15. März 2026

Hundesteuer Deutschland 2026: Kosten, Anmeldung & Befreiung

11 Min. Lesezeit
Hundesteuer anmelden mit Dokumenten und Formularen auf dem Tisch

Die Hundesteuer in Deutschland liegt 2026 zwischen 40 und 190 Euro pro Jahr für den ersten Hund, je nach Gemeinde. Für "Kampfhunde" oder Listenhunde werden bis zu 1.000 Euro jährlich fällig. Die Steuer ist eine Kommunalsteuer: Jede Stadt und Gemeinde legt ihren eigenen Satz fest. Anmeldepflicht besteht überall, Nichtanmeldung ist eine Ordnungswidrigkeit und kann ein Bußgeld nach sich ziehen. Mehr dazu in unserem Hundefutter-Kostenvergleich 2026.

Eines der unromantischsten Themen der Hundehaltung, aber eines das jeden Halter betrifft. Die Hundesteuer ist keine optionale Abgabe die man ignorieren kann. Sie ist gesetzlich vorgeschrieben, und wer seinen Hund nicht anmeldet, riskiert Bußgeld UND Nachzahlung. Trotzdem wissen überraschend viele Hundehalter nicht, wie hoch die Steuer in ihrer Stadt ist, wie man sie anmeldet, und wann man befreit werden kann.

Was ist die Hundesteuer und warum gibt es sie?

Die Hundesteuer ist eine örtliche Aufwandsteuer die von Städte und Gemeinden erhoben wird. Sie ist KEINE Zwecksteuer, das Geld fließt nicht in Hundekotbeutel-Automaten oder Auslaufflächen, sondern in den allgemeinen Haushalt. Die Steuer existiert seit dem 19. Jahrhundert und dient offiziell der "Lenkung des Hundebestands", weniger Hunde = weniger Hundesteuer. In der Praxis ist sie vor allem: eine Einnahmequelle. Deutsche Kommunen haben 2024 über 430 Millionen Euro aus der Hundesteuer eingenommen, ein Rekordwert.

Ob die Hundesteuer gerecht ist, darüber lässt sich streiten. Katzen, Pferde und Papageien zahlen keine Steuer. Warum Hunde? Historisch wegen der Tollwut-Bekämpfung und Straßenhygiene. Heute: Tradition und Einnahmen. Eine Abschaffung steht politisch nicht zur Debatte, also: zahlen und weitermachen.

Französische Bulldogge vor deutschem Rathaus

Was kostet die Hundesteuer 2026? Die große Tabelle

Jede Gemeinde legt ihre Hundesteuer selbst fest, die Spannen sind groß. Die folgenden Werte stammen aus der jeweiligen Satzung, jede Zeile ist mit der Quelle verlinkt. Die Spalte „Zwei Hunde“ zeigt die Gesamtsumme, weil die Gemeinden unterschiedlich staffeln.

Stadt Ein Hund Zwei Hunde Gelisteter Hund Stand Quelle
Berlin 120 EUR 300 EUR kein erhöhter Satz 2026 Satzung
Hamburg 90 EUR 180 EUR 600 EUR 2002 Satzung
München 100 EUR 200 EUR 800 EUR 2026 Satzung
Köln 174 EUR 348 EUR kein erhöhter Satz 2025 Satzung
Frankfurt am Main 102 EUR 204 EUR 900 EUR 2021 Satzung
Stuttgart 144 EUR 432 EUR 816 EUR 2026 Satzung
Düsseldorf 96 EUR 300 EUR 600 EUR 2023 Satzung
Leipzig 150 EUR 300 EUR kein erhöhter Satz 2026 Satzung
Dresden 108 EUR 252 EUR kein erhöhter Satz 2005 Satzung
Hannover 150 EUR 426 EUR 720 EUR 2023 Satzung

Jede Zeile trägt ihr Lesedatum und den Link zur Satzung. Verbindlich ist allein der Bescheid deiner Gemeinde, und Gemeinden ändern ihre Satzungen meist zum Jahreswechsel.

Land vs. Stadt: Der Preis-Unterschied

Kleinstädte und Dörfer erheben oft deutlich weniger Hundesteuer als Großstädte. 40-60 EUR auf dem Land gegenüber 90-180 EUR in der Großstadt ist keine Seltenheit. Manche Gemeinden erheben gar keine Hundesteuer, das ist selten, kommt aber vor (besonders in ländlichen Regionen Bayerns und Baden-Württembergs).

Zweithund und Dritthund: Progressive Steuer

Viele Kommunen erheben für den zweiten und dritten Hund höhere Sätze. In Stuttgart kostet der erste Hund 144 EUR, der zweite 288 EUR. In Hannover steigt es von 150 EUR für den ersten auf 276 EUR für den zweiten Hund. Die Logik: Wer mehr Hunde hält, verursacht mehr "Aufwand" für die Gemeinde. Ob das fair ist, sei dahingestellt, es ist die Realität.

Hundesteuer-Rechner: Was zahlst du in deiner Gemeinde?

Die Tabelle oben zeigt zehn große Städte. Für alle anderen Gemeinden hilft der Rechner: Er zeigt den Satz direkt aus der Satzung deiner Stadt, mit Beleg und Lesedatum.

"Kampfhund"-Steuer: Was kostet ein Listenhund?

Die erhöhte Hundesteuer für sogenannte "Kampfhunde" oder Listenhunde ist der teuerste Aspekt der Hundesteuertabelle. Je nach Gemeinde liegt sie bei 600-1.000 EUR jährlich, das Sechs- bis Zehnfache der normalen Steuer.

Welche Rassen betroffen sind, hängt vom Bundesland ab. Typische Listenhund-Rassen: American Staffordshire Terrier, Pitbull Terrier, Bullterrier, Rottweiler (in 4 Bundesländern: Bayern, Hamburg, Hessen, NRW), Cane Corso (nur in Bayern). In manchen Gemeinden gilt die erhöhte Steuer sogar für alle Hunde die "im Einzelfall als gefährlich eingestuft" wurden, unabhängig von der Rasse.

Wichtig: Nach einem bestandenen Wesenstest (in Bundesländern wo möglich) kann die erhöhte Steuer in manchen Gemeinden auf den Normalsatz reduziert werden. Frag bei deinem Steueramt nach, es lohnt sich.

Anmeldung Schritt für Schritt

Die Anmeldung ist Pflicht, und einfacher als du denkst.

Wann anmelden?

Innerhalb von 2-4 Wochen nach Anschaffung des Hundes (je nach Gemeinde). Bei Welpen: ab dem Tag an dem er bei dir einzieht. Bei Umzug in eine neue Gemeinde: innerhalb von 2 Wochen ummelden.

Wo anmelden?

Beim Ordnungsamt, Steueramt oder Bürgerbüro deiner Gemeinde. Viele Städte bieten Online-Anmeldung an, check die Website deiner Stadt. In Berlin zum Beispiel geht es komplett online über das Bürgeramt-Portal.

Was mitbringen?

  • Personalausweis
  • Chip-Nummer des Hundes (15-stellig, im EU-Heimtierausweis)
  • Kaufvertrag oder Übernahme-Vertrag (Züchter, Tierheim)
  • EU-Heimtierausweis / Impfpass
  • Bei Listenhunden: Halteerlaubnis, Wesenstest-Ergebnis, Haftpflichtnachweis

Was passiert nach der Anmeldung?

Du bekommst eine Hundemarke (muss am Hund getragen werden, ja, wirklich, auch wenn es keiner kontrolliert) und einen Steuerbescheid. Die Steuer wird jährlich oder halbjährlich per Lastschrift abgebucht. Fertig.

Steuerbefreiung und Ermäßigung: Wer muss weniger oder nichts zahlen?

Kategorie Befreiung/Ermäßigung Bedingung
Blindenführhunde Vollständige Befreiung Zertifizierter Assistenzhund, Nachweis
Assistenzhunde (alle Arten) Vollständige Befreiung (ab 2025) Zertifizierung nach Assistenzhundeverordnung
Tierheimhunde Ermäßigung (1-2 Jahre) Nachweis vom Tierheim (nicht alle Gemeinden!)
Jagdhunde (Jagdscheininhaber) Ermäßigung oder Befreiung Gültiger Jagdschein, Hund als Jagdhund geführt
Landwirtschaftliche Hunde Ermäßigung möglich Hund ist für landwirtschaftlichen Betrieb nötig
Sozialleistungsempfänger Ermäßigung in manchen Gemeinden Nachweis (ALG II, Grundsicherung)

Neu seit 2025: Zertifizierte Assistenzhunde (nicht nur Blindenführhunde, sondern auch Diabetikerwarnhunde, PTBS-Assistenzhunde, Mobilitätsassistenzhunde) sind in vielen Gemeinden von der Hundesteuer befreit, aber nicht bundesweit einheitlich: Hamburg regelt die Befreiung per Landesgesetz, Städte wie Köln oder Düsseldorf per Satzung. Ob deine Gemeinde Assistenzhunde befreit, steht in ihrer Hundesteuersatzung. Die Zertifizierung muss nach der Assistenzhundeverordnung erfolgen, ein Westenaufdruck reicht nicht.

Französische Bulldogge mit Hundemarke im Park

Was passiert bei Nichtanmeldung?

Kurze Antwort: Bußgeld. Lange Antwort: Es kommt drauf an wie und wann du erwischt wirst.

Die Bußgelder variieren nach Gemeinde: Sie beginnen bei rund 50 EUR (informelle Verwarnung in kulanten Gemeinden), die genaue Höhe richtet sich nach der Satzung der jeweiligen Gemeinde. Ein genannter Höchstbetrag ist der Rahmen, nicht der Betrag, der für eine vergessene Anmeldung automatisch fällig wird. In der Praxis: 100-500 EUR Bußgeld plus Nachzahlung der versäumten Steuer. Manche Gemeinden schicken Kontrolleure in Parks oder beschäftigen "Hundesteuerkontrolleure" die nach Marken fragen.

Ein häufiges Szenario: Du meldest um in eine neue Stadt und vergisst die Neuanmeldung. Nach 6 Monaten kommt ein Brief: Bußgeld + 6 Monate Nachzahlung. Oder: Du adoptierst einen Hund und denkst "ach, das mach ich später". Später kommt nie, der Hund wird gechipt, die Chipnummer ist mit deiner Adresse verknüpft, und irgendwann fällt es auf.

Ein weiteres Risiko: Wenn dein nicht angemeldeter Hund in einen Beißvorfall verwickelt wird oder Sachschaden verursacht, kann die fehlende Anmeldung als Ordnungswidrigkeit zusätzlich zum Schadenersatz geltend gemacht werden. Das macht die Situation deutlich teurer und komplizierter als sie sein müsste. Und: Manche Gemeinden führen stichprobenartige Kontrollen in Hundeparks und Auslauffächen durch, besonders in Großstädten. Die Wahrscheinlichkeit erwischt zu werden ist gering, die Konsequenz aber hoch.

Übrigens: Die Hundesteuer hat historisch auch einen sozialen Aspekt. Im 19. Jahrhundert war sie eine Luxussteuer, wer sich einen Hund leisten konnte, konnte auch Steuer zahlen. Heute ist der "Luxus"-Gedanke längst überholt. Hunde sind Familienmitglieder, keine Statussymbole. Dass die Steuer trotzdem existiert und sogar jährlich steigt (viele Kommunen erhöhen regelmäßig), ist für viele Halter ein Ärgernis. Besonders die massive Erhöhung für Listenhunde (600-1.000 EUR) steht in der Kritik: Sie bestraft Halter für die Rassewahl, nicht für das Verhalten des Hundes.

Unser Rat: Meld deinen Hund an. Am Tag nach dem Einzug. Es kostet 10 Minuten Online-Formular und spart dir Hunderte Euro Bußgeld. Und die Hundemarke ist der sichtbare Beweis, dass dein Hund registriert ist, bei einer Kontrolle das Einzige was zählt.

Hundesteuer-Vergleich: Wie teuer ist dein Bundesland?

Die Unterschiede sind enorm, nicht nur zwischen Städten, sondern auch zwischen Bundesländern. Ein paar Beispiele die zeigen, wie absurd die Spanne ist:

  • Flache Staffelung: Hamburg verlangt 90 EUR je Hund, auch für den zweiten, ohne Aufschlag
  • Hoher Satz, kein Listenzuschlag: Köln verlangt 174 EUR je Hund und erhebt keinen erhöhten Satz für gelistete Hunde
  • Aufschlag für gefährliche Hunde: Frankfurt am Main verlangt für dauerhaft als gefährlich eingestufte Hunde 900 EUR, fast das Neunfache des normalen Satzes
  • Keine Steuer: Manche kleine Gemeinden in Bayern und Schleswig-Holstein erheben keine Hundesteuer. Das ist die Ausnahme, aber es gibt sie

Was viele nicht wissen: Die Hundesteuer ist NICHT an Einkommen oder Vermögen gekoppelt. Ein Hartz-IV-Empfänger zahlt denselben Satz wie ein Millionär. Manche Gemeinden bieten Ermässigungen für Sozialleistungsempfänger an, aber das ist freiwillig, nicht gesetzlich vorgeschrieben. Frag bei deinem Ordnungsamt nach.

Hundesteuer und Steuererklärung: Kann man sie absetzen?

Die kurze Antwort: Nein, nicht als Privatperson. Die Hundesteuer ist eine Aufwandsteuer und keine absetzbare Ausgabe. Anders sieht es aus für:

  • Therapiehunde-Halter: Wenn der Hund nachweislich therapeutisch eingesetzt wird (z.B. in einer Praxis), können die Kosten als Betriebsausgabe geltend gemacht werden
  • Landwirte: Arbeitshunde die im Betrieb eingesetzt werden, können steuerlich absetzbar sein
  • Selbstständige Hundetrainer: Hunde die für die Ausbildung oder Demo eingesetzt werden, zählen als Betriebsausgabe

Für den normalen Familienehund: Die Hundesteuer ist eine private Ausgabe die aus versteuertem Einkommen bezahlt wird. Kein Steuerberater kann dir da helfen.

Hundesteuer im europäischen Vergleich

Deutschland gehört zu den wenigen EU-Ländern die noch Hundesteuer erheben. Die meisten europäischen Länder haben sie abgeschafft oder nie eingeführt:

Land Hundesteuer? Höhe
Deutschland Ja 40-190 EUR (normal), 600-1.000 EUR (Listenhund)
Österreich Ja 40-120 EUR (je nach Gemeinde)
Schweiz Teilweise Manche Kantone erheben sie, manche nicht
Niederlande Abgeschafft 2023 0 EUR
Frankreich Nein 0 EUR
UK Nein (seit 1987) 0 EUR
Spanien Nein 0 EUR

Die Niederlande haben die Hundesteuer 2023 abgeschafft, als eines der letzten EU-Länder neben Deutschland und Österreich. In Deutschland ist eine Abschaffung politisch nicht in Sicht: Über 430 Millionen EUR jährlich geben die Kommunen nicht freiwillig auf.

Abmeldung: Was tun wenn dein Hund stirbt oder du ihn abgibst?

Einer der traurigsten bürokratischen Momente als Hundehalter: Die Abmeldung nach dem Tod deines Hundes. Aber auch sie ist Pflicht, sonst zahlst du weiter Steuer für einen Hund den du nicht mehr hast. Manche Gemeinden sind hier kulant und erstatten zu viel gezahlte Steuer zurück. Andere nicht. Je schneller du abmeldest, desto weniger Ärger.

Die Abmeldung ist Pflicht, sonst zahlst du weiter Steuer für einen Hund den du nicht mehr hast. Die Abmeldung erfolgt beim selben Amt wie die Anmeldung. Mitbringen: Sterbeurkunde vom Tierarzt (bei Tod), Übergabevertrag (bei Abgabe), Hundemarke zurückgeben. Fristen: Innerhalb von 2-4 Wochen nach dem Ereignis. Zu spät abgemeldet? Mögliche Nachzahlung für die Zwischenzeit.

Französische Bulldogge auf Sofa mit Euromünzen im Hintergrund

Häufige Fragen zur Hundesteuer

Wo melde ich meinen Hund an?

Beim Ordnungsamt, Steueramt oder Bürgerbüro deiner Gemeinde. Viele Städte bieten Online-Anmeldung an. Such auf der Website deiner Stadt nach "Hundesteuer Anmeldung".

Was kostet die Hundesteuer für einen Zweithund?

In vielen Gemeinden mehr als für den ersten Hund (progressive Steuer). Frankfurt, Berlin und Hamburg gehören nicht dazu: dort kostet jeder Hund gleich viel, in Frankfurt zum Beispiel 102 EUR pro Hund, ein Aufschlag für den Zweithund entfällt. Prüfe deinen Steuerbescheid oder frag beim Steueramt.

Gibt es eine Steuerbefreiung für Welpen?

In manchen Gemeinden ja, die ersten 3-6 Monate nach der Anschaffung sind steuerfrei. Das ist aber nicht einheitlich. Prüfe bei deiner Gemeinde ob es eine Schonfrist gibt. Die Anmeldepflicht besteht trotzdem ab dem ersten Tag.

Kann ich die Kampfhund-Steuer umgehen?

Nicht umgehen, aber reduzieren. In Bundesländern mit Wesenstest-Möglichkeit (Bayern, Hamburg, NRW) kann ein bestandener Wesenstest dazu führen, dass die erhöhte Steuer auf den Normalsatz gesenkt wird. Frag bei deiner Gemeinde und lies unsere Rassen-Guides zu Rottweiler und Cane Corso für Details zum Wesenstest.

Muss ich die Hundemarke wirklich tragen?

Ja, in den meisten Gemeinden ist das Tragen der Hundemarke Pflicht. In der Praxis kontrolliert es selten jemand, aber bei einer Kontrolle (Park, Straßenverkehr, Ordnungsamt) ist die Marke der einzige Nachweis der Anmeldung. An das Geschirr oder Halsband hängen, und gut ist.

Was passiert bei Umzug in eine andere Stadt?

Abmelden in der alten Gemeinde, anmelden in der neuen, beides innerhalb von 2 Wochen. Steuer wird monatsgenau umgerechnet. Die Hundemarke der alten Gemeinde zurückgeben, neue Marke bekommen. Vergisst du die Ummeldung, zahlst du möglicherweise doppelt, oder gar nicht, und bekommst später Ärger.

Dieser Artikel dient der Information und ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei gesundheitlichen Auffälligkeiten konsultiere bitte deinen Tierarzt.

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Beim Ordnungsamt oder Steueramt deiner Gemeinde. Viele Städte bieten Online-Anmeldung an.

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Was kostet ein Zweithund?
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In vielen Gemeinden mehr als der Ersthund (progressive Steuer). Frankfurt gehört nicht dazu: dort kostet jeder Hund gleich viel, 102 EUR, ein Aufschlag für den Zweithund entfällt.

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Gibt es eine Steuerbefreiung für Welpen?
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In manchen Gemeinden ja, die ersten 3-6 Monate. Anmeldepflicht besteht trotzdem ab Tag 1.

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Kann ich die Kampfhund-Steuer umgehen?
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Nicht umgehen, aber reduzieren. In Bundesländern mit Wesenstest-Möglichkeit kann ein bestandener Wesenstest den Satz auf Normalniveau senken. Das entscheidet aber die jeweilige Gemeinde.

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Muss ich die Hundemarke wirklich tragen?
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Ja, in den meisten Gemeinden Pflicht. Bei Kontrollen der einzige Nachweis der Anmeldung.

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Abmelden in der alten, anmelden in der neuen Gemeinde. Die Fristen setzt jede Gemeinde selbst, meist zwischen zwei Wochen und zwei Monaten. Im Zweifel bei der neuen Gemeinde nachfragen.

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