Futterumstellung Hund 2026: Schritt für Schritt in 7 Tagen
Die sicherste Futterumstellung dauert 7 Tage: Mische täglich mehr neues Futter unter das alte (25/50/75/100 %). Zu schneller Wechsel verursacht Durchfall — nicht weil das neue Futter schlecht ist, sondern weil der Darm Zeit braucht.
Dein Hund kratzt sich ständig, der Stuhlgang sieht nicht mehr so aus wie früher, oder du hast einfach gecheckt, was in seinem Futter drin ist — und bist erschrocken. Es gibt viele gute Gründe, das Futter zu wechseln. Aber es gibt nur einen richtigen Weg, es zu tun. Und der heißt: langsam. Wer das Futter von heute auf morgen austauscht, riskiert Durchfall, Erbrechen und einen Hund, der das neue (möglicherweise bessere) Futter für immer mit Bauchschmerzen assoziiert. Mehr dazu in unserem Ratgeber: Hund kratzt sich ständig — Ernährung & Futter-Tipps.
Dieser Artikel ist dein kompletter Fahrplan. Wir zeigen dir den bewährten 7-Tage-Plan, erklären was du bei Problemen tust, geben dir konkrete Futterempfehlungen für jeden Umstellungsgrund und beantworten die Fragen, die in Hundeforen immer wieder auftauchen. Bei Dogs Supreme beraten wir täglich Hundebesitzer zur Futterumstellung — dieses Wissen haben wir hier zusammengefasst.
Warum überhaupt umstellen? Die 4 häufigsten Gründe
Nicht jeder Futterwechsel ist nötig. Aber wenn einer dieser vier Gründe auf dich zutrifft, ist er meistens sinnvoll.
1. Bessere Qualität
Du wirfst einen Blick auf die Zutatenliste deines aktuellen Futters und findest: "Getreide (u. a. Weizen), tierische Nebenerzeugnisse, pflanzliche Eiweißextrakte". Klingt nicht nach Premium. Und ist es meistens auch nicht. Hochwertige Futter wie Wolfsblut Wild Duck (ab 3,90 €/kg) oder Josera Chicken & Rice (ab 2,96 €/kg) nennen die Proteinquelle beim Namen — Ente, Huhn, Lachs. Kein "tierische Nebenerzeugnisse", kein Versteckspiel.
Viele Hundebesitzer berichten innerhalb von 2-3 Wochen von Veränderungen bei Fellglanz und Kotkonsistenz — Ergebnisse sind individuell unterschiedlich. Mehr zu Proteinquellen und Qualitätsunterschieden findest du in unserem Hundefutter-Proteinvergleich 2026.
2. Allergien und Unverträglichkeiten
Chronischer Durchfall, ständiges Kratzen, Ohrenentzündungen, Pfotenlecken — wenn mehrere dieser Symptome gleichzeitig auftreten und der Tierarzt Parasiten und Infektionen ausgeschlossen hat, liegt es sehr wahrscheinlich am Futter. Die häufigsten Auslöser: Rind, Huhn, Weizen und Soja. Eine Umstellung auf eine Monoprotein-Quelle wie Ente, Insekt oder Pferd kann innerhalb von 6-8 Wochen zeigen, ob Futter der Auslöser ist.
3. Neue Lebensphase
Welpen brauchen mehr Protein und Fett als erwachsene Hunde. Senioren brauchen weniger Kalorien, aber weiterhin hochwertiges Protein. Und dazwischen gibt es Phasen, die einen Wechsel rechtfertigen: Kastration (oft niedrigerer Energiebedarf), Trächtigkeit (höherer Bedarf), Übergewicht. Wer seinen 8-Jährigen noch mit dem gleichen Futter versorgt wie mit 2, verschenkt Gesundheitspotenzial. Mehr dazu in unserem Senior-Hundefutter-Ratgeber 2026.
4. Geschmack und Akzeptanz
Manchmal ist es simpel: Dein Hund frisst sein Futter nicht mehr. Dreht sich weg, lässt den Napf stehen, pickt lustlos einzelne Brocken raus. Das ist kein Zicken — Hunde haben Geschmackspräferenzen. Ein Wechsel der Proteinquelle (z. B. von Huhn auf Ente oder Lachs) kann Wunder wirken. Josera Festival mit Lachs-Soßen-Mantel wurde genau für wählerische Hunde entwickelt.

Der 7-Tage-Plan: So stellst du das Futter richtig um
Dieser Plan funktioniert für jede Art von Futterwechsel — egal ob du die Marke wechselst, die Proteinquelle änderst oder von Welpen- auf Adult-Futter umstellst. Das Prinzip ist immer gleich: Schrittweise steigern, Stuhlgang beobachten, bei Problemen einen Schritt zurückgehen.
| Tag | Altes Futter | Neues Futter | Hinweis |
|---|---|---|---|
| Tag 1-2 | 75 % | 25 % | Beobachten: Akzeptiert dein Hund das neue Futter? Stuhlkonsistenz dokumentieren |
| Tag 3-4 | 50 % | 50 % | Stuhlgang prüfen: Weicher Kot = normal. Wässriger Durchfall = zurück zu 75/25 |
| Tag 5-6 | 25 % | 75 % | Fast geschafft. Der Darm hat sich bei den meisten Hunden bereits angepasst |
| Tag 7 | 0 % | 100 % | Vollständig umgestellt. Normaler, fester Stuhlgang = alles gut |
So mischt du richtig
Beide Futtersorten im selben Napf mischen — nicht zwei Näpfe nebeneinander stellen. Sonst frisst dein Hund nur das leckerere Futter und ignoriert das andere. Wenn du Trockenfutter mischst, kannst du die Kroketten einfach zusammenrühren. Bei der Kombination Nass- und Trockenfutter: getrennt abwiegen, aber im gleichen Napf anbieten.
Was tun, wenn Probleme auftreten?
Regel Nummer eins: Nicht in Panik geraten. Leicht weicherer Stuhl in den ersten 2-3 Tagen ist normal — der Darm stellt um. Das ist kein Grund abzubrechen. Aber es gibt klare Warnsignale:
- Wässriger Durchfall: Einen Schritt zurückgehen. Wenn du bei 50/50 bist, geh zurück auf 75/25 und bleib dort 3 Tage statt 2. Dann erneut steigern.
- Erbrechen: Sofort pausieren. 12 Stunden nur Wasser, dann mit der vorherigen Mischung (die funktioniert hat) wieder starten. Mehr zu Erbrechen nach Futterwechsel findest du in unserem Guide: Hund erbricht.
- Verweigerung: Das neue Futter wird komplett ignoriert? Versuche es leicht angewärmt (lauwarm, nicht heiß) — das verstärkt den Geruch. Oder mische einen Teelöffel Nassfutter oder Brühe (ohne Zwiebeln, ohne Salz) unter.
- Verstopfung: Kommt selten vor, meist beim Wechsel auf ballaststoffreicheres Futter. Mehr Wasser anbieten. Hält die Verstopfung länger als 2 Tage an, lass deinen Tierarzt draufschauen.
Faustregel: Wenn die Beschwerden länger als 48 Stunden anhalten oder dein Hund apathisch wird, ab zum Tierarzt. Eine Futterumstellung verursacht keine schweren Symptome — wenn doch, liegt es nicht am Futterwechsel.
Empfindliche Hunde: Der 14-Tage-Plan
Manche Hunde haben einen besonders sensiblen Magen-Darm-Trakt. Französische Bulldoggen, Möpse, Yorkshire Terrier und Hunde mit bekannter Futtermittelunverträglichkeit profitieren von einer langsameren Umstellung:
| Tag | Altes Futter | Neues Futter |
|---|---|---|
| Tag 1-3 | 90 % | 10 % |
| Tag 4-6 | 75 % | 25 % |
| Tag 7-9 | 50 % | 50 % |
| Tag 10-12 | 25 % | 75 % |
| Tag 13-14 | 0 % | 100 % |
Ja, das dauert doppelt so lang. Aber ein Hund, der die Umstellung ohne Durchfall übersteht, ist besser als ein Hund, der das neue Futter nach einer schmerzhaften Erfahrung verweigert. Bei Dogs Supreme empfehlen wir den 14-Tage-Plan besonders für Hunde, die bereits in der Vergangenheit Magenprobleme bei Futterwechseln hatten.
Wohin umstellen? Empfehlungen nach Umstellungsgrund
Der richtige Umstellungsplan bringt nichts, wenn du auf das falsche Futter umstellst. Hier unsere Empfehlungen — sortiert nach dem häufigsten Grund, warum Hundebesitzer bei Dogs Supreme nach neuem Futter suchen.
| Grund | Empfohlenes Futter | Marke | Preis/kg | Warum dieses Futter? |
|---|---|---|---|---|
| Bessere Qualität | Wild Duck / Blue Mountain | Wolfsblut | ab 3,90 €/kg | Getreidefrei, benannte Proteinquelle (Ente/Wild), keine künstlichen Zusätze |
| Allergie / Unverträglichkeit | Hypoallergenic / Wide Plain | Josera / Wolfsblut | ab 4,40 €/kg | Monoprotein (Insekt bzw. Pferd), getreidefrei, ideal für Ausschlussdiät |
| Übergewicht | Light & Vital | Josera | ab 5,17 €/kg | Nur 7,5 % Fett bei 29 % Protein — maximaler Muskelerhalt, minimale Kalorien |
| Welpe → Adult | Chicken & Rice / Wild Duck | Josera / Wolfsblut | ab 2,96 €/kg | Bewährte Adult-Rezepturen mit moderatem Proteingehalt für den reduzierten Bedarf |
| Adult → Senior | Balance / Grey Peak | Josera / Wolfsblut | ab 3,60 €/kg | Reduzierter Fett- und Kaloriengehalt, angepasste Mineralstoffwerte für den Bedarf älterer Hunde |
| Empfindlicher Magen | SensiPlus | Josera | ab 3,84 €/kg | Ente & Reis, weizenfrei, mit FOS-Präbiotika |
Alle Futtersorten findest du in unserem Hundefutter-Sortiment. Bei Bestellungen ab 79,99 € liefern wir versandkostenfrei — ein 15-kg-Sack Wolfsblut oder ein 12,5-kg-Sack Josera reicht da in der Regel aus.
Häufige Probleme bei der Umstellung — und was wirklich hilft
Durchfall während der Umstellung
Das häufigste Problem überhaupt. In 90 % der Fälle liegt es nicht am neuen Futter, sondern am Tempo der Umstellung. Die Darmflora deines Hundes besteht aus Milliarden Bakterien, die auf die bisherige Futterzusammensetzung spezialisiert sind. Wenn du das Futter von jetzt auf gleich wechselst, fehlen die richtigen Bakterien — das Ergebnis: unverdaute Nahrung, Gärung im Darm, Durchfall.
Sofortmaßnahme: Einen Schritt im Umstellungsplan zurückgehen. 2-3 Tage stabilisieren. Dann langsamer steigern. Wenn der Durchfall wässrig ist oder länger als 48 Stunden anhält, lies unseren ausführlichen Durchfall-Guide mit Schonkost-Rezepten.
Blähungen und laute Darmgeräusche
Besonders häufig beim Wechsel auf ballaststoffreicheres oder getreidehaltiges Futter. Die Darmbakterien produzieren Gas, wenn sie neue Nährstoffquellen fermentieren. Das klingt unangenehm (und riecht noch unangenehmer), ist aber in der Regel harmlos und verschwindet innerhalb von 5-7 Tagen, sobald sich die Darmflora angepasst hat.
Tipp: Bei anhaltenden Blähungen sprich deinen Tierarzt an — er kann gezielte Maßnahmen empfehlen. Alternativ: kleinere Portionen über den Tag verteilen — vier statt zwei Mahlzeiten während der Umstellungsphase.
Futterverweigerung
Dein Hund schnüffelt am Napf und dreht sich weg. Das kommt vor — besonders beim Wechsel auf ein Futter mit weniger Aromastoffen oder Fettanteil. Manche Futtersorten setzen auf Geschmacksverstärker und Fettsprays, die das Futter künstlich attraktiv machen. Ein hochwertiges Futter ohne diese Zusätze riecht und schmeckt anders.
Was hilft:
- Das neue Futter leicht anwärmen (verstärkt den natürlichen Geruch)
- Einen Esslöffel warmes Wasser oder ungesalzene Brühe darüber geben
- Den Napf nach 15 Minuten wegnehmen, wenn er nicht gefressen hat — bis zur nächsten Mahlzeit nichts anbieten
- KEINE Leckerlis oder Tischreste als Ersatz, sonst lernt dein Hund: "Wenn ich das Futter verweigere, bekomme ich etwas Besseres"
In den allermeisten Fällen gewöhnt sich der Hund innerhalb von 3-5 Tagen an den neuen Geschmack — vorausgesetzt, du bleibst konsequent.
Stuhlveränderungen ohne Durchfall
Hellerer Kot, dunklerer Kot, anders geformter Kot — das alles ist kein Grund zur Sorge, solange der Stuhl fest und geformt bleibt. Die Farbe und Konsistenz des Kots hängen direkt mit der Futterzusammensetzung zusammen. Futter mit mehr Fleischanteil produziert tendenziell dunkleren Kot. Futter mit mehr Ballaststoffen produziert voluminöseren, helleren Kot. Beides ist normal.
Wann du aufmerksam werden solltest: Schwarzer, teerartiger Kot (kann auf Blut im oberen Magen-Darm-Trakt hindeuten), anhaltend schleimiger Kot (mögliche Unverträglichkeit) oder Kot mit unverdauten Futterstücken über mehr als eine Woche.
Welpe → Adult: Wann ist der richtige Zeitpunkt?
Die Umstellung von Welpen- auf Adult-Futter ist eine der häufigsten Futterumstellungen überhaupt. Der richtige Zeitpunkt hängt von der Rassegröße ab — kleine Hunde sind deutlich früher ausgewachsen als große.
| Rassegröße | Beispiele | Ausgewachsen mit | Umstellung starten |
|---|---|---|---|
| Mini (unter 5 kg) | Chihuahua, Yorkshire Terrier | 8-10 Monate | Ab Monat 8 |
| Klein (5-10 kg) | Dackel, Französische Bulldogge, Mops | 10-12 Monate | Ab Monat 10 |
| Mittel (10-25 kg) | Beagle, Cocker Spaniel, Border Collie | 12-15 Monate | Ab Monat 12 |
| Groß (25-40 kg) | Labrador, Golden Retriever | 15-18 Monate | Ab Monat 15 |
| Riesig (über 40 kg) | Deutsche Dogge, Bernhardiner | 18-24 Monate | Ab Monat 18 |
Wichtig: Lieber einen Monat zu lang Welpenfutter füttern als einen Monat zu früh umstellen. Ein Welpe, der noch wächst und Adult-Futter bekommt, erhält möglicherweise zu wenig Nährstoffe für die Knochenentwicklung. Zu lange Welpenfutter ist weniger kritisch — im schlimmsten Fall setzt der Hund etwas Fett an.
Ein guter Indikator: Wenn das Gewicht deines Welpen sich über 3 Wochen kaum verändert (Wachstum ist abgeschlossen), ist der richtige Zeitpunkt gekommen. Bei Dogs Supreme empfehlen wir die Umstellung von Josera Kids (ab 3,60 €/kg) auf ein Adult-Futter wie Josera Chicken & Rice (ab 2,96 €/kg) — gleiche Marke, gleiche Produktionsphilosophie, schonenderer Wechsel für den Darm.

Von Nassfutter auf Trockenfutter (und umgekehrt)
Der Wechsel zwischen Futterarten ist anspruchsvoller als ein Markenwechsel innerhalb der gleichen Kategorie. Der Grund: Nass- und Trockenfutter unterscheiden sich fundamental in Wassergehalt, Energiedichte und Textur. Der Magen-Darm-Trakt muss sich nicht nur an neue Nährstoffquellen anpassen, sondern auch an eine komplett andere physische Beschaffenheit. Mehr dazu in unserem Ratgeber: Hund trinkt viel — Ursachen & Futter-Tipps.
Von Nassfutter auf Trockenfutter
Der häufigere Wechsel. Nassfutter enthält ca. 75-80 % Wasser, Trockenfutter nur ca. 10 %. Das bedeutet:
- Dein Hund muss mehr trinken. Stelle sicher, dass immer frisches Wasser bereitsteht. In den ersten Tagen kannst du das Trockenfutter leicht anfeuchten (1-2 Esslöffel warmes Wasser pro Portion), um den Übergang zu erleichtern.
- Die Futtermenge reduziert sich drastisch. Wer 400 g Nassfutter gefüttert hat, braucht nur noch ca. 100-120 g Trockenfutter. Das sieht optisch nach viel weniger aus — dein Hund bekommt aber die gleiche Nährstoffmenge.
- Der Stuhl wird fester und weniger voluminös. Das ist normal und sogar erwünscht.
Plane für diesen Wechsel 10-14 Tage ein, nicht die üblichen 7. Starte mit 90/10 (Nass/Trocken) statt 75/25.
Von Trockenfutter auf Nassfutter
Seltener, aber manchmal nötig — zum Beispiel bei älteren Hunden mit Zahnproblemen, die harte Kroketten nicht mehr kauen können, oder bei Hunden mit Nierenproblemen (Nassfutter liefert mehr Flüssigkeit).
- Die Futtermenge steigt auf das 3- bis 4-fache. Statt 150 g Trockenfutter fütterst du 450-600 g Nassfutter.
- Mehrere kleine Mahlzeiten statt zwei große — der Magen muss sich an das Volumen gewöhnen.
- Kühlschrankreste aufwärmen. Nassfutter aus dem Kühlschrank ist zu kalt. Auf Raumtemperatur bringen oder 10 Sekunden in der Mikrowelle erwärmen, dann umrühren.
Preisvergleich: Nassfutter ist pro Kilogramm teurer, liefert aber bei gleicher Menge weniger Nährstoffe (wegen des hohen Wasseranteils). Auf die Trockenmasse umgerechnet kostet ein Wolfsblut Wild Duck Nassfutter (ab 4,95 €/kg, 80 % Wasser) umgerechnet ca. 24,75 €/kg Trockenmasse — während das Trockenfutter (ab 3,90 €/kg, 10 % Wasser) nur ca. 4,33 €/kg Trockenmasse kostet. Bei Dogs Supreme führen wir sowohl Nass- als auch Trockenfutter von Wolfsblut, sodass du innerhalb der gleichen Marke wechseln kannst.
FAQ: Die 6 häufigsten Fragen zur Futterumstellung
Wie lange dauert eine Futterumstellung beim Hund?
Mindestens 7 Tage, bei empfindlichen Hunden 10-14 Tage. Beim Wechsel zwischen Futterarten (Nass auf Trocken oder umgekehrt) plane 14 Tage ein. Es gibt keine Abkürzung — der Darm braucht Zeit, seine Bakterienflora anzupassen.
Kann ich das Futter sofort wechseln, wenn mein Hund das alte nicht mehr frisst?
Nein. Auch wenn die Versuchung groß ist: Ein abrupter Wechsel riskiert Durchfall und Erbrechen. Mische das neue Futter stattdessen mit kleinen Mengen des alten (auch wenn das alte nicht gern gefressen wird) und steigere über 5-7 Tage. Wenn dein Hund das alte Futter komplett verweigert, starte mit einem höheren Anteil neuen Futters (z. B. 50/50 statt 75/25), aber wechsle nicht auf 100 % auf einmal.
Mein Hund hat nach der Umstellung Durchfall — soll ich zurückwechseln?
Nicht sofort. Leicht weicherer Stuhl in den ersten 3-4 Tagen ist physiologisch normal. Gehe im Umstellungsplan einen Schritt zurück und bleibe dort 3 Tage, bevor du wieder steigerst. Wenn der Durchfall wässrig ist, über 48 Stunden anhält oder Blut enthält, gehe zum Tierarzt. Hier findest du unseren Durchfall-Guide mit Ampel-System und Schonkost-Rezepten.
Darf ich zwei verschiedene Trockenfutter-Marken mischen?
Während der Umstellungsphase: Ja, genau das ist der Sinn des 7-Tage-Plans. Dauerhaft: Prinzipiell möglich, aber nicht empfehlenswert. Jedes Alleinfuttermittel ist auf eine vollständige Nährstoffversorgung ausgelegt. Wenn du zwei mischst, verschiebst du die Nährstoffbalance. Besser: Ein hochwertiges Alleinfutter wählen und dabei bleiben.
Wie viel neues Futter brauche ich für die Umstellungsphase?
Rechne mit etwa 2 kg für einen mittelgroßen Hund (15-25 kg) für die 7-Tage-Umstellung. Da du in den ersten Tagen nur 25 % neues Futter zumischst, reicht eine kleine Packung. Bei Dogs Supreme bieten viele Sorten Probiergrößen an — zum Beispiel Wolfsblut Wild Duck in der 500-g-Packung oder Josera SensiPlus im 900-g-Beutel. Wenn die Umstellung klappt und du auf den großen Sack (12,5 kg oder 15 kg) umsteigst, erreichst du in der Regel die Threshold 79,99 € für kostenlosen Versand.
Muss ich bei einer Futterumstellung die Futtermenge anpassen?
Ja — vor allem wenn das neue Futter eine andere Energiedichte hat. Ein Futter mit 16 % Fett (z. B. Wolfsblut Blue Mountain, ab 4,51 €/kg) liefert pro Gramm mehr Kalorien als eines mit 8 % Fett (z. B. Josera Balance Senior, ab 3,60 €/kg). Orientiere dich an den Fütterungsempfehlungen auf der Verpackung des neuen Futters und passe nach 2-3 Wochen nach Augenmaß an: Rippen fühlbar, aber nicht sichtbar = perfektes Gewicht.
Checkliste: Vor, während und nach der Umstellung
Damit du nichts vergisst — hier die kompakte Checkliste zum Abspeichern:
Vor der Umstellung
- Umstellungsgrund klar definiert (Qualität, Allergie, Lebensphase, Geschmack)
- Neues Futter recherchiert und Probierpackung bestellt
- Genug altes Futter für mindestens 7 Tage Mischphase vorrätig
- Foto vom aktuellen Stuhlgang gemacht (als Referenz)
Während der Umstellung
- Tägliches Mischverhältnis einhalten (25 → 50 → 75 → 100 %)
- Stuhlkonsistenz täglich dokumentieren
- Trinkverhalten beobachten (besonders bei Wechsel auf Trockenfutter)
- Keine Leckerlis oder Tischreste als Ergänzung
- Bei Problemen: einen Schritt zurückgehen, NICHT abbrechen
Nach der Umstellung
- 2 Wochen beobachten: Stuhlgang, Fellqualität, Energie
- Futtermenge nach Gewichtsentwicklung anpassen
- Nach 4 Wochen: Fell glänzt mehr? Stuhl fester? Weniger Blähungen? Dann war die Umstellung ein Erfolg

Das passende Futter für die Umstellung finden
Die Futterumstellung ist nur so gut wie das Ziel-Futter. Bei Dogs Supreme haben wir unser Sortiment bewusst schlank gehalten — wir führen ausgewählte Premium-Marken, bei denen wir jede Rezeptur kennen und empfehlen können. Josera (ab 2,96 €/kg für Chicken & Rice) bietet exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis mit deutscher Produktion. Wolfsblut (ab 3,90 €/kg für Wild Duck) liefert getreidefreies Futter mit benannten Proteinquellen für anspruchsvolle Hunde.
Du bist dir unsicher, welches Futter das richtige für deinen Hund ist? In unserem Hundefutter-Proteinvergleich 2026 vergleichen wir alle Sorten aus unserem Sortiment mit echten Nährwertdaten — Protein, Fett, Preis/kg, alles auf einen Blick. Und wenn du bereits weißt, dass dein Hund einen empfindlichen Magen hat, findest du in unserem Durchfall-Guide die passenden Schonkost-Rezepte für die Übergangsphase.
Unser Versprechen: Bei Dogs Supreme bekommst du keine anonymen Futter-Empfehlungen. Wir kennen jede Sorte, die wir verkaufen — die Zutatenliste, die Nährwerte, die typischen Kundenrückmeldungen. Und bei Bestellungen ab 79,99 € liefern wir versandkostenfrei direkt zu dir nach Hause.
Unsere Empfehlung zur Futterumstellung
Wolfsblut Wild Duck — getreidefrei mit Ente
Getreidefreies Trockenfutter mit Ente als Hauptzutat. Ideal als Umstellungs-Ziel für Hunde, die bisher Supermarkt-Futter bekommen haben. Ab 3,90 €/kg, kostenloser Versand ab 79,99 € bei Dogs Supreme.
Fresshöhe als zweiter Hebel bei der Umstellung
Eine Futterumstellung gelingt besser, wenn die Fress-Situation mit optimiert wird: ruhiger Standort, gleichbleibende Zeit, ergonomische Höhe. Die erhöhte Hundebar ist die einzige Stellschraube, die du einmal einstellst und langfristig hast — gerade bei mittleren bis großen Hunden ein einfacher Alltagsvorteil.
Ergonomische Fütterung
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