Woher stammt die kleine französische Bulldogge? Geschichte und Herkunft
Ursprung in England, weiterentwickelt in Frankreich: So entstand die kleine französische Bulldogge im 19. Jahrhundert.
Die französische Bulldogge hat ihre Wurzeln in England: Kleine Bulldoggen-Typen wurden im 19. Jahrhundert von Arbeiterfamilien nach Frankreich gebracht und dort weitergezüchtet. In Frankreich entstand daraus durch gezielte Auswahl und Kreuzungen der heutige “Frenchie” mit den typischen Fledermausohren.

Französische Bulldogge: Ursprung in England, geprägt in Frankreich
Die französische Bulldogge hat ihren Ursprung in England. Sie geht unter anderem auf kleinere Bulldoggen-Typen zurück, die ursprünglich als robuste Begleithunde in Arbeiterhaushalten gehalten wurden.
Als im 19. Jahrhundert Hundekämpfe zunehmend verboten und unattraktiver wurden, sank die Nachfrage nach den großen Kampfhund-Typen. Kleinere Exemplare gelangten mit Arbeitern nach Frankreich und wurden dort auch als Rattenfänger in Werkstätten und Haushalten eingesetzt.
Beginn der gezielten Zucht in Frankreich
In Frankreich fanden auch wohlhabendere Kreise Gefallen an den Hunden. In der Zucht wurde besonderer Wert auf ein friedliches Wesen, einen kompakten Körperbau und die stehenden Ohren gelegt, weil genau diese Merkmale als besonders attraktiv galten.
Durch Kreuzungen mit anderen kleinen Hunderassen (unter anderem Mops- und Terrier-Typen) entwickelte sich das charakteristische Aussehen und Temperament der französischen Bulldogge weiter. Ihr freundliches, unkompliziertes Verhalten trug zusätzlich zur wachsenden Beliebtheit bei.

Toy-Bulldog und “Frenchie”: Name und Abgrenzung
Mit der Zeit unterschieden sich die kleineren Hunde deutlich von der englischen Bulldogge und wurden als eigene Variante geführt. Der Spitzname “Frenchie” etablierte sich, weil die prägende Zuchtentwicklung in Frankreich stattfand.

Beliebtheit heute und wichtiger Hinweis zur Zucht
Die Beliebtheit der französischen Bulldogge ist in den letzten Jahren erneut stark gestiegen. Damit wächst auch das Angebot an Welpen. Umso wichtiger ist die Wahl eines seriösen Züchters, denn die Rasse kann zu gesundheitlichen Problemen neigen. Verantwortungsvolle Züchter achten auf Gesundheit, sinnvolle Paarungen und eine artgerechte Aufzucht.
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