28. März 2026

Zeckenkrankheiten Hund 2026: Borreliose, Babesiose, Anaplasmose

10 Min. Lesezeit
Hund wird auf Zeckenkrankheiten wie Borreliose untersucht

Borreliose, Babesiose, Anaplasmose , Zecken übertragen mehr als ein Dutzend Krankheiten auf Hunde. Welche in Deutschland relevant sind, wie du die Symptome erkennst und wann du sofort zum Tierarzt musst: der komplette Überblick für 2026.

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Bevor es zu Borreliose, Babesiose oder Anaplasmose überhaupt kommt, empfehlen wir präventiven Zeckenschutz. Unseren kompletten Guide dazu findest du hier: Wie du dem vorbeugst: Unser Zeckenschutz-Guide 2026.

Welche Krankheiten übertragen Zecken auf Hunde in Deutschland?

In Deutschland sind vier zeckenübertragene Erkrankungen beim Hund klinisch relevant. Die häufigste ist Borreliose, gefolgt von Anaplasmose. Babesiose und Ehrlichiose galten lange als "Reisekrankheiten" , das ändert sich gerade. Die Auwaldzecke (Dermacentor reticulatus), die Babesiose überträgt, breitet sich in Deutschland seit Jahren nach Norden aus.

Alle diese Erreger haben eines gemeinsam: Sie brauchen Zeit für die Übertragung. Je nach Erreger dauert es 12 bis 48 Stunden nach dem Zeckenstich, bis die Erreger in den Blutkreislauf des Hundes gelangen. Das ist die gute Nachricht , denn schnelles Entfernen senkt das Übertragungsrisiko deutlich.

Matter Labrador liegt kraftlos auf Hundebett mit trueben Augen typische Symptome einer Zeckenkrankheit

Borreliose beim Hund: Die häufigste Zeckenkrankheit

Borreliose (Lyme-Borreliose) wird durch Bakterien der Gattung Borrelia burgdorferi übertragen. Der Überträger ist die Schildzecke Ixodes ricinus , die häufigste Zeckenart in Deutschland. Laut ESCCAP sind in manchen Regionen bis zu 30 % der Zecken mit Borrelien infiziert.

Übertragung und Zeitfenster

Borrelien leben im Darm der Zecke und wandern erst nach 24-48 Stunden in die Speicheldrüsen , und von dort in den Hund. Das heißt: Wird die Zecke innerhalb von 24 Stunden entfernt, ist das Borreliose-Risiko gering. Ein weiterer Grund, warum tägliches Absuchen so wichtig ist.

Symptome der Borreliose beim Hund

Borreliose verläuft beim Hund anders als beim Menschen. Die typische Wanderröte (Erythema migrans) fehlt meist, weil das Fell sie verdeckt. Stattdessen:

  • Fieber (wiederkehrend, oft mild , 39,5-40,5°C)
  • Lahmheit (wechselt zwischen den Beinen, "Wanderlahmheit")
  • Geschwollene Gelenke (vor allem Karpal- und Tarsalgelenke)
  • Appetitlosigkeit und Abgeschlagenheit
  • In schweren Fällen: Nierenentzündung (Lyme-Nephritis) , lebensbedrohlich

Tückisch: Viele infizierte Hunde zeigen gar keine Symptome. Schätzungen gehen davon aus, dass nur 5-10 % der infizierten Hunde klinische Zeichen entwickeln. Der Rest bleibt symptomfrei , die Infektion schlummert aber und kann bei Immunschwäche, Stress oder einer Operation ausbrechen.

Das macht Borreliose so hinterhältig: Dein Hund kann monatelang gesund wirken, und dann , oft ausgelöst durch einen anderen gesundheitlichen Stressor , tauchen plötzlich Gelenkprobleme auf. Die Verbindung zum Zeckenstich vor einem halben Jahr stellt dann niemand mehr her. Deshalb unser Rat: Wenn dein Hund in einem Borreliose-Endemiegebiet lebt und regelmäßig Zecken hat, kann ein jährlicher Borreliose-Antikörpertest beim Tierarzt sinnvoll sein , selbst wenn keine Symptome vorliegen.

Diagnose und Therapie

Diagnose über Bluttest (Antikörper-Nachweis). Wichtig: Ein positiver Test zeigt nur die Infektion, nicht die Erkrankung. Viele serologisch positive Hunde sind klinisch gesund. Therapie bei klinischen Symptomen: Antibiotika (Doxycyclin, 4 Wochen). Die Prognose ist bei früher Behandlung gut, bei Lyme-Nephritis deutlich schlechter.

Merkmal Detail
Erreger Borrelia burgdorferi sensu lato
Überträger Ixodes ricinus (Gemeiner Holzbock)
Übertragungszeit 24-48 Stunden
Inkubation 2-5 Monate
Hauptsymptome Wanderlahmheit, Fieber, geschwollene Gelenke
Therapie Doxycyclin, 4 Wochen
Impfung Verfügbar (Schutz umstritten, Tierarzt beraten)

Anaplasmose: Die unterschätzte Zeckenkrankheit

Anaplasmose wird durch Anaplasma phagocytophilum verursacht , intrazelluläre Bakterien, die weiße Blutkörperchen (Granulozyten) befallen. Überträger ist ebenfalls Ixodes ricinus. In einigen Regionen Deutschlands sind 2-5 % der Zecken mit Anaplasmen infiziert (Quelle: Parasitenportal).

Symptome

Die Symptome sind unspezifisch und werden oft nicht als Zeckenkrankheit erkannt:

  • Fieber (plötzlich, hoch , bis 41°C)
  • Lethargie und Fressunlust
  • Gelenkschmerzen und steifer Gang
  • Nasenbluten oder Zahnfleischbluten (durch Thrombozytopenie)
  • Vergrößerte Lymphknoten

Die Symptome treten 1-3 Wochen nach dem Zeckenstich auf. Viele Hunde überstehen die akute Phase ohne Behandlung, können aber chronisch infiziert bleiben.

Diagnose und Therapie

Blutbild (Thrombozytopenie, Anämie) plus PCR oder Antikörper-Test. Therapie: Doxycyclin, 2-4 Wochen. Prognose bei Behandlung: sehr gut. Ohne Behandlung kann die Erkrankung chronisch werden.

Merkmal Detail
Erreger Anaplasma phagocytophilum
Überträger Ixodes ricinus
Übertragungszeit 24-48 Stunden
Inkubation 1-3 Wochen
Hauptsymptome Hohes Fieber, Blutungsneigung, steifer Gang
Therapie Doxycyclin, 2-4 Wochen
Impfung Nicht verfügbar

Babesiose: Die "Hundemalaria" kommt nach Deutschland

Babesiose , auch "Hundemalaria" genannt , ist die gefährlichste zeckenübertragene Erkrankung beim Hund. Die Erreger (Babesia canis) zerstören rote Blutkörperchen. Unbehandelt endet eine akute Babesiose in vielen Fällen tödlich.

Lange galt Babesiose als reine Reisekrankheit (Mittelmeerraum, Ungarn, Frankreich). Das hat sich geändert. Die Auwaldzecke (Dermacentor reticulatus), der Hauptüberträger von Babesia canis in Europa, breitet sich seit Jahren in Deutschland aus. Autochthone Fälle , also Infektionen ohne Reisegeschichte , werden zunehmend aus dem Saarland, Rheinland-Pfalz, Brandenburg und Berlin gemeldet.

Symptome , oft dramatisch

  • Hohes Fieber (40-42°C) , plötzlich einsetzend
  • Dunkler Urin (rotbraun bis kaffeefarbig , durch Hämoglobin aus zerstörten Blutzellen)
  • Blasse oder gelbliche Schleimhäute (Anämie, Ikterus)
  • Extreme Schwäche und Apathie
  • Vergrößerte Milz
  • In schweren Fällen: Nieren- und Leberversagen, DIC (disseminierte intravasale Koagulation)

Babesiose ist ein Notfall. Bei den oben genannten Symptomen , besonders dunklem Urin + Fieber , sofort zum Tierarzt. Jede Stunde zählt.

Diagnose und Therapie

Blutausstrich (direkte Visualisierung der Babesien in den Erythrozyten) und PCR. Therapie: Imidocarb-Dipropionat (Injektion). Zusätzlich Infusionstherapie, ggf. Bluttransfusion. Die Prognose hängt stark vom Zeitpunkt der Behandlung ab , früh erkannt ist Babesiose heilbar, spät erkannt oft tödlich.

Merkmal Detail
Erreger Babesia canis (selten B. gibsoni)
Überträger Dermacentor reticulatus (Auwaldzecke)
Übertragungszeit 12-24 Stunden (schneller als Borrelien!)
Inkubation 5-28 Tage
Hauptsymptome Hohes Fieber, dunkler Urin, Anämie
Therapie Imidocarb (Injektion), Intensivbehandlung
Impfung In DE nicht zugelassen (in FR verfügbar)
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Ehrlichiose: Die Reisekrankheit, die näher rückt

Ehrlichiose (Ehrlichia canis) wird durch die Braune Hundezecke (Rhipicephalus sanguineus) übertragen , eine Zeckenart, die in Deutschland noch nicht heimisch ist, aber mit dem Klimawandel zunehmend auch nördlich der Alpen überlebt. Die meisten Fälle in Deutschland betreffen Hunde, die aus dem Mittelmeerraum importiert oder dorthin gereist sind.

Symptome ähneln der Anaplasmose: Fieber, Nasenbluten, Gewichtsverlust, vergrößerte Lymphknoten. In der chronischen Phase: Knochenmarksdepression mit schwerer Anämie. Therapie: Doxycyclin. Bei Hunden aus Südeuropa sollte Ehrlichiose im Differenzial-Diagnostik immer bedacht werden.

Die Zeckenkrankheiten im direkten Vergleich

Krankheit Erreger Zeckenart Übertragung Leitsymptome Prognose
Borreliose Borrelia burgdorferi Ixodes ricinus 24-48 h Wanderlahmheit, Fieber Gut (mit Behandlung)
Anaplasmose Anaplasma phagocytophilum Ixodes ricinus 24-48 h Hohes Fieber, Blutungen Sehr gut
Babesiose Babesia canis Dermacentor reticulatus 12-24 h Dunkler Urin, Anämie Ernst (ohne Behandlung tödlich)
Ehrlichiose Ehrlichia canis Rhipicephalus sanguineus 24-48 h Nasenbluten, Gewichtsverlust Gut (akut), schlecht (chronisch)
Tierarzt nimmt Labrador Blut ab zur Diagnose von Zeckenkrankheiten wie Borreliose

Zeckensaison 2026: Was ist neu?

Die Zeckensaison 2026 hat einige Besonderheiten, die Hundebesitzer kennen sollten:

  1. 185 FSME-Risikogebiete meldet das RKI , der höchste Stand seit Beginn der Erfassung. Neue Gebiete kommen vor allem in Sachsen, Niedersachsen und Nordbayern hinzu.
  2. Auwaldzecke breitet sich aus: Dermacentor reticulatus wurde 2025/26 erstmals in mehreren Landkreisen in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern nachgewiesen. Das Babesiose-Risiko steigt damit auch in Norddeutschland.
  3. Milder Winter 2025/26: Zecken waren in vielen Regionen bereits im Februar aktiv. Die Saison hat früher begonnen als üblich.
  4. Resistenzen: Erste Berichte über verminderte Wirksamkeit von Fipronil-basierten Spot-Ons bei Ixodes ricinus. ESCCAP empfiehlt bei Therapieversagen den Wirkstoff zu wechseln.

Prävention: Was du tun kannst

Der beste Schutz vor Zeckenkrankheiten ist kein einzelnes Produkt , es ist eine Kombination aus mehreren Maßnahmen. Die ESCCAP empfiehlt einen integrierten Ansatz:

  1. Zeckenschutz anwenden: Chemisch (Spot-On, Tablette) oder chemiefrei (Tickless Ultraschall) , je nach Risikoprofil. In Hochrisikogebieten empfehlen die meisten Tierärzte chemischen Schutz.
  2. Täglich absuchen: Nach JEDEM Spaziergang den Hund systematisch abtasten. Ohren, Achseln, Leisten, zwischen den Zehen, unter dem Geschirr. Die meisten Erreger brauchen 12-48 Stunden für die Übertragung , wer täglich sucht, senkt das Übertragungsrisiko deutlich.
  3. Schnell entfernen: Innerhalb der ersten 12-24 Stunden. Mit einem geeigneten Zeckenentferner , nah an der Haut ansetzen, gleichmäßig ziehen, nicht quetschen. Details in unserem Step-by-Step-Guide.
  4. Reisevorsorge: Vor Reisen in den Mittelmeerraum den Tierarzt konsultieren. Ggf. prophylaktische Behandlung gegen Babesiose und Ehrlichiose.
  5. Impfung prüfen: Für Borreliose gibt es eine Impfung. Die Wirksamkeit ist unter Tierärzten umstritten , lohnt in Hochendemiegebieten, nicht unbedingt flächendeckend. Tierarzt beraten.

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Zur Einordnung: Kein Zeckenschutz bietet 100 % Garantie. Auch chemische Mittel haben Durchbrüche , zunehmend durch Resistenzbildung, wie ESCCAP in ihren aktuellen Leitlinien anmerkt. Die beste Strategie ist Schichtschutz: Prävention (chemisch oder Ultraschall) reduziert die Zeckenanzahl, tägliches Absuchen fängt die Restlichen, und der Zeckenentferner sorgt dafür, dass festgesogene Zecken schnell und korrekt entfernt werden, bevor die Erregerübertragung stattfindet. Diese Kombination ist kein Marketingversprechen , sie ist Epidemiologie.

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Wann zum Tierarzt? Die Warnsignale

Nicht jeder Zeckenstich führt zu einer Erkrankung. Aber bei diesen Symptomen solltest du SOFORT zum Tierarzt , nicht morgen, nicht übermorgen:

  • Dunkler oder rotbrauner Urin Verdacht auf Babesiose (NOTFALL)
  • Hohes Fieber über 40°C + Apathie Anaplasmose oder Babesiose
  • Nasenbluten ohne erkennbare Ursache Anaplasmose oder Ehrlichiose
  • Wanderlahmheit (humpelt mal links, mal rechts) Borreliose
  • Gelbliche Schleimhäute (Zahnfleisch, Augeninnenseite) Anämie durch Babesiose

Bei einem Zeckenstich innerhalb der letzten 4 Wochen + einem dieser Symptome: Dem Tierarzt unbedingt von dem Zeckenstich erzählen. Das beschleunigt die Diagnose erheblich.

Warum Prävention günstiger ist als Behandlung

Die Behandlungskosten von Zeckenkrankheiten sind erheblich. Eine Borreliose-Therapie mit Doxycyclin kostet inklusive Blutbild und Kontrolluntersuchungen zwischen 200 und 500 Euro. Eine Babesiose-Intensivbehandlung mit Imidocarb-Injektion, Infusionstherapie und möglicher Bluttransfusion kann schnell 1.500 bis 3.000 Euro erreichen. Unser Überblick zeigt, wie sich Tierarztkosten nach der GOT-Tabelle zusammensetzen. Eine Ehrlichiose im chronischen Stadium mit Knochenmarksdepression liegt noch höher.

Dagegen stehen die Kosten für Prävention: Ein Tickless PET kostet 39,95 Euro und schützt bis zu 10 Monate. Ein guter Zeckenentferner kostet unter 10 Euro und hält ein Hundeleben lang. Selbst ein verschreibungspflichtiges Spot-on oder eine Kautablette liegt bei 15 bis 40 Euro pro Quartal. Die Rechnung ist eindeutig: Prävention ist in jedem Szenario günstiger als Therapie.

Labrador wird nach Waldspaziergang gruendlich auf Zecken abgesucht als wichtigste Praevention

Häufige Fragen: Zeckenkrankheiten beim Hund

Wie schnell übertragen Zecken Krankheiten auf Hunde?

Die Übertragungszeit variiert nach Erreger: Babesia canis braucht 12-24 Stunden, Borrelien und Anaplasmen 24-48 Stunden. Deshalb ist schnelles Entfernen der beste Schutz , je früher die Zecke raus ist, desto geringer das Risiko einer Infektion.

Kann mein Hund an Borreliose sterben?

Borreliose ist in den meisten Fällen mit Antibiotika gut behandelbar. In seltenen Fällen kann sie eine Lyme-Nephritis (Nierenentzündung) auslösen, die lebensbedrohlich sein kann. Frühzeitige Behandlung ist entscheidend. Babesiose ist die gefährlichere Erkrankung , unbehandelt oft tödlich.

Gibt es eine Impfung gegen Zeckenkrankheiten?

Für Borreliose ja , die Impfung ist in Deutschland verfügbar, ihre Wirksamkeit aber unter Tierärzten umstritten. Für Anaplasmose, Babesiose und Ehrlichiose gibt es in Deutschland keine zugelassene Impfung. Prävention durch Zeckenschutz und schnelles Entfernen bleibt der wichtigste Schutz.

Ist Babesiose in Deutschland möglich?

Ja, zunehmend. Die Auwaldzecke (Dermacentor reticulatus), der Überträger von Babesia canis, breitet sich seit Jahren in Deutschland nach Norden aus. Autochthone Fälle ohne Reisegeschichte werden aus dem Saarland, Brandenburg und Berlin gemeldet. Das Risiko ist real , auch wenn es noch nicht flächendeckend ist.

Mein Hund wurde von einer Zecke gestochen , muss ich zum Tierarzt?

Nicht sofort, aber beobachten. Entferne die Zecke so schnell wie möglich und beobachte deinen Hund in den nächsten 2-4 Wochen auf Symptome: Fieber, Lahmheit, Appetitlosigkeit, dunkler Urin. Bei einem oder mehreren dieser Anzeichen: sofort zum Tierarzt und den Zeckenstich erwähnen.

Welche Zeckenart ist die gefährlichste für Hunde in Deutschland?

Die Auwaldzecke (Dermacentor reticulatus) überträgt Babesia canis , den gefährlichsten Erreger. Sie ist größer als der Gemeine Holzbock (Ixodes ricinus) und erkennbar an einem marmorierten Rückenschild. Der Holzbock ist häufiger, aber die Krankheiten, die er überträgt (Borreliose, Anaplasmose), sind besser behandelbar.

Dieser Artikel dient der Information und ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei gesundheitlichen Auffälligkeiten konsultiere bitte deinen Tierarzt.

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Wie schnell übertragen Zecken Krankheiten?
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Babesia braucht 12-24 Stunden, Borrelien und Anaplasmen 24-48 Stunden. Schnelles Entfernen ist der beste Schutz.

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Kann mein Hund an Borreliose sterben?
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Selten. Mit Antibiotika gut behandelbar. In seltenen Fällen Lyme-Nephritis möglich. Babesiose ist die gefährlichere Erkrankung.

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Für Borreliose ja, Wirksamkeit umstritten. Für Babesiose, Anaplasmose und Ehrlichiose keine Impfung in Deutschland.

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Ja. Die Auwaldzecke breitet sich nach Norden aus. Autochthone Fälle aus Brandenburg und Saarland gemeldet.

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Bei Fieber über 40°C, dunklem Urin, Lahmheit oder Nasenbluten innerhalb von 2-4 Wochen nach Zeckenstich sofort zum Tierarzt.

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Die Auwaldzecke überträgt Babesia canis. Sie ist größer als der Holzbock und am marmorierten Rückenschild erkennbar.

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