Der passende Vorrat für deinen Hund.

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So rechnen wir den Vorrat

Die Tagesmenge ist eine Orientierung, kein fester Wert. Wie viel dein Hund wirklich braucht, hängt von Alter, Rasse, Bewegung und der übrigen Fütterung ab. Beobachte das Gewicht und passe die Menge an.

Für Welpen, trächtige oder säugende Hündinnen, Senioren und Hunde mit einer Erkrankung sprich die Menge bitte zuerst mit deiner Tierarztpraxis ab.

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Wie viel BARF braucht dein Hund?

Ein ausgewachsener, normalgewichtiger Hund frisst am Tag rund 2 Prozent seines Körpergewichts an rohem Futter. Bei 20 kg sind das 400 g. Ein Welpe unter vier Monaten braucht mit 6 bis 8 Prozent ein Vielfaches davon. Genau diese Werte rechnet der Rechner oben, du gibst nur Gewicht, Alter und Aktivität ein.

Woher die 2 Prozent kommen

Die Zahl ist nicht geschätzt. Der Hersteller unserer BARF-Mischungen nennt in seiner Futterfibel für einen normalen, gesunden Hund rund 2 Prozent des Körpergewichts als Tagesration und rechnet es am Beispiel vor: 20 kg Hund, 400 g am Tag, verteilt auf zwei Mahlzeiten zu je 200 g. Der Rechner nimmt diesen Wert als Mitte und staffelt darum herum, weil ein ruhiger Hund weniger und ein sehr aktiver mehr verbrennt.

So rechnet der Rechner

Die Tagesmenge hängt an drei Dingen: am Gewicht, am Alter und daran, wie viel der Hund tatsächlich läuft. Ein wachsender Körper braucht ein Vielfaches, ein ruhiger Senior deutlich weniger. Das sind die Prozentsätze, mit denen gerechnet wird:

Alter eher ruhig normal aktiv sehr aktiv
unter 4 Monate 6,0 % 7,0 % 8,0 %
4 bis 6 Monate 5,0 % 5,5 % 6,0 %
6 bis 9 Monate 3,5 % 4,0 % 4,5 %
9 bis 12 Monate 3,0 % 3,5 % 4,0 %
1 bis 7 Jahre 1,6 % 2,0 % 2,4 %
über 7 Jahre 1,3 % 1,6 % 2,0 %

Ein Beispiel, das sich nachrechnen lässt: ein normal aktiver 20-kg-Hund im dritten Lebensjahr liegt bei 2,0 Prozent, das sind 400 g am Tag. Derselbe Hund als Welpe mit fünf Monaten käme auf 5,5 Prozent seines damaligen Gewichts.

Warum ein Welpe ein Vielfaches braucht

Der Sprung von 7 auf 2 Prozent wirkt drastisch, er folgt aber dem Wachstum. Ein Welpe baut Knochen, Muskeln und Organe auf und verbrennt dabei deutlich mehr, als er für den reinen Erhalt bräuchte. Mit jedem Monat sinkt der Anteil, weil das Wachstum langsamer wird und der Hund schwerer ist. Die Prozentzahl fällt also, die Grammzahl bleibt eine Weile fast gleich.

Deshalb wird beim Welpen die Menge alle paar Wochen neu gerechnet. Wer im vierten Monat eine Zahl festlegt und sie ein halbes Jahr behält, füttert am Ende deutlich zu viel.

Die Zahl ist ein Richtwert, keine Verordnung

Zwei Hunde mit demselben Gewicht können 20 Prozent auseinanderliegen. Kastration, Schilddrüse, Rasse und schlicht der Stoffwechsel verschieben den Bedarf. Der verlässlichste Gegencheck steht nicht in einer Tabelle, sondern am Hund: Die Rippen sollen sich unter leichtem Druck fühlen lassen, ohne sichtbar zu sein. Von oben soll eine Taille erkennbar sein.

Passt das nicht, verschiebst du die Menge in Schritten von 10 Prozent und wartest zwei bis drei Wochen ab. Größere Sprünge belasten die Verdauung, ohne schneller zum Ziel zu führen. Bei erkennbarem Über- oder Untergewicht gehört die Futtermenge in tierärztliche Hände, nicht in einen Rechner.

Was der Vorrat kostet

Der Rechner zeigt dir neben der Tagesmenge auch, wie lange ein Vorrat reicht und was er kostet. Zwei Zahlen bestimmen das Ergebnis: der Kilopreis der Sorte und der Kühlversand von 14,50 € je Lieferung. Tiefkühlware fährt in einer eigenen, durchgehend gekühlten Sendung, ab 79,99 € Bestellwert entfällt der Aufschlag.

Daraus folgt eine Faustregel, die viele überrascht: Wer klein und oft bestellt, zahlt den Versand mehrfach. Bei einer einzelnen 1-kg-Packung macht der Kühlversand mehr als die Hälfte der Rechnung aus. Bei einem Vorrat für zwei bis vier Wochen sind es je nach Hundegröße noch 6 bis 20 Prozent, und oberhalb von 79,99 € gar nichts mehr.

Wenn die Menge feststeht

Wenn die Rechnung einmal stimmt

BARF-Mix Rind, tiefgekühlt

Die Menge ändert sich bei einem ausgewachsenen Hund kaum noch. Was sich ändert, ist die Frage, ob am Freitag noch etwas im Gefrierfach liegt.

Im Spar-Abo kostet das Kilogramm 10,40 statt 10,95 €, die Lieferung kommt im gewählten Takt und lässt sich vor jedem Termin im Kundenkonto ändern oder beenden. Ein 20-kg-Hund mit 400 g am Tag braucht 11 kg in vier Wochen.

11 kg alle 4 Wochen ins Abo ›

114,40 € je Lieferung plus 14,50 € Kühlversand, jederzeit im Kundenkonto kündbar (Stand: 05.09.2026).

Häufige Fragen

Rechnet der Rechner mit dem Ist-Gewicht oder dem Wunschgewicht?

Mit dem Gewicht, das du eingibst. Bei einem Hund, der abnehmen soll, ist das Zielgewicht der bessere Ausgangswert, sonst rechnest du das Übergewicht mit.

Warum unterscheiden sich die Angaben zwischen Rassen-Ratgebern?

Weil Rassen unterschiedlich gebaut sind und unterschiedlich viel bewegt werden. Ein Windhund mit 20 kg verbrennt anders als eine 20-kg-Bulldogge. Die Prozentregel oben ist der Ausgangspunkt, der rassenspezifische Ratgeber verfeinert ihn.

Auf wie viele Mahlzeiten wird die Tagesmenge verteilt?

Bei ausgewachsenen Hunden üblicherweise auf zwei, bei Welpen je nach Alter auf drei bis vier. Der Rechner gibt die Tagesmenge aus, die Aufteilung entscheidest du.

Was ist mit Knochen, Innereien und pflanzlichem Anteil?

Die Sorten im Rechner sind fertig zusammengesetzte Mischungen, die Aufteilung steckt bereits darin. Wer selbst zusammenstellt, findet die Anteile im BARF-Ratgeber.