BARF für Hunde 2026: Anleitung, Futterplan und Kosten
BARF heißt: rohes Fleisch, Innereien, Knochen, Gemüse und Obst, so wie sich ein Beutegreifer von Natur aus ernährt. Die Faustregel: 80 % tierische Anteile (davon 50 % Muskelfleisch, 15 % Pansen, 15 % Innereien), 20 % pflanzlich, und 2 bis 3 % des Körpergewichts pro Tag. Wer das Rechnen, Einkaufen und Portionieren nicht selbst übernehmen will, nimmt einen fertig kombinierten rohen Tiefkühl-Mix nach unserem eigenen Rezept. Wie BARF im Alltag funktioniert und welche Sorte zu Deinem Hund passt, liest Du hier. Mehr für Einsteiger in unserem BARF-Guide für Anfänger 2026.
Warum rohes BARF die ehrlichste Basis ist
Industriell hochverarbeitetes Trockenfutter durchläuft Mahlen, Erhitzen und Pressen, am Ende liegt eine trockene Krokette im Napf, deren Zutatenliste oft lang und unklar ist. Rohes BARF dreht das Prinzip um: wenige, klar benannte Zutaten, kein Erhitzungsschritt, nichts Verstecktes. Du weißt genau, was Dein Hund frisst, keine unspezifischen Nebenerzeugnisse, keine versteckten Füllstoffe.
Der Preis für diese Kontrolle ist Aufwand. Wer komplett selbst barft, beschäftigt sich mit Nährstoffbedarf, Hygiene und Rationsberechnung. Genau diesen Aufwand nehmen wir Dir ab: Unsere rohen Tiefkühl-Mixe kombinieren Muskelfleisch, Innereien und Gemüse bereits ausgewogen, gewolft und nach unserem eigenen Rezept. Du taust auf und fütterst, ohne selbst zu wiegen.
BARF eignet sich nicht für jeden Hund und jeden Halter gleichermaßen. Welpen, Senioren und Hunde mit Vorerkrankungen brauchen eine angepasste Ration, im Zweifel gehört die Planung in tierärztliche Hand. Dieser Ratgeber zeigt Dir die Grundlagen und den sicheren Einstieg.
Unsere Empfehlung für den Einstieg
BARF-Mix Rind, tiefgekühlt
Der Allrounder unter unseren rohen Mixen: Muskelfleisch, Innereien und Gemüse aus einer klar deklarierten Proteinquelle, vorkombiniert und gewolft. Roh, unerhitzt, nach unserem eigenen Rezept, nur bei uns. Du taust auf und servierst, ohne selbst Zutaten zu wiegen.

Was ist BARF?
BARF steht für Biologisch Artgerechtes Rohes Futter, im Englischen für Bones And Raw Food. Das Prinzip: Den Hund mit rohem Fleisch, Innereien, Knochen, Gemüse und Obst füttern, so ähnlich, wie sich ein Wolf in der Natur ernähren würde. Die Methode entstand in den 1990er-Jahren in Australien und verbreitete sich über die USA nach Europa.
Wichtig: BARF ist nicht einfach rohes Fleisch in den Napf werfen. Es ist ein durchdachtes Konzept mit klaren Regeln für Zusammensetzung, Nährstoffbalance und Hygiene. Wer diese Regeln befolgt, füttert sauber und nachvollziehbar. Wer sie ignoriert, riskiert Nährstofflücken. Ein fertiger Mix nimmt Dir diese Regeln ab, weil die Rezeptur bereits ausbalanciert ist.
Eine Zwischenstufe ist das Teil-BARF: einzelne rohe Mahlzeiten pro Woche, der Rest klassisch. Das ist ein guter Einstieg für alle, die rohe Fütterung ausprobieren möchten, ohne sofort komplett umzustellen.
BARF-Zusammensetzung: Die richtige Mischung
Fleisch und Innereien (80 %)
Der tierische Anteil bildet die Basis jeder Ration:
- Muskelfleisch (50 %): Rind, Lamm, Geflügel, Wild oder Pferd liefern Protein und essentielle Aminosäuren. Der Fettgehalt liegt je nach Sorte zwischen 5 und 20 %, magere Sorten eignen sich für Hunde mit Gewichtsneigung.
- Pansen und Blättermagen (15 %): grüner Pansen mit vorverdauten Pflanzenteilen, Enzymen und Milchsäurebakterien.
- Innereien (15 %): Leber (maximal 5 %), Niere, Herz, Milz. Leber ist Vitamin-A-Lieferant.
Fleischige Knochen: ein- bis zweimal pro Woche rohe fleischige Knochen wie Hühnerhälse oder Kalbsrippen, sie liefern Calcium und Phosphor. Niemals gekochte Knochen, diese splittern. In unseren gewolften Mixen sind die Knochenbestandteile bereits fein verarbeitet, ganze Knochen musst Du nicht zusätzlich geben.
Gemüse und Obst (20 %)
Pflanzliche Bestandteile liefern Ballaststoffe, Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe. Hunde können die Zellwände pflanzlicher Nahrung nicht selbst aufbrechen, deshalb püriert oder kurz gedünstet servieren:
- Gemüse (15 %): Karotten, Zucchini, Kürbis, Brokkoli, Spinat. Pürieren oder kurz dünsten, damit der Hund die Nährstoffe aufnehmen kann.
- Obst (5 %): Apfel, Birne, Banane, Beeren in kleinen Mengen als natürliche Vitaminquelle.
Tabu: Weintrauben, Rosinen, Zwiebeln, Knoblauch in großen Mengen, Avocado und Macadamia-Nüsse. Diese sind für Hunde giftig.
Öle und Supplemente
Wer komplett selbst zusammenstellt, muss ergänzen, sonst entstehen über Monate Nährstofflücken. Lass die selbst gemischte Ration am besten vom Tierarzt oder einer Ernährungsberatung prüfen:
- Lachsöl oder Fischöl: liefert Omega-3-Fettsäuren. Richtwert etwa ein Teelöffel pro 10 kg Körpergewicht, Verpackung beachten oder Tierarzt fragen.
- Seealgenmehl: für die Jodversorgung. Ohne Seealgenmehl entsteht über Monate ein Jodmangel.
- Lebertran oder Eigelb: für Vitamin D, das im rohen Fleisch kaum vorkommt.
- Knochenmehl: als Calcium-Quelle, falls die Mahlzeit keine rohen Knochen enthält.
Bei einem fertig komponierten Mix mit Muskelfleisch, Innereien und Gemüse ist vieles davon bereits abgedeckt, die Rezeptur ist ausgewogen angelegt. Diese Supplemente sind beim Selbstmischen kein optionales Extra, ohne sie kann es mittelfristig zu Nährstoffdefiziten kommen.
BARF-Futterplan: Wochenplan zum Nachmachen
Wichtiger Hinweis: Dieser Wochenplan ist ein allgemeines Beispiel für eine selbst gemischte Ration und ersetzt keine individuelle Rationsberechnung. Lass den Plan von einem Tierarzt oder einer Ernährungsberatung auf Deinen Hund abstimmen, bevor Du ihn umsetzt.
Beispiel für einen 25-kg-Hund, Tagesration ca. 500 bis 625 g:
| Tag | Fleisch und Innereien | Pflanzlich | Ergänzung |
|---|---|---|---|
| Montag | Rindfleisch 250 g + Leber 50 g | Karotten-Zucchini-Püree 100 g | Lachsöl |
| Dienstag | Hühnermägen 200 g + Pansen 150 g | Kürbis püriert 100 g | Seealgenmehl |
| Mittwoch | Lammfleisch 250 g + Herz 100 g | Brokkoli-Apfel 100 g | Lachsöl |
| Donnerstag | Pansen und Blättermagen 350 g | Spinat-Birne 100 g | Eigelb |
| Freitag | Rindfleisch 250 g + Niere 50 g | Zucchini-Banane 100 g | Lachsöl |
| Samstag | Hühnerhälse, fleischige Knochen 300 g | Karotten-Beeren 100 g | Seealgenmehl |
| Sonntag | Wildfleisch 250 g + Milz 50 g | Kürbis-Apfel 100 g | Lachsöl |
Die tägliche Menge richtet sich nach dem Körpergewicht: 2 bis 3 % für erwachsene Hunde, mehr für Welpen. Ein 25-kg-Hund bekommt also 500 bis 750 g pro Tag, verteilt auf zwei Mahlzeiten. Aktive Arbeits- und Sporthunde liegen eher bei 3 %, ruhige Hunde bei 2 %.
Das Rotationsprinzip ist entscheidend: Wechsle die Proteinquelle täglich oder alle zwei bis drei Tage, etwa Montag Rind, Mittwoch Geflügel, Freitag Lamm, Sonntag Fisch. So bekommt Dein Hund alle essentiellen Aminosäuren und Spurenelemente. Eintönige Fütterung, immer nur eine Sorte, führt langfristig zu Nährstofflücken.
Praktischer Tipp: Wer fertige Tiefkühl-Mixe nutzt, spart sich das Vorportionieren ganz. Morgens eine Portion aus dem Gefrierfach in den Kühlschrank legen, abends ist sie aufgetaut und servierfertig.
Lieber fertig kombiniert statt selbst rechnen
Selbst zusammengestelltes BARF ist anspruchsvoll: Die Nährstoffbalance muss stimmen, zu viel Protein belastet die Nieren, zu wenig Calcium schwächt die Knochen. Genau diese Fehlerquellen nehmen wir Dir mit unseren fertigen rohen Mixen ab. Sie kombinieren Muskelfleisch, Innereien und Gemüse bereits ausgewogen, gewolft und aus einer Proteinquelle. Du musst nur auftauen und servieren.
Welche Sorte passt? Für gesunde, erwachsene Hunde und grössere, aktive Rassen ist der rohe Rind-Mix der unkomplizierte Allrounder. Hunde, die zu Übergewicht neigen, oder kleine Rassen mit kleiner Portion fahren mit einem mageren Mix wie Pute besser. Und für empfindliche Hunde oder eine vom Tierarzt begleitete Ausschlussdiät eignet sich eine neue, selten gefütterte Proteinquelle wie Kaninchen, Pferd oder Rotwild, weil der Hund diese Eiweisse meist noch nicht kannte.
Hygiene beim Rohfüttern: Tiefkühlware durchgehend kühl halten und im Kühlschrank auftauen, nicht bei Raumtemperatur. Napf, Flächen und Hände nach jeder Mahlzeit gründlich reinigen, separate Schneidebretter und Schüsseln für rohes Fleisch verwenden. In Haushalten mit immungeschwächten Personen, Schwangeren oder Kleinkindern die Rohfütterung vorab ärztlich abklären (Hinweis des BVL, 2022).
Kein Gefrierfach? Die gereifte Variante im Glas
Rohes Tiefkühl-BARF ist die nährstoffschonendste Basis, weil nichts erhitzt wird. Es braucht aber Platz im Gefrierfach und etwas Planung beim Auftauen. Wenn das nicht in Deinen Alltag passt, etwa auf Reisen, im Sommer oder bei wenig Platz, ist unser gereiftes Nassfutter im Glas die ehrlichste verarbeitete Alternative: schonend zubereitet statt hocherhitzt, voll deklariert, schrankfähig und sofort servierbar.
Die Alternative ohne Gefrierfach
Gereiftes Nassfutter im Glas
Schonend zubereitet, voll deklariert, ohne Erhitzen auf Dosenfutter-Niveau. Schrankfähig und sofort servierbar, ideal für Reise, Sommer oder wenig Platz im Gefrierfach.
BARF-Kosten: Was kostet Rohfütterung?
Die monatlichen Kosten hängen vom Gewicht des Hundes und der Fleischqualität ab:
| Hundegewicht | Tagesration | Kosten pro Monat (ca.) |
|---|---|---|
| 5 bis 10 kg | 100 bis 250 g | 40 bis 80 EUR |
| 10 bis 25 kg | 250 bis 625 g | 80 bis 150 EUR |
| 25 bis 40 kg | 500 bis 1.000 g | 120 bis 220 EUR |
Spartipps: Wer selbst mischt, kauft Fleisch in Grosspackungen und holt saisonales Gemüse vom Wochenmarkt, das ist günstiger als Bio-Ware aus dem Supermarkt. Pansen und Innereien sind deutlich günstiger als Muskelfleisch und liefern viele Nährstoffe. Fertige Tiefkühl-Mixe kosten etwas mehr als das reine Selbermischen, sparen Dir aber Einkauf, Wiegen und Supplement-Käufe, der Aufpreis ist im Wesentlichen bezahlte Zeit und Sicherheit.
Versteckte Kosten beim Selbstmischen beachten: Seealgenmehl, Lachsöl und Eierschalenmehl kosten zusammen rund 5 bis 8 EUR pro Monat. Ein professioneller Ernährungsplan vom Tierarzt oder einer Beratung kostet einmalig 50 bis 150 EUR und lohnt sich für die Sicherheit.

Rohes BARF gegen industrielles Trockenfutter
| Rohes BARF | Industrielles Trockenfutter | |
|---|---|---|
| Verarbeitung | Roh, unerhitzt | Gemahlen, erhitzt, gepresst |
| Transparenz | Klar benannte Zutaten | Lange Liste, Deklaration prüfen |
| Füllstoffe | Keine | Häufig Getreide und Nebenerzeugnisse |
| Aufwand selbst gemischt | Hoch (Planung, Einkauf, Rechnen) | Gering (Beutel öffnen) |
| Aufwand fertiger Mix | Gering (auftauen, servieren) | Gering |
| Hygiene | Kühlkette und Küchenhygiene nötig | Trocken lagerbar |
Unser Standpunkt: Rohes BARF ist die ehrlichste Form der Fütterung, weil nichts erhitzt und nichts versteckt wird. Der einzige Haken am kompletten Selbstmischen ist der Aufwand, und den löst ein fertig kombinierter Tiefkühl-Mix. Wer kein Gefrierfach hat, greift zur gereiften Variante im Glas. Mehr dazu in unserem ehrlichen Vergleich: Trockenfutter, Nassfutter und BARF 2026.
Für welche Hunde eignet sich BARF?
BARF passt zu vielen Hunden, ist aber nicht für jeden ohne Begleitung die richtige Wahl:
- Gut geeignet: gesunde, erwachsene Hunde ohne Vorerkrankungen. Auch bei Verdacht auf Futtermittelunverträglichkeiten ist BARF im Vorteil, weil sich die Zutaten gezielt wählen lassen und nichts Verstecktes das Bild verfälscht.
- Bedingt geeignet: Welpen und Senioren, jeweils mit angepasster Ration.
- Nur mit tierärztlicher Begleitung: Hunde mit Leber- oder Nierenerkrankungen, immungeschwächte Hunde sowie Haushalte mit immungeschwächten Menschen. Hier gehört die Entscheidung zuerst zum Tierarzt.
Rassespezifische Ernährungstipps findest Du in unseren Ratgebern:
Leckerlis und Snacks zum BARF
Leckerlis sollten maximal 10 % der Tageskalorien ausmachen und in die Ration eingerechnet werden. Wichtig: Wenn Dein Hund auf eine Ausschlussdiät eingestellt ist, muss die Proteinquelle der Snacks zum Hauptfutter passen, ein Kaninchen-Mix mit Hühnchen-Snacks macht die Diät zunichte. Geeignet sind luftgetrocknete Trainingswürstchen aus einer Proteinquelle, dazu Karotten- oder Gurkenstücke und im Sommer gefrorene Beeren. Ungeeignet sind Käsewürfel, Hundekekse mit Weizen und Tischreste.
Protein-passend zum BARF
Luftgetrocknete Snacks aus einer Proteinquelle
Kleines Format, eine klar benannte Proteinquelle, luftgetrocknet. Wähle die Snack-Sorte passend zu Deinem BARF-Mix, damit Haupt- und Belohnungsfutter zusammenpassen.
Häufige Fehler beim Barfen
Die meisten Fehler passieren in den ersten drei Monaten, und die meisten sind vermeidbar, wenn Du diese fünf Fallen kennst:
- Keine Supplemente beim Selbstmischen: Rohes Fleisch allein deckt den Bedarf nicht. Seealgenmehl, Lachsöl und Calcium aus Knochen sind beim Selbermischen Pflicht. Ein fertiger Mix nimmt Dir diese Rechnerei ab.
- Zu viel Leber: Leber ist sehr Vitamin-A-reich, maximal 5 % der Gesamtration, sonst droht eine Überversorgung.
- Gekochte Knochen: splittern und verletzen den Magen-Darm-Trakt. Nur rohe Knochen, oder gewolfte Mixe mit fein verarbeiteten Knochenbestandteilen.
- Einseitige Fleischsorten: nur eine Sorte führt zu Nährstofflücken, plane mindestens drei verschiedene Proteinquellen über die Woche.
- Falsche Portionsgrössen: zu viel macht dick, zu wenig führt zu Mangel. 2 bis 3 % des Körpergewichts als Tagesration, angepasst an die Aktivität.
Welpen und Senioren richtig barfen
Welpen wachsen schnell und haben einen schwankenden Nährstoffbedarf, den Laien schwer selbst berechnen können. Wer im Welpenalter roh füttern möchte, lässt die Ration unbedingt tierärztlich oder über eine Ernährungsberatung prüfen, denn Fehler in der Balance wirken sich im Wachstum besonders stark aus. Wichtig ist auch das Tempo: Welpen sollen wachsen, aber nicht zu schnell zunehmen, da Übergewicht Gelenke und Wirbelsäule im Wachstum belastet.
Bei Senioren sinkt der Energiebedarf, die Verdauung wird empfindlicher. Die weiche, gut aufnehmbare Konsistenz von rohem Frischfutter oder gereiftem Glas kommt älteren Hunden entgegen. Die Futtermenge muss nach unten korrigiert werden, sonst werden viele ältere Hunde schleichend übergewichtig. Eine monatliche Gewichtskontrolle hilft, im Zweifel berät der Tierarzt.
Häufige Fragen zum Barfen
Wie viel Fleisch braucht mein Hund pro Tag?
Als Faustregel 2 bis 3 % des Körpergewichts als Tagesration, davon 80 % tierisch. Ein 25-kg-Hund bekommt also rund 400 bis 500 g Fleisch und Innereien und 100 bis 125 g pflanzliche Bestandteile, aufgeteilt auf zwei Mahlzeiten.
Ist BARF teurer als Trockenfutter?
Beim reinen Selbstmischen liegen die Kosten je nach Hundegrösse und Fleischqualität bei etwa 80 bis 220 EUR pro Monat. Wer in Grosspackungen kauft und Pansen sowie Innereien nutzt, senkt den Preis. Fertige Tiefkühl-Mixe kosten etwas mehr, sparen aber Einkauf, Wiegen und Supplemente.
Darf ich rohes Schweinefleisch füttern?
In Deutschland nicht empfohlen. Rohes Schweinefleisch kann den Aujeszky-Virus enthalten, der für Hunde tödlich ist. Unsere Mixe enthalten kein rohes Schwein.
Ab welchem Alter kann ich meinen Welpen barfen?
Grundsätzlich ab der achten Woche möglich, aber nur mit einem professionell erstellten Ernährungsplan. Welpen haben einen schwankenden Nährstoffbedarf, den Laien schwer selbst berechnen können.
Was ist besser, selbst mischen oder ein fertiger Mix?
Beides ist roh und unerhitzt. Selbst mischen gibt volle Kontrolle, verlangt aber Wissen, Zeit und korrekte Supplemente. Ein fertiger Tiefkühl-Mix nimmt Dir Rechnen und Portionieren ab, weil die Rezeptur bereits ausbalanciert ist. Für den Einstieg ist der fertige Mix der einfachere und sicherere Weg.
Kann ich BARF und klassisches Futter mischen?
Ja, das nennt sich Teil-BARF. Du kannst eine Mahlzeit am Tag roh und die andere klassisch geben. Mische rohes Fleisch und Trockenfutter aber nicht in derselben Mahlzeit, weil die Verdauungszeiten unterschiedlich sind, sondern trenne sie zeitlich.
Wie lagere ich BARF-Fleisch richtig?
Frisches Fleisch im Kühlschrank maximal zwei bis drei Tage. Für die Wochenplanung Portionen einfrieren und einen Tag vor der Fütterung im Kühlschrank auftauen. Einmal aufgetautes Fleisch nicht wieder einfrieren. Tiefgekühltes BARF ist mehrere Monate haltbar. Separate Schneidebretter und Schüsseln für rohes Fleisch verwenden.

Fazit: BARF richtig umsetzen
BARF ist keine Ideologie, sondern eine Fütterungsmethode, die gut funktioniert, wenn sie richtig umgesetzt wird. Der wichtigste Schritt: nicht einfach loslegen, sondern die Grundlagen kennen, die 80/20-Regel einhalten und die Proteinquellen wechseln. Wer komplett selbst mischt, lässt sich die Ration einmal fachlich prüfen.
Für alle, die roh füttern wollen, ohne zu rechnen und zu wiegen, ist ein fertig kombinierter Tiefkühl-Mix der einfachste Weg: auftauen, servieren, fertig. Wer kein Gefrierfach hat oder unterwegs flexibel bleiben möchte, nimmt die gereifte Variante im Glas. So bekommt Dein Hund eine rohe, ehrliche Ernährung, ohne dass der Alltag darunter leidet.
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BARF ohne Rechnen: fertiger Tiefkühl-Mix portioniert ins Näpfchen
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