10. April 2026

Hundebox Größentabelle: welche Größe für welchen Hund und Kofferraum

15 Min. Lesezeit
Hundebox Kofferraum: Passende Groesse finden (Ratgeber 2026)

Eine Hundebox im Kofferraum schützt deinen Hund bei Unfällen und verhindert, dass er den Fahrer ablenkt. Die SafeRide Pro (fest, TÜV SÜD geprüft, ab 359,95 EUR in 7 Größen) ist die richtige Wahl für alle, die die Box dauerhaft eingebaut lassen. Die faltbare FlexBox Pro (TÜV-geprüft 55 km/h, ab 599 EUR) punktet, wenn Flexibilität Priorität hat. Wie du die richtige Größe für deinen Kofferraum findest, zeigt dieser Ratgeber.

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  • Crashgetestet und vom TÜV SÜD geprüft, feste Alu-Box aus eloxiertem Aluminium
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  • Passt durch enge Hecktüren und lässt sich einfach abnehmen, wenn der Kofferraum frei sein muss
  • 4 Größen S bis XL für Hunde bis 55 kg, Spanngurte inklusive

Ab 599 EUR · S bis XL · die richtige Wahl, wenn Flexibilität Priorität hat

Du willst deinen Hund sicher im Auto transportieren. Der Kofferraum ist der logische Platz dafür - abgetrennt vom Fahrerbereich, stabil, und bei einem Unfall der sicherste Bereich für ein Tier. Aber welche Hundebox passt überhaupt in deinen Kofferraum? Und wie findest du die richtige Größe, ohne drei Boxen zurückzuschicken?

Genau darum geht es in diesem Ratgeber. Wir zeigen dir Schritt für Schritt, wie du deinen Kofferraum ausmisst, welche Box-Typen es gibt und worauf du bei SUV, Kombi oder Limousine besonders achten musst. Dazu die Rechtslage, Einbautipps und eine Größentabelle zum Abgleichen.

Kofferraum-Hundebox vs. Rücksitz - Sicherheitsvergleich

Viele Hundehalter transportieren ihren Hund auf dem Rücksitz - angeschnallt mit einem Sicherheitsgurt-Adapter oder hinter einem Trenngitter. Das funktioniert, hat aber klare Nachteile gegenüber einer Kofferraumbox.

Laut Paragraph 23 Abs. 1 StVO darf die Fahrzeugführung nicht durch Mitfahrer - einschließlich Tiere - beeinträchtigt werden. Eine explizite Pflicht zur Hundebox gibt es nicht, aber ungesicherte Hunde können bei Polizeikontrollen als Ordnungswidrigkeit gewertet werden (Bußgeld bis 75 EUR).

Beim Rücksitztransport sitzt der Hund direkt hinter dem Fahrer. Bei einer Vollbremsung bei 50 km/h wirkt das 25-fache des Körpergewichts. Ein 20 kg schwerer Hund wird zum 500 kg schweren Geschoss. Ein Sicherheitsgurt-Adapter kann das abmildern, aber nicht verhindern. Bei einem Seitenaufprall bietet er keinen Schutz.

Eine stabile Hundebox im Kofferraum dagegen ist rundum geschlossen. Sie verhindert, dass der Hund durch das Fahrzeug geschleudert wird. Gleichzeitig schützt sie den Hund vor herabfallenden Gegenständen und bietet eine vertraute Rückzugszone. Viele Hunde sind im Kofferraum deutlich ruhiger als auf dem Rücksitz, weil sie weniger visuelle Reize haben.

Ein Trenngitter ist eine gute Ergänzung, aber kein Ersatz. Es verhindert, dass der Hund in den Fahrgastraum springt. Bei einem Aufprall bietet es aber kaum Schutz - der Hund prallt gegen das Gitter oder wird darunter durchgeschleudert. Die Kombination aus Hundebox plus Trenngitter ist die sicherste Lösung.

Schritt für Schritt: Kofferraum ausmessen und Box auswählen

Bevor du eine Hundebox bestellst, brauchst du drei Maße von deinem Kofferraum und drei Maße von deinem Hund. Ohne diese Zahlen ist jede Bestellung ein Ratespiel.

Kofferraum ausmessen

Miss immer die Innenmaße, nicht die Herstellerangaben im Prospekt. Automobilhersteller messen das Kofferraumvolumen in Litern nach VDA-Norm - mit genormten Quadern, die jede Nische füllen. Dein Hund ist aber kein Quader. Die tatsächlich nutzbare Fläche ist oft 20 bis 30 Prozent kleiner als das Prospekt-Volumen vermuten lässt.

So gehst du vor: Öffne die Kofferraumklappe. Klappe die Abdeckung hoch oder entferne sie. Miss drei Werte:

Maß Wo messen Worauf achten
Breite Zwischen den Radkästen, auf Bodenhöhe Engste Stelle zählt - oft sind die Radkästen 10 bis 15 cm weiter innen als die Kofferraumwand oben
Tiefe Von Rücksitzlehne bis Ladekante Bei umklappbarer Rückbank: im aufrechten Zustand messen
Höhe Vom Kofferraumboden bis zur Abdeckung (nicht bis zum Dach) Viele Fahrer vergessen die Abdeckung - sie begrenzt die nutzbare Höhe auf 30 bis 45 cm

Hund ausmessen

Dein Hund muss in der Box stehen, sich drehen und bequem liegen können. Miss drei Werte am stehenden Hund:

Maß Wo messen Faustformel für Box
Länge Von Nasenspitze bis Schwanzansatz Hundelänge plus 10 bis 15 cm
Höhe Vom Boden bis Ohrspitze (aufrecht stehend) Hundehöhe plus 10 cm
Breite Breiteste Stelle (Schulter oder Brustkorb) Hundebreite plus 5 bis 10 cm

Jetzt vergleichst du: Passt die errechnete Mindestgröße der Box in deinen Kofferraum? Wenn ja, bestelle die naechstgrößere Standardgröße. Wenn nein, brauchst du entweder eine maßgeschneiderte Box oder eine faltbare Alternative.

Größentabelle: Hundebox nach Hunderasse

Hundegröße Beispielrassen Passende Ausführung Außenmaße L × B × H
bis ca. 15 kg Chihuahua, Malteser, Yorkshire Terrier, Dackel, Jack Russell, Mops S 73,5 × 54,5 × 54,4 cm
bis ca. 25 kg Französische Bulldogge, Beagle, Cocker Spaniel, Corgi M 83,5 × 54,5 × 66,0 cm
bis ca. 40 kg Border Collie, Australian Shepherd, Husky, Labrador, Golden Retriever L, in drei Tiefen 73,5 oder 83,5 oder 93,5 × 68,0 × 66,0 cm
bis ca. 50 kg Deutscher Schäferhund, Rottweiler, Boxer, Berner Sennenhund, Ridgeback XL, in zwei Tiefen 73,5 oder 93,5 × 81,5 × 66,0 cm
zwei Hunde zwei Hunde nebeneinander, Trennwand inklusive Duo 93,5 × 96,5 × 66,0 cm

Bei L und XL entscheidet die Tiefe, nicht die Größenbezeichnung. Miss die Ladelänge von der Rücksitzlehne bis zur geschlossenen Heckklappe und die Ladebreite zwischen den Radkästen, dort ist der Kofferraum am schmalsten.

Diese Werte sind Richtwerte. Dein Hund ist ein Individuum - miss immer selbst, statt dich nur auf die Rassetabelle zu verlassen.

Fahrzeugspezifische Tipps: SUV, Kombi und Limousine

SUV und Geländewagen

SUVs haben den größten Kofferraum, aber auch die höchste Ladekante. Dein Hund muss 50 bis 70 cm hochspringen, um in die Box zu kommen. Für ältere Hunde, Welpen oder Rassen mit Rückenproblemen (Dackel, Französische Bulldogge) ist eine Hunderampe fast Pflicht.

Der Vorteil: Die Kofferraumhöhe reicht meist für aufrechtes Stehen. Selbst große Hunde wie Labradore oder Schäferhunde passen in eine Standard-Alubox. Die Breite zwischen den Radkästen liegt bei den meisten SUVs zwischen 95 und 115 cm - Platz für eine große Box oder sogar zwei mittlere nebeneinander.

Kombi

Kombis sind der Klassiker für den Hundetransport. Die Ladekante ist niedrig (35 bis 45 cm), der Kofferraum lang und flach. Die meisten Kombis bieten 100 bis 120 cm Tiefe bei umgeklappter Rückbank. Das reicht für fast jeden Hund.

Die Einschränkung: Die Höhe unter der Abdeckung ist oft begrenzt. Bei vielen Kombis stehen dir nur 35 bis 42 cm zur Verfügung. Das wird für große Rassen eng. Prüfe, ob du die Abdeckung entfernen kannst - dann gewinnst du 15 bis 20 cm. Ohne Abdeckung ist der Hund allerdings von außen sichtbar, was bei Hitze oder Einbruchgefahr relevant sein kann.

Limousine und Schragheck

Limousinen haben den kleinsten Kofferraum. Die Öffnung ist schmal, der Raum begrenzt. Für Hunde über 20 kg wird es schwierig, eine passende Box unterzubringen. Hier sind faltbare Softboxen oft die einzige Option, weil sie sich dem unregelmäßigen Kofferraum besser anpassen als starre Aluboxen.

Bei Schraghecklimousinen (Golf, Polo, A-Klasse) sieht es besser aus. Die große Heckklappe erlaubt einfaches Einladen, und bei umgeklappter Rückbank entsteht eine durchgehende Ladefläche. Hier passen auch mittelgroße Boxen.

Einbau und Befestigung der Hundebox

Eine Hundebox, die lose im Kofferraum steht, ist ein Sicherheitsrisiko. Bei einer Vollbremsung rutscht sie nach vorne. Bei einem Heckaufprall wird sie zum Geschoss Richtung Fahrer. Die Box muss fixiert sein.

Anti-Rutsch-Matte

Lege eine Anti-Rutsch-Matte unter die Box. Das verhindert leichtes Verrutschen bei Kurvenfahrten und Bremsmanöern. Eine Matte allein reicht aber nicht als einzige Sicherung. Sie ist Ergänzung, nicht Ersatz.

Spanngurte und Verzurrösen

Die meisten Kofferräume haben Verzurrösen am Boden oder an den Seiten. Nutze zwei Spanngurte, die du quer über die Box führst und an den Ösen befestigst. Die Gurte müssen stramm sitzen, aber die Box nicht verformen.

ISOFIX-kompatible Boxen

Einige Premium-Hundeboxen lassen sich direkt an den ISOFIX-Halterungen der umgeklappten Rücksitze befestigen. Das ist die sicherste Lösung, weil ISOFIX-Punkte für hohe Belastungen ausgelegt sind. Der Nachteil: Diese Boxen sind teurer (ab 300 EUR) und nur für bestimmte Fahrzeugmodelle passend.

Zusätzliches Trenngitter

Montiere ein Trenngitter zwischen Kofferraum und Fahrgastraum. Sollte die Box bei einem schweren Unfall versagen, fängt das Gitter den Hund ab. Die Kombination aus fixierter Box plus Trenngitter ist der Goldstandard beim Hundetransport.

Faltbare Hundeboxen: Der Trend mit plus 80 Prozent Suchanfragen

Faltbare Hundeboxen sind in den letzten zwei Jahren massiv populärer geworden. Die Suchanfragen nach "faltbare Hundebox Kofferraum" sind um über 80 Prozent gestiegen. Der Grund: Sie lösen ein Problem, das starre Boxen haben - sie brauchen Platz, auch wenn der Hund nicht mitfährt.

Eine faltbare Softbox lässt sich in 30 Sekunden zusammenklappen und unter dem Kofferraumboden oder im Fußraum verstauen. Das ist ideal, wenn du den Kofferraum auch für Einkäufe, Kinderwagen oder Gepäck brauchst.

Die Einschränkung: Faltbare Boxen bieten weniger Schutz als starre Aluboxen. Bei einem schweren Aufprall geben die Stoffwände nach. Für den Alltagstransport (Einkaufsfahrten, kurze Strecken, Stadtverkehr) sind sie völlig ausreichend. Für lange Autobahnfahrten oder häufige Fahrten mit hoher Geschwindigkeit empfehlen Tierärzte eher starre Modelle.

Die besten faltbaren Boxen haben ein stabiles Metallgestell mit Oxford-Gewebe, mehrere Öffnungen für Belüftung und einen waschbaren Innenbezug. Achte auf Qualitätsnaehte und stabile Reißverschlüsse - das sind die typischen Schwachstellen günstiger Modelle.

Vollständig aufgebaute FlexBox Pro Hunde-Transportbox im Kofferraum – sicher und stabil für jede Fahrt.

Worauf du beim Kauf achten solltest: 5 Kriterien

1. Passgenauigkeit

Die Box muss in deinen Kofferraum passen und deinem Hund genug Platz bieten. Klingt offensichtlich, ist aber der häufigste Fehler. Miss vorher, bestelle nicht nach Gefühl.

2. Material und Stabilität

Aluboxen sind am stabilsten und am einfachsten zu reinigen. Kunststoffboxen (Vari Kennel Typ) sind leichter und günstiger, aber weniger crashsicher. Stoffboxen sind am leichtesten und kompaktesten, bieten aber den geringsten Schutz. Wähle das Material nach deinem Haupteinsatzzweck.

3. Belüftung

Die Box muss an mindestens drei Seiten Belüftungsoeffnungen haben. Im Sommer kann die Temperatur im Kofferraum innerhalb von Minuten auf über 40 Grad steigen. Gute Belüftung ist kein Luxus, sondern überlebenswichtig.

4. Öffnungen und Zugang

Eine Tür reicht für kleine Hunde. Für mittlere und große Hunde brauchst du mindestens zwei Öffnungen - idealerweise vorne und oben. Die obere Öffnung erleichtert das Einsetzen ängstlicher Hunde, die sich vor dem Einstieg draeuken.

5. Reinigung

Hunde sabbern, haaren und haben manchmal Unfälle. Die Box muss sich einfach reinigen lassen. Aluboxen und Kunststoffboxen kannst du auswischen oder mit dem Gartenschlauch abspritzen. Bei Stoffboxen brauchst du einen herausnehmbaren, waschbaren Bezug.

4 Einwände entkräftet

"Mein Hund ist lieb, der braucht keine Box"

Die Box schützt deinen Hund, nicht andere Verkehrsteilnehmer. Auch der liebste Hund wird bei einem Aufprall zum Geschoss. Bei 50 km/h wirkt das 25-fache seines Körpergewichts. Ein 15 kg Hund trifft mit 375 kg auf die Rücksitzlehne oder die Windschutzscheibe. Die Box ist Anschnallgurt und Airbag in einem.

"Reicht eine Decke im Kofferraum nicht aus?"

Eine Decke schützt den Kofferraum vor Schmutz und Haaren. Sie schützt deinen Hund nicht bei einem Unfall. Bei einer Vollbremsung rutscht der Hund unkontrolliert durch den Kofferraum und prallt gegen die Rücksitzlehne oder die Seitenwand. Eine Decke ist eine Unterlage, kein Sicherheitssystem.

"Hundeboxen sind zu teuer"

Eine solide Kunststoffbox kostet 40 bis 80 EUR. Eine faltbare Stoffbox 30 bis 60 EUR. Eine Premium-Alubox liegt bei 150 bis 400 EUR. Zum Vergleich: Das Bußgeld für ungesicherte Tierbeförderung beträgt bis zu 75 EUR. Eine Tierarztrechnung nach einem Unfall leicht 500 bis 2.000 EUR. Die Box ist die günstigste Versicherung, die du kaufen kannst.

"Der Einbau ist zu kompliziert"

Eine Kunststoff- oder Stoffbox stellst du in den Kofferraum und fixierst sie mit zwei Spanngurten. Das dauert fünf Minuten. Selbst eine Alubox mit ISOFIX-Befestigung ist in 15 Minuten montiert. Danach bleibt sie dauerhaft im Auto. Der Aufwand ist einmalig, der Schutz permanent.

Weiterführende Ratgeber und Produkte

Häufige Fragen zur Größe und zum Kofferraum

Wie groß muss eine Hundebox sein?

Dein Hund muss in der Box bequem stehen, sitzen und liegen können, ohne den Kopf einzuziehen. Miss ihn dafür zweimal: die Widerristhöhe vom Boden bis zum Schulterblatt und die Länge von der Nasenspitze bis zum Rutenansatz. Beide Maße vergleichst du mit der Größentabelle weiter oben. Mehr Platz ist dabei nicht automatisch besser: sitzt die Box passend, wird der Hund bei einer Bremsung weniger stark bewegt.

Welche Hundebox für welchen Hund?

Als Anhaltspunkt: bis etwa 15 Kilogramm die Größe S, bis 25 Kilogramm M, bis 40 Kilogramm L und bis 50 Kilogramm XL. Für zwei Hunde gibt es die Duo mit Trennwand. Ein Dackel oder Mops fährt in der S, eine Französische Bulldogge oder ein Beagle in der M, ein Labrador oder Border Collie in der L, ein Schäferhund oder Rottweiler in der XL. Verbindlich bleibt dein eigenes Maß, weil Hunde derselben Rasse unterschiedlich gebaut sind.

Was bedeuten die Größen S, M, L und XL bei Hundeboxen?

Die Buchstaben sind nicht genormt, jeder Hersteller legt sie anders aus. Bei uns misst die S 73,5 × 54,5 × 54,4 cm, die M 83,5 × 54,5 × 66,0 cm, die L 68,0 cm breit bei 66,0 cm Höhe und die XL 81,5 cm breit bei 66,0 cm Höhe. L und XL gibt es zusätzlich in mehreren Tiefen, damit sie in unterschiedlich lange Kofferräume passen. Vergleiche deshalb immer die Zentimeter, nie den Buchstaben.

Welche Hundebox passt für einen mittelgroßen Hund?

Mittelgroße Hunde bis etwa 25 Kilogramm, also Französische Bulldogge, Beagle oder Cocker Spaniel, fahren in der M mit 83,5 × 54,5 × 66,0 cm. Wird der Hund schwerer oder länger, etwa ein Border Collie oder Australian Shepherd, ist die L die passende Größe. Ihre Breite von 68,0 cm ist der Wert, den du zuerst gegen den Abstand zwischen deinen Radkästen legst.

Welche Hundebox passt in den Kofferraum?

Das hängt von deinem Fahrzeug und deinem Hund ab. Miss die Innenmaße deines Kofferraums (Breite zwischen Radkästen, Tiefe bis Rücksitzlehne, Höhe bis Abdeckung) und vergleiche sie mit den Außenmaßen der Box. Die Box muss kleiner sein als der Kofferraum und größer als dein Hund plus 10 bis 15 cm Bewegungsspielraum.

Muss die Hundebox im Kofferraum gesichert sein?

Ja. Eine lose Box rutscht bei jeder Bremsung und wird bei einem Unfall zum Geschoss. Fixiere die Box mit Spanngurten an den Verzurrösen im Kofferraum. Zusätzlich eine Anti-Rutsch-Matte unterlegen. Laut Paragraph 22 StVO muss Ladung so gesichert sein, dass sie bei Vollbremsung oder Ausweichen nicht verrutscht.

Wie misst man den Kofferraum für eine Hundebox aus?

Öffne den Kofferraum und miss drei Werte: Breite zwischen den Radkästen auf Bodenhöhe (engste Stelle), Tiefe von Rücksitzlehne bis Ladekante, und Höhe vom Boden bis zur Kofferraumabdeckung. Nutze ein Maßband, nicht die Herstellerangaben - die VDA-Normwerte sind 20 bis 30 Prozent größer als die tatsächlich nutzbare Fläche.

Hundebox Kofferraum oder Hundedecke - was ist besser?

Eine Hundebox ist in jeder Hinsicht sicherer. Sie schützt deinen Hund bei Unfällen, verhindert Ablenkung des Fahrers und gibt dem Hund eine vertraute Rückzugszone. Eine Hundedecke schützt nur den Kofferraum vor Verschmutzung. Als Kombination sinnvoll: Box auf Decke oder Anti-Rutsch-Matte. Aber eine Decke allein ersetzt keine Box.

Gibt es Hundeboxen speziell für SUV-Kofferräume?

Ja. Mehrere Hersteller bieten fahrzeugspezifische Hundeboxen an, die exakt auf bestimmte SUV-Modelle zugeschnitten sind. Diese maßgefertigten Boxen nutzen den Kofferraum voll aus, sind aber deutlich teurer (250 bis 600 EUR) als Universalboxen. Für die meisten Hunde reicht eine Standard-Alubox oder faltbare Box in der passenden Größe.

Wie befestige ich eine Hundebox im Kofferraum?

Am einfachsten mit zwei Spanngurten, die du quer über die Box führst und an den Verzurrösen im Kofferraum befestigst. Lege vorher eine Anti-Rutsch-Matte unter die Box. Für maximale Sicherheit: ISOFIX-kompatible Boxen nutzen die Kindersitz-Halterungen der umgeklappten Rücksitze. Ein zusätzliches Trenngitter zwischen Kofferraum und Fahrgastraum erhöht die Sicherheit weiter.

Die FlexBox Pro Transportbox zusammengefaltet im Kofferraum – platzsparend und ideal für unterwegs.

Fazit: So findest du die passende Hundebox für deinen Kofferraum

Die richtige Hundebox für deinen Kofferraum zu finden ist kein Hexenwerk. Es braucht sechs Maße (drei vom Kofferraum, drei vom Hund), fünf Minuten Vergleichen und eine einmalige Entscheidung für Material und Befestigungsart. Danach fährt dein Hund bei jeder Fahrt sicher mit.

Die wichtigsten Punkte zusammengefasst:

  • Kofferraum-Innenmaße selbst messen - Herstellerangaben taugen nicht
  • Hund im Stehen messen und 10 bis 15 cm Spielraum einplanen
  • Box immer mit Spanngurten oder ISOFIX fixieren
  • Faltbare Box für Kurzstrecke und Flexibilität, Alubox für maximalen Schutz
  • Belüftung und Reinigung beim Kauf berücksichtigen

Egal ob du einen Chihuahua im Polo oder einen Schäferhund im SUV transportierst - mit der richtigen Box reist dein Hund entspannt und sicher. Und für die Fahrt selbst brauchst du noch das passende Geschirr, damit dein Hund vor und nach der Autofahrt komfortabel geführt wird.

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Häufig gestellte Fragen.Alle Antworten auf einen Blick.

Welche Hundebox passt in den Kofferraum?
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Die passende Hundebox richtet sich nach den Innenmaßen des Kofferraums. Miss Breite, Tiefe und Höhe. Der Hund muss aufrecht sitzen und sich drehen können.

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Muss die Hundebox im Kofferraum gesichert sein?
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Ja. Eine ungesicherte Box kann bei einer Vollbremsung zum Geschoss werden. Befestige sie mit Zurrgurten oder einem Kofferraum-Sicherungssystem.

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Wie misst man den Kofferraum für eine Hundebox aus?
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Miss die schmalste Stelle in Breite, Tiefe und Höhe. Ziehe je 2-3 cm ab für Belüftung. Vergleiche mit den Außenmaßen der Box.

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Hundebox Kofferraum oder Hundedecke - was ist besser?
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Eine Hundebox bietet deutlich mehr Sicherheit bei Unfällen. Eine Hundedecke schützt nur den Kofferraum, nicht den Hund.

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Gibt es Hundeboxen speziell für SUV-Kofferräume?
02:15
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Ja. Viele Hersteller bieten fahrzeugspezifische Boxen an. Alternativ funktionieren universelle Alu-Boxen in den meisten SUV-Kofferräumen.

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Wie befestige ich eine Hundebox im Kofferraum?
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Nutze die Verzurrösen im Kofferraum und passende Zurrgurte. Anti-Rutsch-Matten verhindern zusätzliches Verrutschen.

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Wie groß muss eine Hundebox sein?
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Dein Hund muss in der Box bequem stehen, sitzen und liegen können, ohne den Kopf einzuziehen. Miss ihn dafür zweimal: die Widerristhöhe vom Boden bis zum Schulterblatt und die Länge von der Nasenspitze bis zum Rutenansatz. Beide Maße vergleichst du mit der Größentabelle weiter oben. Mehr Platz ist dabei nicht automatisch besser: sitzt die Box passend, wird der Hund bei einer Bremsung weniger stark bewegt.

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Welche Hundebox für welchen Hund?
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Als Anhaltspunkt: bis etwa 15 Kilogramm die Größe S, bis 25 Kilogramm M, bis 40 Kilogramm L und bis 50 Kilogramm XL. Für zwei Hunde gibt es die Duo mit Trennwand. Ein Dackel oder Mops fährt in der S, eine Französische Bulldogge oder ein Beagle in der M, ein Labrador oder Border Collie in der L, ein Schäferhund oder Rottweiler in der XL. Verbindlich bleibt dein eigenes Maß, weil Hunde derselben Rasse unterschiedlich gebaut sind.

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Was bedeuten die Größen S, M, L und XL bei Hundeboxen?
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Die Buchstaben sind nicht genormt, jeder Hersteller legt sie anders aus. Bei uns misst die S 73,5 × 54,5 × 54,4 cm, die M 83,5 × 54,5 × 66,0 cm, die L 68,0 cm breit bei 66,0 cm Höhe und die XL 81,5 cm breit bei 66,0 cm Höhe. L und XL gibt es zusätzlich in mehreren Tiefen, damit sie in unterschiedlich lange Kofferräume passen. Vergleiche deshalb immer die Zentimeter, nie den Buchstaben.

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Welche Hundebox passt für einen mittelgroßen Hund?
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Mittelgroße Hunde bis etwa 25 Kilogramm, also Französische Bulldogge, Beagle oder Cocker Spaniel, fahren in der M mit 83,5 × 54,5 × 66,0 cm. Wird der Hund schwerer oder länger, etwa ein Border Collie oder Australian Shepherd, ist die L die passende Größe. Ihre Breite von 68,0 cm ist der Wert, den du zuerst gegen den Abstand zwischen deinen Radkästen legst.

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