | Fellglanz, Energie |
| Tag 10 bis 14 | 0 % | 100 % | Gewicht stabil? |
Wenn Dein Labrador bei der 50/50-Mischung weichen Kot bekommt: einen Schritt zurück, 3 Tage warten, dann erneut steigern.

Häufige Fragen zur Labrador-Ernährung
Was ist das beste Futter für einen Labrador?
Frisches, rohes Fleisch aus einer klar deklarierten Proteinquelle ohne Getreide und Füllstoffe, also BARF. Weil der Labrador zu Übergewicht neigt, passt eine magere Sorte wie Kaninchen oder Pute besonders gut, weil sich die Ration präzise dosieren lässt. Wer kein Gefrierfach hat, greift zur gereiften Variante im Glas. Bei gesundheitlichen Fragen entscheidet der Tierarzt mit.
Wie viel BARF braucht ein Labrador am Tag?
Als Richtwert etwa 2 bis 3 Prozent des Körpergewichts pro Tag, je nach Aktivität und Stoffwechsel, aufgeteilt auf zwei Mahlzeiten. Bei übergewichtigen Hunden nach dem Zielgewicht füttern, nicht nach dem aktuellen. Beobachte Gewicht und Kotbild und passe die Menge an. Im Zweifel berät Dein Tierarzt.
Wie oft sollte ich meinen Labrador füttern?
Erwachsene Labradore bekommen zwei Mahlzeiten pro Tag, morgens und abends, mit mindestens 8 Stunden Abstand. Die Aufteilung senkt das Risiko einer Magendrehung, das bei großen Rassen erhöht ist. Welpen unter 6 Monaten brauchen drei bis vier kleinere Portionen. Nach dem Fressen mindestens 30 Minuten Ruhe.
Wie verhindere ich Übergewicht beim Labrador?
Die wirksamste Maßnahme ist, das Futter abzuwiegen statt zu schätzen, und Snacks in die Tagesration einzurechnen. Roh-Frischfutter ohne Füllstoffe macht die Mengensteuerung leichter. Dazu regelmäßige Bewegung und eine Gewichtskontrolle alle zwei Wochen. Bei deutlichem Übergewicht den Tierarzt einbeziehen.
Wie stelle ich das Futter meines Labradors auf BARF um?
Schrittweise über 10 bis 14 Tage: mit 25 Prozent neuem Futter beginnen und alle 2 bis 3 Tage steigern. Bei weichem Kot einen Schritt zurück. So passt sich die Verdauung in Ruhe an.
Unser Futter für Deinen Labrador
Rohes BARF nach eigenem Rezept, nur bei uns
Für den übergewichtsanfälligen Labrador setzen wir auf rohes, tiefgekühltes BARF mit einer klar deklarierten Proteinquelle, ohne Getreide und Füllstoffe. Eine magere Sorte wie Kaninchen oder Pute ist der sauberste Einstieg, weil Du die Ration präzise dosieren kannst. Sehr aktive Hunde vertragen den kräftigeren Rind-Mix. Wer kein Gefrierfach hat, nimmt die gereifte Variante im Glas. Was im Einzelfall passt, klärt am besten Dein Tierarzt.
Dieser Artikel dient der Information und ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei gesundheitlichen Auffälligkeiten konsultiere bitte Deinen Tierarzt.
Unsere Empfehlungen
Häufig gestellte Fragen.Alle Antworten auf einen Blick.




Noch Fragen? Kontakt ›
