Labrador Futter 2026: Der komplette Ernährungsratgeber
unsere Empfehlung für einen Labrador Retriever enthält mindestens 25 % hochwertiges Protein, einen moderaten Fettgehalt von 10-13 % und gelenkunterstützende Nährstoffe wie Glucosamin und Omega-3. Strikte Portionskontrolle ist Pflicht — denn rund 60 % aller Labradore in Deutschland sind übergewichtig. Bei Dogs Supreme findest du getreidefreies Premium-Trockenfutter ab 3,87 €/kg mit kostenlosem Versand ab 69,99 €.
Der Labrador Retriever ist die beliebteste Hunderasse Deutschlands — und eine der anspruchsvollsten, wenn es um Ernährung geht. Genetisch programmiert auf „immer hungrig“, mit einer Veranlagung zu Hüftdysplasie und einer beeindruckenden Fähigkeit, Futter aus jeder erreichbaren Quelle zu stehlen. In diesem Ratgeber von Dogs Supreme erfährst du, welches Futter sich für Labradore bewährt hat, was es pro Kilo kostet und wie du das Gewicht deines Labs im Griff behältst — mit konkreten Produktvergleichen, Fütterungstabellen und Praxistipps.
Warum brauchen Labradore spezielles Futter?
Labradore sind keine normalen großen Hunde. Drei rassetypische Besonderheiten machen eine angepasste Ernährung nicht optional, sondern überlebenswichtig:
1. Übergewicht — das größte Gesundheitsrisiko
Rund 60 % aller Labradore sind übergewichtig oder fettleibig — das ist keine Schätzung, sondern das Ergebnis mehrerer tierärztlicher Erhebungen. Eine Studie der Universität Cambridge identifizierte eine Mutation im POMC-Gen, die bei etwa einem Viertel aller Labradore vorkommt. Diese Mutation bewirkt, dass das Sättigungsgefühl später einsetzt. Der Labrador frisst mehr, als er braucht — wenn man ihn lässt.
Was bedeutet das konkret? Ein 30-kg-Labrador braucht je nach Aktivität etwa 1.400-1.600 kcal am Tag. Schon 10 % zu viel — eine Handvoll Leckerlis, ein zu voller Napf — addieren sich über Wochen zu Kilogramm. Und jedes Kilo Übergewicht belastet Gelenke, Herz und Lebenserwartung. Eine Langzeitstudie von Purina zeigte: Labradore mit Idealgewicht lebten im Schnitt 1,8 Jahre länger als ihre übergewichtigen Geschwister. Fast zwei Jahre. Das ist kein Detail — das ist ein Argument, das jede Portion zählen lässt.
Die Konsequenz für das Futter: Moderater Fettgehalt (maximal 13 %), hoher Proteinanteil (damit Muskelmasse erhalten bleibt, während das Gewicht sinkt) und sättigende Ballaststoffe. Bei Dogs Supreme findest du mit Josera Light & Vital (7,5 % Fett, 29 % Protein, ab 5,17 €/kg) eine Sorte, die genau für übergewichtige Labradore entwickelt wurde. Mehr zum Thema Gewichtskontrolle bei Hunden findest du in unserem Ratgeber Übergewicht beim Hund.
2. HD, ED und Gelenkprobleme — die genetische Last
Hüftdysplasie (HD) und Ellenbogendysplasie (ED) gehören zu den häufigsten Gesundheitsproblemen beim Labrador. Die Veranlagung ist genetisch, aber die Ernährung entscheidet mit, ob und wie stark die Symptome auftreten. Übergewicht ist dabei der größte verstärkende Faktor — jedes Gramm zu viel wirkt wie ein Hebel auf die ohnehin belasteten Gelenke.
Ein gutes Labrador-Futter enthält deshalb:
- Glucosamin und Chondroitin: Unterstützen den Gelenkknorpel und die Gelenkflüssigkeit. Empfehlenswert ab dem ersten Lebensjahr, nicht erst wenn Probleme auftreten.
- Omega-3-Fettsäuren (EPA/DHA): Aus Lachsöl oder Fischöl. Werden häufig für Haut und Fell empfohlen auf die Gelenke und unterstützen das dichte Labrador-Fell.
- Kontrolliertes Calcium-Phosphor-Verhältnis: 1,2:1 bis 1,5:1 für starke Knochen ohne Überversorgung.
Für Labradore mit bestehenden Gelenkproblemen oder erhöhtem Risiko empfehlen wir zusätzlich ein Gelenksupplement wie Canina PETVITAL GAG — mit Grünlippmuschel, GAG (Glykosaminoglykane) und Kollagen. Mehr dazu weiter unten im Cross-Sell-Abschnitt.
3. Der ewige Hunger — Futterraub und Portionskontrolle
Labradore fressen alles. Immer. Überall. Der POMC-Gen-Defekt sorgt dafür, dass viele Labs kein funktionierendes Sättigungsgefühl haben — sie könnten theoretisch endlos weiterfressen. Das bedeutet im Alltag: offene Futterbeutel werden geleert, herumliegendes Essen verschwindet, und der Napf des Zweithundes wird gleich mitgefressen.
Praktische Gegenmaßnahmen:
- Futter immer abwiegen. Eine Küchenwaage am Futterplatz ist beim Labrador kein Luxus, sondern Pflicht. Schätzen führt immer zu Überfütterung.
- Zwei Mahlzeiten pro Tag. Morgens und abends, jeweils die Hälfte der Tagesration. Kein Fressen zwischen den Mahlzeiten.
- Anti-Schling-Napf verwenden. Labradore schlingen ihr Futter in Sekunden herunter. Ein Anti-Schling-Napf verlängert die Fresszeit auf 5-10 Minuten und erhöht das Sättigungsgefühl.
- Leckerlis einrechnen. Jeder Kauknochen, jede Trainingsbelohnung wird von der Hauptmahlzeit abgezogen. 10-%-Regel: Maximal 10 % der Tageskalorien als Snacks.
- Mehrere Hunde getrennt füttern. Der Labrador frisst sonst auch den Napf des anderen Hundes leer.

Die besten Futtersorten für Labradore im Vergleich
Sechs Sorten, die sich für Labradore bewährt haben — alle bei Dogs Supreme erhältlich, mit konkreten Nährwerten und Preis/kg.
| Sorte | Protein | Fett | Getreide | Preis/kg | Am besten für | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Wolfsblut Dark Forest | 20 % | 10 % | Nein | ab 4,12 € | Normal aktive Labs | Zum Produkt |
| Wolfsblut Wild Duck | 21 % | 9 % | Nein | ab 14,97 € | Allergiker & empfindliche Verdauung | Zum Produkt |
| Josera Chicken & Rice | 25 % | 13 % | Reis | ab 4,00 € | Preis-Leistung für aktive Labs | Zum Produkt |
| Josera Light & Vital | 29 % | 7,5 % | Reis | ab 5,17 € | Übergewichtige & kastrierte Labs | Zum Produkt |
| Wolfsblut Grey Peak | 24 % | 16 % | Nein | ab 4,31 € | Senioren (8+ Jahre) | Zum Produkt |
| Markus Mühle Black Angus | 25,2 % | 10,1 % | Ja | ab 3,87 € | Kaltgepresst, Preistipp | Zum Produkt |
Warum diese sechs? Wolfsblut Dark Forest ist unser Favorit für normal aktive Labradore — 20 % Protein und 10 % Fett sind die ideale Balance für die übergewichtsanfällige Rasse, getreidefrei mit Wild als Hauptproteinquelle und ab 4,12 €/kg eine echte Alternative zu teureren Marken. Wolfsblut Wild Duck (Ente, nur 9 % Fett) eignet sich hervorragend für allergische Labs. Josera Chicken & Rice bietet ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis im Dogs Supreme Sortiment mit 4,00 €/kg — solides Allroundfutter für aktive Labradore. Josera Light & Vital wurde speziell für übergewichtige Hunde entwickelt: 29 % Protein bei nur 7,5 % Fett, mit L-Carnitin zur häufiger Zusatz in Diätfutter. Wolfsblut Grey Peak mit Ziege und 24 % Protein bedient Senior-Labs mit erhöhtem Gelenkbedarf. Und Markus Mühle Black Angus (ab 3,87 €/kg) ist der Preistipp — kaltgepresst, schonend verarbeitet, mit 393 kcal/100 g die höchste Energiedichte, was bei aktiven Jagd- und Arbeitslabradoren von Vorteil ist.
Einen ausführlichen Nährwertvergleich aller Premium-Futtersorten bei Dogs Supreme findest du in unserem Hundefutter Proteingehalt Vergleich 2026.
Unsere Top-Empfehlung für Labradore
Getreidefreies Premium-Trockenfutter mit Wild — 20 % Protein, 10 % Fett. Ideale Balance für die übergewichtsanfällige Rasse. Ab 4,12 €/kg bei Dogs Supreme, versandkostenfrei ab 69,99 €.
Wolfsblut Dark Forest entdecken ›Nährstoffbedarf im Detail: Was ein Labrador-Futter liefern muss
Protein — die wichtigste Zutat
Protein ist der zentrale Baustoff für den muskulösen Labrador-Körper. Mindestens 25 % Rohprotein sollte das Futter enthalten, bei sportlich geführten Hunden bis zu 30 %. Hochwertige Proteinquellen sind Wild, Geflügel, Lamm und Fisch — idealerweise als erste Zutat auf der Deklaration. Pflanzliche Proteine (Soja, Mais-Gluten) sind kein gleichwertiger Ersatz: Die biologische Wertigkeit ist niedriger, die Verwertung im Hundekörper schlechter.
Vergleich: Wolfsblut Dark Forest liefert 20 % aus Wild, Josera Chicken & Rice 25 % aus Huhn, Markus Mühle Black Angus 25,2 % aus Rind — alles im optimalen Bereich für den durchschnittlichen Labrador. Für Arbeitslabradore (Jagd, Rettung, tägliches Schwimmen) darf es auch 28-30 % sein.
Fett — weniger ist beim Labrador mehr
Beim Fettgehalt gilt für Labradore eine klare Regel: moderater ist besser. 10-13 % Rohfett decken den Energiebedarf ab, ohne Übergewicht zu fördern. Viele Standardfutter für große Rassen enthalten 16-20 % Fett — für den appetitstarken Labrador eindeutig zu viel.
Die Sorten in unserem Vergleich zeigen die Bandbreite: Wolfsblut Wild Duck mit 9 % ist die fettärmste Option (ideal bei Übergewicht), Josera Light & Vital mit 7,5 % noch niedriger (Diätfutter). Wolfsblut Dark Forest mit 10 % bietet den besten Kompromiss für normalgewichtige, aktive Labs. Wolfsblut Grey Peak mit 16 % ist nur für sehr aktive oder untergewichtige Labradore geeignet.
Gelenkunterstützung — nicht verhandelbar
Beim Labrador ist Nährstoffe für die Gelenke kein optionales Extra, sondern Grundausstattung. Die Kombination aus großem Körper, hoher Aktivität und genetischer HD/ED-Veranlagung macht präventive Nährstoffe unverzichtbar:
- Glucosamin: Mindestens 400 mg/kg Futter. Unterstützt den Gelenkknorpel und die Produktion von Gelenkflüssigkeit.
- Chondroitin: Wird häufig als Gelenk-Ergänzung eingesetzt.
- Omega-3-Fettsäuren (EPA/DHA): Aus Fischöl oder Lachsöl. Werden häufig für Haut und Fell empfohlen und unterstützen zusätzlich das dichte Labrador-Fell.
- L-Carnitin: Fördert häufiger Zusatz in Diätfutter. Beim übergewichtsanfälligen Labrador besonders wertvoll.
Wenn dein Futter nicht alle Gelenkbausteine enthält, ist ein Supplement die sinnvolle Ergänzung. Details dazu weiter unten.
Fell und Haut — das doppelschichtige Labrador-Fell
Das dichte, wasserabweisende Doppelfell des Labradors braucht Biotin, Zink und Omega-Fettsäuren. Während des Fellwechsels (Frühjahr und Herbst) kann der Nährstoffbedarf vorübergehend steigen. Ein stumpfes, strähniges Fell ist oft das erste sichtbare Zeichen für minderwertiges Futter oder eine Unterversorgung mit essentiellen Fettsäuren.
Fütterungstabelle: Tagesration nach Gewicht und Aktivität
Die folgende Tabelle zeigt Richtwerte für ausgewachsene Labradore. Alle Angaben beziehen sich auf Trockenfutter mit ca. 340 kcal/100 g (Durchschnitt der Dogs Supreme Sorten). Bei Nassfutter-Ergänzung die Kalorien beider Futterarten addieren.
| Gewicht | Aktivität | Trockenfutter/Tag | kcal/Tag | Mahlzeiten |
|---|---|---|---|---|
| 25 kg | Wenig aktiv / kastriert | 220-260 g | 1.000-1.200 | 2 × |
| 25 kg | Normal aktiv | 260-310 g | 1.200-1.400 | 2 × |
| 30 kg | Wenig aktiv / kastriert | 260-300 g | 1.200-1.350 | 2 × |
| 30 kg | Normal aktiv | 300-350 g | 1.400-1.600 | 2 × |
| 30 kg | Sehr aktiv (Jagd, Dummy) | 350-420 g | 1.600-2.000 | 2 × |
| 35 kg | Wenig aktiv / kastriert | 290-340 g | 1.350-1.550 | 2 × |
| 35 kg | Normal aktiv | 350-400 g | 1.600-1.800 | 2 × |
| 35 kg | Sehr aktiv (Jagd, Dummy) | 400-470 g | 1.800-2.200 | 2 × |
| 30 kg | Senior (8+ Jahre) | 240-290 g | 1.100-1.350 | 2 × |
Wichtig: Diese Werte sind Ausgangspunkte, keine festen Regeln. Wiege deinen Labrador alle zwei Wochen und passe die Ration an. Das dichte Labrador-Fell kaschiert Gewichtszunahme hervorragend — bis es zu spät ist. Bei einem idealgewichtigen Labrador sind die Rippen bei leichtem Druck tastbar und die Taille von oben erkennbar.
Kastrierte Labradore: Der Energiebedarf sinkt nach der Kastration um 20-30 %. Wenn du die gleiche Menge fütterst wie vorher, nimmt dein Labrador zu — mit hoher Wahrscheinlichkeit. Reduziere die Tagesration um 20 % oder wechsle direkt auf ein kalorienreduziertes Futter wie Josera Light & Vital (ab 5,17 €/kg bei Dogs Supreme).
Übergewicht beim Labrador: Das Problem Nr. 1
60 % aller Labradore sind übergewichtig. Das ist kein Vorurteil — es ist eine epidemiologische Tatsache, die sich aus Daten von Tierärzten und Versicherungen bestätigt. Der Labrador ist damit die am stärksten von Adipositas betroffene Rasse überhaupt.
Warum gerade der Labrador?
Drei Faktoren kommen zusammen:
- POMC-Gen-Mutation: Etwa 25 % aller Labradore tragen eine Variante, die das Sättigungssignal stört. Diese Hunde hören nicht auf zu fressen, weil sie satt sind — sie hören auf, wenn der Napf leer ist.
- Fehleinschätzung der Besitzer: Der kräftige Labrador-Körperbau und das dichte Fell täuschen — viele Besitzer erkennen Übergewicht erst, wenn der Hund deutlich zu schwer ist.
- Leckerli-Kultur: Labradore sind die perfekten Trainingspartner — motiviert, kooperativ, immer bereit für eine Belohnung. Das führt dazu, dass Trainingseinheiten mit Hunderten von Leckerli-Kalorien begleitet werden, die niemand einrechnet.
So erkennst du Übergewicht
Der Rippentest ist der einfachste Check: Streiche mit flacher Hand über den Brustkorb deines Labradors. Beim Idealgewicht spürst du die einzelnen Rippen durch eine dünne Fettschicht. Wenn du drücken musst, um Rippen zu fühlen — oder sie gar nicht spürst — ist dein Lab zu schwer. Von oben betrachtet sollte eine deutliche Taille erkennbar sein. Von der Seite zieht der Bauch nach hinten leicht ein.
Was tun bei Übergewicht?
- Futtermenge reduzieren: Nicht radikal (maximal 20 % Reduktion), aber konsequent. Ziel: 1-2 % Gewichtsverlust pro Woche.
- Auf Diätfutter wechseln: Josera Light & Vital (29 % Protein, 7,5 % Fett, ab 5,17 €/kg bei Dogs Supreme) hält die Muskelmasse, während das Fett schmilzt. L-Carnitin unterstützt häufiger Zusatz in Diätfutter zusätzlich.
- Leckerlis eliminieren oder einrechnen: Ein einziger Kauknochen kann 100 kcal enthalten — fast 10 % der Tagesration eines 30-kg-Labs. Besser: Trockenfutter-Kroketten aus der Tagesration als Trainingsbelohnung verwenden.
- Bewegung steigern: Schrittweise! Ein übergewichtiger Labrador darf nicht sofort joggen — das belastet die Gelenke zusätzlich. Schwimmen ist die ideale Sportart: gelenkschonend und kalorienintensiv.
Einen ausführlichen Diätplan mit Wochenprotokoll findest du in unserem Ratgeber Übergewicht beim Hund: Diätplan und Futter 2026.
HD und Gelenkgesundheit: Ernährung als Prävention
Hüftdysplasie (HD) betrifft laut Statistiken der Zuchtverbände etwa 12-15 % aller Labradore. Die Veranlagung ist genetisch — aber ob und wie stark ein Labrador Symptome entwickelt, hängt stark von zwei Faktoren ab: dem Körpergewicht und der Nährstoffversorgung.
Prävention über die Ernährung
- Gewicht halten: Jedes Kilo Übergewicht erhöht die Belastung auf Hüfte und Ellenbogen exponentiell. Ein schlanker Labrador mit HD-Veranlagung kann ein beschwerdefreies Leben führen — ein übergewichtiger nicht.
- Welpen kontrolliert wachsen lassen: Zu schnelles Wachstum im ersten Lebensjahr erhöht das HD-Risiko. Welpenfutter für große Rassen mit moderatem Kaloriengehalt und angepasstem Calcium ist Pflicht.
- Gelenk-Nährstoffe ab dem 1. Lebensjahr: Glucosamin, Chondroitin, Omega-3 — nicht erst supplementieren, wenn die Symptome da sind, sondern präventiv.
- Gelenksupplement für Risikogruppen: Bei Labradoren mit HD in der Familienlinie oder bei ersten Anzeichen von Steifheit ist ein gezieltes Supplement wie Canina PETVITAL GAG (Grünlippmuschel + GAG + Kollagen) eine sinnvolle Ergänzung zum Futter.
Warnsignale für Gelenkprobleme
Achte auf diese frühen Anzeichen: Schwierigkeiten beim Aufstehen nach dem Liegen, Unlust beim Treppensteigen, Lahmheit nach längerem Liegen (die sich „einläuft“), steifer Gang am Morgen, oder ein leichtes Nachziehen der Hinterbeine. Je früher du reagierst — mit Gewichtsreduktion, Ernährungsanpassung und tierärztlicher Abklärung — desto besser die Prognose.
Nassfutter, Trockenfutter oder Mischfütterung?
Für Labradore hat jede Futterform ihre Berechtigung:
Trockenfutter ist beim Labrador die Standardwahl — und das aus guten Gründen. Die Kroketten müssen gekaut werden, was die Fresszeit verlängert. Das Portionieren ist exakt, das Lagern unkompliziert, und die Kroketten eignen sich als Trainingsbelohnung. Preislich liegt Trockenfutter bei Dogs Supreme zwischen 3,87 €/kg (Markus Mühle Black Angus) und 5,17 €/kg (Josera Light & Vital) — für einen 30-kg-Labrador bedeutet das Futterkosten von 1,16-1,81 € pro Tag.
Nassfutter hat einen Wasseranteil von 70-80 %. Die Portionen sind deutlich größer bei gleicher Kalorienzahl — der Labrador fühlt sich optisch mehr „gefüttert“. Für übergewichtige Labs kann Nassfutter als Topping auf reduziertem Trockenfutter die Übergangsphase erleichtern, weil der Napf voller aussieht. Auch für ältere Labradore mit Zahnproblemen ist Nassfutter eine Option. Mehr dazu in unserem Ernährungsratgeber: Australian Shepherd Futter 2026.
Mischfütterung kombiniert die Vorteile beider Welten: Trockenfutter als Basis (80 %), Nassfutter als Topping (20 %). Wichtig: Die Gesamtkalorien beider Futterarten addieren, nicht schätzen. Was die Kosten betrifft — einen detaillierten Preisvergleich aller Futterarten und Marken findest du in unserem Hundefutter Kosten & Preisvergleich 2026.
Kaltgepresstes Trockenfutter wie Markus Mühle Black Angus (ab 3,87 €/kg) wird bei niedrigen Temperaturen verarbeitet, was hitzeempfindliche Vitamine und Enzyme schützt. Die Pellets lösen sich im Magen schneller auf als extrudierte Kroketten. Für Labradore mit empfindlichem Magen oder Besitzer, die Wert auf schonende Verarbeitung legen, eine interessante Alternative. Ein Labrador mit 30 kg braucht davon rund 270-310 g pro Tag (393 kcal/100 g), was bei 3,87 €/kg monatliche Futterkosten von etwa 31-36 € bedeutet.
Labrador-Welpen richtig füttern
Labrador-Welpen wachsen schnell — zu schnell, wenn das Futter nicht stimmt. Ein unkontrolliertes Wachstum erhöht das Risiko für HD und ED erheblich. Deshalb gilt: Welpenfutter für große Rassen mit moderatem Energiegehalt und angepasstem Calcium-Phosphor-Verhältnis.
Fütterungsplan nach Alter
- 8-16 Wochen: 3-4 Mahlzeiten pro Tag, Welpenfutter für große Rassen
- 4-6 Monate: 3 Mahlzeiten pro Tag, Futtermenge nach Wachstumskurve anpassen
- 6-12 Monate: 2 Mahlzeiten pro Tag, Gewicht wöchentlich kontrollieren
- Ab 12-15 Monate: Umstellung auf Adult-Futter — schrittweise über 7-10 Tage
Goldene Regel für Labrador-Welpen: Der Welpe soll schlank aufwachsen. Ein dünner Welpe wird ein gesunder Erwachsener. Ein pummelier Welpe hat ein erhöhtes Gelenkrisiko — und der „Süßheitsfaktor“ ist es nicht wert. Den kompletten Ratgeber zur Futterumstellung Schritt für Schritt findest du in unserem separaten Guide.

Senior-Labradore: Ernährung ab 7-8 Jahren
Ab dem 7. bis 8. Lebensjahr verändert sich der Stoffwechsel des Labradors. Der Energiebedarf sinkt um 15-20 %, der Proteinbedarf bleibt aber gleich — Muskelmasse muss erhalten werden, auch wenn die Aktivität nachlässt. Gleichzeitig steigt der Bedarf an gelenkunterstützenden Nährstoffen, weil der Knorpelverschleiß im Alter zunimmt.
Wolfsblut Grey Peak (24 % Protein, 16 % Fett, getreidefrei mit Ziege) ist unsere Empfehlung für Senior-Labradore, die noch aktiv sind. Die Ziege als alternative Proteinquelle entlastet den Verdauungstrakt und ist hochverdaulich. Für Senior-Labs mit Gewichtsproblemen bleibt Josera Light & Vital (ab 5,17 €/kg) die bessere Wahl: weniger Fett, mehr Ballaststoffe, mit L-Carnitin.
Tipp: Senior-Labradore profitieren besonders von der Kombination aus angepasstem Futter und einem Gelenksupplement. Die Kombination Grey Peak + Canina PETVITAL GAG deckt sowohl den Ernährungs- als auch den Gelenkbedarf optimal ab.
Futtermittelallergien beim Labrador
Labradore gehören zu den Rassen mit überdurchschnittlich häufigen Futtermittelallergien. Die typischen Auslöser: Weizen, Mais, Soja und bestimmte Proteinquellen wie Rind oder Huhn. Symptome sind Juckreiz, Pfotenlecken, wiederkehrende Ohrenentzündungen und stumpfes Fell.
Getreidefreie Optionen bei Dogs Supreme:
- Wolfsblut Wild Duck (Ente, 21 % Protein, 9 % Fett) — ideal für die Ausschlussdiät mit nur einer tierischen Proteinquelle
- Wolfsblut Dark Forest (Wild, 20 % Protein, 10 % Fett) — alternative Proteinquelle für Labs, die auf Geflügel reagieren
Bei Verdacht auf eine Futtermittelallergie empfiehlt sich eine Ausschlussdiät über 8-12 Wochen mit einer einzigen Proteinquelle, die dein Labrador bisher nicht bekommen hat. Wolfsblut Wild Duck (Ente) oder Dark Forest (Wild) eignen sich dafür hervorragend, da die meisten Labradore vorher weder Ente noch Wild regelmäßig gefressen haben.
Was Labrador-Futter bei Dogs Supreme kostet
Premium-Hundefutter muss nicht teuer sein. Hier die monatlichen Kosten für einen 30-kg-Labrador mit normaler Aktivität (ca. 325 g Trockenfutter/Tag):
| Sorte | Preis/kg | Kosten/Tag | Kosten/Monat |
|---|---|---|---|
| Markus Mühle Black Angus | ab 3,87 € | ~1,16 € | ~35 € |
| Josera Chicken & Rice | ab 4,00 € | ~1,30 € | ~39 € |
| Wolfsblut Dark Forest | ab 4,12 € | ~1,34 € | ~40 € |
| Josera Light & Vital | ab 5,17 € | ~1,68 € | ~50 € |
Zwischen 35 und 50 Euro im Monat für Premium-Hundefutter — weniger als ein einzelner Tierarztbesuch wegen Übergewichtsfolgen kostet. Bei Dogs Supreme ist der Versand ab 69,99 € kostenlos — mit einer 15-kg-Sackgröße erreichst du diesen Wert mit einer einzelnen Bestellung. Alle Details zu Futterkosten, Preisvergleichen und Spartipps findest du in unserem Hundefutter Kosten & Preisvergleich 2026.
Nährstoffe für die Gelenke und Ausrüstung: Ergänzende Empfehlungen
Gutes Futter ist die Basis — aber für Labradore mit erhöhtem Gelenkrisiko oder bestehenden Beschwerden lohnen sich zwei Ergänzungen:
Nährstoffe für die Gelenke für Labradore
Gelenksupplement mit Grünlippmuschel, Glykosaminoglykanen und Kollagen. Enthält Grünlippmuschel und Glykosaminoglykane — häufig eingesetzte Nährstoffe für Gelenke — besonders wichtig für HD/ED-anfällige Labradore. Zur Nahrungsergänzung bei Dogs Supreme.
Canina PETVITAL GAG entdecken ›Druckverteilendes Geschirr für große Rassen
Comfort Pro Geschirr (ab 72,95 €)
Softshell-Geschirr mit breiten, gepolsterten Gurten und Clasp-Lock-Magnetverschluss. Verteilt den Zug gleichmäßig — schont Schultern und Gelenke beim ziehstarken Labrador.
Comfort Pro Geschirr entdecken ›Warum ein Geschirr und kein Halsband? Labradore ziehen an der Leine — fast alle, fast immer. Ein Halsband überträgt den gesamten Zug auf den Hals und die Halswirbelsäule. Ein druckverteilendes Geschirr wie das Comfort Pro (ab 72,95 € bei Dogs Supreme) verteilt die Kraft über Brust und Schultern — deutlich gelenkschonender, besonders für Labs mit HD-Veranlagung.
Häufige Ernährungsfehler bei Labradoren
Die sechs Fehler, die wir bei Dogs Supreme am häufigsten von Labrador-Besitzern hören:
- Futtermenge schätzen statt wiegen. Beim Labrador führt Schätzen immer zu Überfütterung. Eine Küchenwaage am Futterplatz ist keine Übertreibung — sie ist die wichtigste Investition in die Labrador-Gesundheit.
- Nach der Kastration nicht anpassen. Der Energiebedarf sinkt um 20-30 %. Gleiche Futtermenge = Gewichtszunahme, garantiert.
- Leckerlis nicht einrechnen. Ein Schweineohren: ~100 kcal. Drei Trainings-Leckerlis: ~30 kcal. Über den Tag summiert sich das auf 10-20 % der Tagesration — und landet auf den Rippen.
- Keinen Nährstoffe für die Gelenke füttern. Viele Standardfutter enthalten kein Glucosamin. Beim Labrador ist das ein Versäumnis, das sich erst mit 5-6 Jahren zeigt — wenn es zu spät für Prävention ist.
- Zu energiereiches Welpenfutter. Schnelles Wachstum = höheres HD-Risiko. Welpenfutter für große Rassen mit moderatem Kaloriengehalt wählen.
- Den „hungrigen Blick“ ernst nehmen. Der Labrador sieht immer hungrig aus. Das ist genetisch, nicht dein Versagen als Halter. Halte dich an die Futtermenge und ignoriere die Bettleraugen.
Häufig gestellte Fragen zur Labrador-Ernährung
Wie viel Futter braucht ein Labrador pro Tag?
Ein ausgewachsener Labrador (30 kg, normale Aktivität) benötigt etwa 300-350 g Trockenfutter pro Tag, aufgeteilt auf zwei Mahlzeiten. Sehr aktive Labradore (Jagd, Dummytraining) brauchen bis zu 420 g, Senioren und kastrierte Labs nur 240-290 g. Entscheidend ist der Kaloriengehalt des Futters — bei Markus Mühle Black Angus (393 kcal/100 g, ab 3,87 €/kg) reichen 270 g für denselben Labrador. Wiege die Ration mit einer Küchenwaage ab und kontrolliere das Körpergewicht alle zwei Wochen.
Warum ist mein Labrador immer hungrig?
Etwa 25 % aller Labradore tragen eine Variante des POMC-Gens, die das Sättigungsgefühl vermindert. Das bedeutet nicht, dass dein Hund zu wenig bekommt — es ist eine genetische Besonderheit der Rasse. Halte dich an die empfohlene Futtermenge, verwende einen Anti-Schling-Napf und teile die Tagesration auf zwei Mahlzeiten auf. Manche Besitzer verteilen das Futter zusätzlich über Schnüffelmatten oder Intelligenzspielzeug — das verlängert die Beschäftigung und erhöht die subjektive Sättigung.
Welches Futter ist am besten für übergewichtige Labradore?
Josera Light & Vital (29 % Protein, 7,5 % Fett, ab 5,17 €/kg bei Dogs Supreme) wurde speziell für übergewichtige Hunde entwickelt. Der hohe Proteinanteil erhält die Muskelmasse, der niedrige Fettgehalt reduziert die Kalorienzufuhr, und L-Carnitin unterstützt häufiger Zusatz in Diätfutter. Alternativ: Wolfsblut Wild Duck (9 % Fett, getreidefrei) für Labs, die zusätzlich eine Allergie haben.
Ist getreidefreies Futter besser für Labradore?
Nicht grundsätzlich. Getreidefreies Futter ist dann sinnvoll, wenn dein Labrador eine nachgewiesene Getreideallergie hat. Gesunde Labradore vertragen Reis und Hafer gut — Josera Chicken & Rice (25 % Protein, ab 4,00 €/kg) nutzt Reis als glutenfreie Kohlenhydratquelle und ist für die meisten Labs hervorragend geeignet. Entscheidend sind immer der Fleischanteil, die Proteinqualität und der Fettgehalt — nicht ob Getreide enthalten ist.
Ab wann braucht ein Labrador Senior-Futter?
Ab etwa 7-8 Jahren. Der Stoffwechsel verlangsamt sich, der Energiebedarf sinkt um 15-20 %, aber der Proteinbedarf bleibt gleich (Muskelerhalt). Wolfsblut Grey Peak (24 % Protein, Ziege, getreidefrei) ist unsere Empfehlung für aktive Senior-Labs. Für Senior-Labs mit Gewichtsproblemen: Josera Light & Vital (ab 5,17 €/kg). Zusätzlich profitieren Senioren von erhöhtem Glucosamin — ein Supplement wie Canina PETVITAL GAG ist ab dem 7. Lebensjahr eine sinnvolle Ergänzung.
Darf ein Labrador BARF bekommen?
Grundsätzlich ja, aber mit Vorbehalt. Rohfütterung (BARF) erfordert beim Labrador besondere Sorgfalt: Das Calcium-Phosphor-Verhältnis muss stimmen (Gelenkrisiko), die Gesamtkalorien müssen präzise berechnet werden (Übergewichtsrisiko), und Glucosamin muss separat supplementiert werden. Dazu kommt: BARF ist beim Labrador teurer — mindestens 120-150 €/Monat gegenüber 35-50 € für hochwertiges Trockenfutter. Für Einsteiger und bei Unsicherheit ist Premium-Trockenfutter die sicherere und wirtschaftlichere Wahl.

Fazit: Die richtige Ernährung hält deinen Labrador fit — und länger am Leben
Der Labrador Retriever braucht ein Futter, das drei Anforderungen erfüllt: genug Protein für die Muskulatur (mindestens 25 %), moderaten Fettgehalt gegen Übergewicht (10-13 %) und Gelenkunterstützung durch Glucosamin und Omega-3. Bei Dogs Supreme findest du alle sechs empfohlenen Sorten — von Markus Mühle Black Angus ab 3,87 €/kg bis Josera Light & Vital ab 5,17 €/kg — mit kostenlosem Versand ab 69,99 €.
Die drei Regeln, die du dir merken solltest: Wiege das Futter ab. Rechne Leckerlis ein. Kontrolliere das Gewicht alle zwei Wochen. Wenn du das konsequent durchziehst, hast du die größte Gesundheitsgefahr für deinen Labrador bereits eliminiert.
Jetzt das richtige Futter für deinen Labrador finden
Wolfsblut Dark Forest — unser Favorit für Labradore
Getreidefreies Premium-Trockenfutter mit Wild. 20 % Protein, 10 % Fett — die ideale Balance für die übergewichtsanfällige Rasse. Ab 4,12 €/kg bei Dogs Supreme, versandkostenfrei ab 69,99 €.
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Dieser Artikel dient der Information und ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei gesundheitlichen Auffälligkeiten konsultiere bitte deinen Tierarzt.
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