08. April 2026

Hundeleckerlies selber machen

5 Min. Lesezeit
Selbstgemachte Hundeleckerlies auf einem Backblech zum Abkuehlen

Hundeleckerlies selbst zu machen lohnt sich, weil Du genau weißt, was drin ist: Das Rezept hier ist zuckerfrei und weizenfrei, braucht nur wenige Zutaten und ist in rund 45 Minuten fertig. Wenn es mal schneller gehen soll, zeigen wir Dir am Ende eine ehrliche Alternative ohne Backaufwand.

Leckerlies für Deinen Hund selber machen

Leckerlies für Deinen Hund selber machen liegt total im Trend. Sei es auf die klassische Art, mit Ausstechformen wie beim Plätzchen backen oder mithilfe von Backmatten. Der Vorteil liegt natürlich darin, dass Du dann genau weißt, was sich in den Treats befindet. Leider ist es oftmals so, dass sich bei den zu erwerbenden Belohnungen nicht genau feststellen lässt, welche Produkte exakt darin verarbeitet wurden. Wenn man bewusst mit der Ernährung des Hundes umgehen möchte, dann kommt man nicht um die Herstellung von Leckerlies drumherum. Unsere Hundekekse sind zuckerfrei und weizenfrei und lassen sich ganz einfach und schnell herstellen, so kannst Du Deinem Vierbeiner eine gesunde und leckere Freude bereiten.

Snack ohne Backaufwand

Trainingswürstchen Kaninchen, luftgetrocknet

Eine einzige, klar deklarierte Proteinquelle, kleines Format, getreidefrei und ohne Zusätze. Ideal als sortenreine Belohnung neben einem rohen BARF-Hauptfutter, nach unserem eigenen Rezept, nur bei uns.

Zum Rezept

Wir haben Dir hier ein Rezept zusammengestellt, das wir selber schon öfter getestet haben und das bisher sehr gute Fellnasen-Kritik erhalten hat.
Du kannst die Zutaten natürlich auch an den Geschmack Deines Hundes anpassen. Sei es in Bezug auf Allergien und Unverträglichkeiten oder einfach, weil Dein Hund das zu verwendende Obst nicht mag. Wenn Du Dir unsicher bist, welches Obst oder Gemüse Dein Hund essen darf, dann sieh mal bei unserem Beitrag „Do's & Don'ts, was darf Deine Französische Bulldogge essen" vorbei. Hier sind Produkte aufgelistet, die für Hunde nicht verträglich sind, und auch die, die als Superfood für Deinen Hund gelten.

Rezept für Apfel-Crunch-Leckerlies

Wir stellen Dir heute unser Lieblingsrezept für Apfel-Leckerlies vor. Wir haben die Zutaten für unsere Weizen-Allergiker angepasst und verwenden Apfel, da dieser ein richtiges Superfood für Hunde ist. Aus ein paar wenigen Zutaten kannst Du so easy leckere Treats für Deinen Hund backen. Für die Zubereitung solltest Du ungefähr 15 Minuten einplanen. Das Backen dauert ca. 30 bis 35 Minuten.

Zutaten

  • 3/4 Apfel (ungefähr 90 g)
  • 150 g Dinkelmehl (Typ 630)
  • 75 g zarte Haferflocken
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 EL Sonnenblumenöl
  • 40 ml Wasser
  • Ausstechform

(1) Zuerst heizt Du den Backofen auf 180 Grad (Umluft 160) Ober-/Unterhitze auf und legst ein Backblech mit Backpapier aus.

(2) Als Nächstes schälst Du den Apfel und befreist ihn von Kernen und dem Kerngehäuse. WICHTIG, da Hunde diese Bestandteile des Apfels nicht vertragen!
Das Fruchtfleisch wird jetzt grob geraspelt.

(3) In einer großen Schüssel Dinkelmehl, Haferflocken und Zimt vermischen. Die Apfelraspel und das Sonnenblumenöl dazugeben. Alles mit dem Handrührgerät mithilfe von Knethaken vermischen. Das kann bis zu 2 Minuten dauern.

(4) Wasser hinzufügen und weitere 4 Minuten ca. rühren, bis sich der Teig vom Schüsselrand ablöst.

(5) Arbeitsfläche mehlen und den Teig darauf durchkneten, bis er nicht mehr an den Händen kleben bleibt. Den Teig dann ungefähr 4 bis 6 mm dick ausrollen. Jetzt kannst Du mit Deiner Ausstechform kleine Leckerlies ausstanzen. Diese legst Du dann auf das vorbereitete Backblech und stichst mit einer Gabel mehrmals in die ausgestochenen Leckerlies ein.

(6) Die Hundekekse werden in der Mitte des Ofens ungefähr 30 bis 35 Minuten gebacken, bis sie leicht gebräunt sind. Nach der Backzeit die Kekse mit dem Backpapier auf ein Kuchengitter legen und abkühlen lassen. Nach 15 Minuten kann das Backpapier entfernt werden und die Kekse können auf dem Kuchengitter ganz trocken werden. Um die Haltbarkeit der Hundekekse zu erhöhen und Feuchtigkeitsentwicklung zu vermeiden, sollte man die Leckerlies über Nacht und leicht abgedeckt, z. B. mit einem Küchentuch, austrocknen lassen.

Leckerlies clever einsetzen

So selbst gemacht sie auch sind: Leckerlies bleiben Snacks. Als Faustregel sollten höchstens etwa 10 % der täglichen Kalorien aus Belohnungen stammen, der Rest gehört ins Hauptfutter. Rechne die Treats also in die Tagesration ein und reduziere bei vielen Belohnungen die Futtermenge entsprechend. Wer die Belohnung sortenrein halten will, etwa während einer tierärztlich begleiteten Ausschlussdiät, achtet darauf, dass die Proteinquelle des Snacks zum Hauptfutter passt. Bei gesundheitlichen Fragen oder einer Diät entscheidet immer der Tierarzt mit.

Keine Zeit zum Backen? Die ehrliche Alternative

Selber backen ist schön, kostet aber Zeit, und bei Hitze oder unterwegs wird Frisches schnell zum Problem. Wenn es schneller gehen soll, sind luftgetrocknete Trainingswürstchen aus echtem Fleisch die saubere Belohnung: nur eine klar deklarierte Proteinquelle, kleines Format, ohne Getreide und Zusätze. So bleibt die Belohnung sortenrein und passt protein-genau zu einem rohen BARF-Hauptfutter.

Wir wünschen Deinem Vierbeiner viel Freude beim Futtern! Falls Ihr Anregungen oder Fragen habt, dann schreibt gerne in die Kommentare!

Euer Dogs-Supreme-Team

Dieser Artikel dient der Information und ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei gesundheitlichen Auffälligkeiten konsultiere bitte Deinen Tierarzt.

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Häufig gestellte Fragen.Alle Antworten auf einen Blick.

Welche Leckerli-Rezepte eignen sich für Hunde?
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Einfachstes Rezept: 200g Mehl + 100g Leberwurst (ohne Gewuerze!) + 1 Ei + etwas Wasser. Ausrollen, ausstechen, 180 Grad 20 Min backen. Varianten: Käse-Leckerli, Thunfisch-Cracker, Kürbis-Kekse. Immer ohne Zucker, Salz und Gewuerze!

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Wie lagere ich selbstgemachte Hundeleckerli?
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Im Kühlschrank: 5-7 Tage. Einfrieren: 2-3 Monate. Komplett ausgetrocknet (im Backofen bei 80 Grad 2 Stunden nachtrocknen): 2-3 Wochen bei Raumtemperatur. Keine feuchten Leckerli in geschlossenen Dosen lagern (Schimmelgefahr).

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Welche Zutaten dürfen nicht in Hundeleckerli?
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Verboten: Schokolade, Zwiebeln, Knoblauch, Weintrauben, Rosinen, Xylit (Birkenzucker!), Macadamia-Nuesse, rohes Schweinefleisch, Muskatnuss. Vorsicht bei: Milchprodukten (Laktose), Weizen (Allergien). Am sichersten: Fleisch + Ei + Mehl.

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Sind selbstgemachte Leckerli besser als gekaufte?
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Vorteile: du weisst was drin ist, keine künstlichen Zusatzstoffe, günstiger, individuell anpassbar (Allergiker!). Nachteile: kürzere Haltbarkeit, Zeitaufwand. Tipp: Eine grosse Portion backen und portionsweise einfrieren.

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