Französische Bulldogge Futter: Vergleich & Empfehlung 2026
Das beste Futter für eine Französische Bulldogge ist ein hochwertiges Trockenfutter mit kleinen Kroketten, Geflügel als Hauptprotein und einem moderaten Fettgehalt, speziell abgestimmt auf die empfindliche Verdauung und die kurze Schnauze dieser brachyzephalen Rasse.
Wer eine Frenchie hat, kennt das: Der kleine Wirbelwind frisst begeistert, aber danach kommen die Blähungen. Oder das Fell wird stumpf. Oder die Haut juckt. Unsere Test-Frenchie Mila (10,5 kg, 3 Jahre, leichte Hautprobleme) hat in den letzten Monaten verschiedene Futtersorten durchprobiert, und wir haben dabei einiges gelernt. In diesem Frenchie Futter Vergleich zeigen wir dir, welche zwei Sorten sich wirklich bewährt haben und worauf du bei der Auswahl achten musst.
Warum brauchen Französische Bulldoggen spezielles Futter?
Frenchies sind keine normalen Hunde. Das klingt übertrieben, ist aber ernährungstechnisch korrekt. Drei anatomische Besonderheiten machen eine angepasste Fütterung nötig:
- Brachyzephale Schnauze: Die kurze, flache Nase erschwert das Aufnehmen und Kauen großer Kroketten. Mila hat mit Standard-Kroketten (12-14 mm) regelmäßig gewürgt, erst mit Mini-Kroketten unter 10 mm fraß sie entspannt und ohne Schmatzen.
- Empfindlicher Magen: Laut einer Studie der Royal Veterinary College London (2018) gehören Magen-Darm-Probleme zu den fünf häufigsten Gesundheitsproblemen bei Französischen Bulldoggen. Blähungen, weicher Kot und Erbrechen treten deutlich öfter auf als bei anderen Rassen.
- Hautprobleme und Allergien: Die Hautfalten im Gesicht und am Körper begünstigen Irritationen. Rund 17 % aller Frenchies entwickeln im Laufe ihres Lebens eine Futtermittelallergie, häufig gegen Rind oder Weizen.
Ein Futter, das diese drei Punkte berücksichtigt, macht den Unterschied zwischen einem Frenchie mit glänzendem Fell und einem, der sich ständig kratzt.

Welche Inhaltsstoffe sollte ein gutes Frenchie Futter haben?
Geflügel. Das ist die kurze Antwort. Huhn, Pute oder Geflügelmischungen werden von den meisten Französischen Bulldoggen gut vertragen und liefern hochwertiges, leicht verdauliches Protein. Rind dagegen löst bei auffällig vielen Frenchies Hautreaktionen oder Verdauungsbeschwerden aus, bei Mila war es genau so.
Hier die wichtigsten Kriterien für ein gutes Französische Bulldogge Futter:
- Protein (25-30 %): Geflügel als erste Zutat auf der Deklaration. Kein Rind, falls dein Frenchie empfindlich reagiert.
- Fett (12-16 %): Moderat, nicht zu hoch. Frenchies neigen zu Übergewicht, und jedes Gramm zu viel belastet die ohnehin beanspruchte Atmung.
- Reis als Kohlenhydratquelle: Gut verträglich, glutenfrei, schonend für den Magen. Weizen und Soja meiden.
- Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren: Für Haut und Fell. Lachsöl oder Leinsamen in der Zutatenliste sind ein gutes Zeichen.
- Präbiotika (FOS/MOS): Unterstützen die Darmflora und reduzieren Blähungen, für Frenchie-Besitzer ein echtes Argument.
Was du weglassen solltest: Zucker, künstliche Farb- und Aromastoffe, undefinierte tierische Nebenerzeugnisse ("Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse" ohne Spezifikation). Wenn die Zutatenliste sich liest wie ein Chemielabor, leg das Futter zurück.
Dr. Clauder vs. Josera, welches Mini-Trockenfutter ist besser für Frenchies?
Wir haben zwei Futtersorten intensiv verglichen, die bei Dogs Supreme zu den meistverkauften für kleine Rassen gehören. Beide nutzen kleine Kroketten, beide setzen auf Geflügel. Die Unterschiede liegen im Detail.
| Kriterium | Dr. Clauder Best Choice Mini Adult | Josera MINI Chicken & Rice |
|---|---|---|
| Hauptprotein | Geflügel (frisch + getrocknet) | Huhn (getrocknet) + Reis |
| Krokettengröße | Mini (ca. 8 mm) | Mini (ca. 9 mm) |
| Getreide | Ja (Reis, Mais) | Ja (Reis, Gerste) |
| Besonderheit | Omega 3+6 Fettsäuren, Taurin | FOS Präbiotika, Bierhefe |
| Rohprotein | 27 % | 26 % |
| Rohfett | 15 % | 14 % |
| Am besten für | Aktive Frenchies mit normalem Magen | Empfindliche Verdauung, blähungsanfällige Hunde |
Unser Fazit aus dem Praxistest: Mila hat beide Sorten jeweils vier Wochen gefressen. Beim Dr. Clauder Mini Adult war das Fell nach zwei Wochen spürbar weicher, die Omega-Fettsäuren machen sich bemerkbar. Das Josera MiniWell hat dagegen die Verdauung besser reguliert: weniger Blähungen, festerer Kot, und die FOS-Präbiotika scheinen bei empfindlichen Frenchie-Mägen tatsächlich einen Unterschied zu machen.
Wir empfehlen: Wenn dein Frenchie eher zu Hautproblemen neigt, greif zum Dr. Clauder. Hat dein Hund dagegen einen empfindlichen Magen mit Blähungen, und seien wir ehrlich, das betrifft die Mehrheit aller Frenchies , , ist das Josera MINI Chicken & Rice die bessere Wahl.
Dein Frenchie hat Hautprobleme? Dr. Clauder Best Choice Mini Adult mit Omega 3+6 pflegt Haut und Fell von innen.
Dr. Clauder Mini Adult ansehen →Nassfutter, Trockenfutter oder Mischfütterung, was ist für Frenchies am besten?
Mischfütterung. Für Französische Bulldoggen ist die Kombination aus Trocken- und Nassfutter meistens die klügste Lösung. Der Grund ist simpel: Frenchies trinken oft zu wenig (die kurze Schnauze macht das Trinken anstrengender), und Nassfutter liefert zusätzliche Feuchtigkeit.
Ein bewährtes Verhältnis: 70 % Trockenfutter, 30 % Nassfutter. Morgens Trockenfutter, abends eine Portion Nassfutter mit warmem Wasser leicht angefeuchtet, der aromatische Dampf, der aus der Schüssel aufsteigt, macht selbst wählerische Frenchies neugierig. Mila steht dann schon in der Küche, bevor die Schüssel auf dem Boden steht.
Reines Nassfutter empfehlen wir nicht als Dauerlösung. Es fehlt der Abrieb an den Zähnen, den Trockenfutter-Kroketten bieten. Und Frenchies neigen ohnehin zu Zahnstein, da sollte man nicht noch nachhelfen.
Ist BARF für Französische Bulldoggen geeignet?
Möglich, aber anspruchsvoll. BARF (biologisch artgerechte Rohfütterung) kann für Frenchies funktionieren, wenn du weißt, was du tust. Der empfindliche Magen verzeiht keine Fehler bei der Zusammensetzung, und die Nährstoffbalance muss stimmen.
Drei Punkte, die gegen BARF für Einsteiger sprechen:
- Die Kalzium-Phosphor-Balance muss bei 1,3:1 liegen, schon kleine Abweichungen können bei Frenchies Knochenprobleme verursachen.
- Rohes Schweinefleisch ist tabu (Aujeszky-Virus). Bei Rind reagieren viele Frenchies allergisch. Bleiben Geflügel, Lamm und Fisch, das schränkt die Auswahl ein.
- Die Portionsgrößen müssen penibel berechnet werden. Ein 11 kg schwerer Frenchie braucht etwa 220-330 g Rohfutter pro Tag, aufgeteilt auf zwei Mahlzeiten.
Wenn du BARF ausprobieren willst, lass dir von einem Tierarzt mit Ernährungsschwerpunkt einen individuellen Plan erstellen. "Einfach mal rohes Huhn in den Napf" ist keine Strategie.
Wie viel Futter braucht eine Französische Bulldogge pro Tag?
Das hängt von Gewicht, Alter und Aktivität ab. Eine erwachsene Frenchie zwischen 9 und 13 kg braucht typischerweise 130-200 g Trockenfutter pro Tag. Klingt wenig? Ist es auch. Frenchies haben einen vergleichsweise niedrigen Energiebedarf.
Faustregel nach Gewicht:
- 8-10 kg: 120-160 g/Tag
- 10-12 kg: 150-190 g/Tag
- 12-14 kg: 180-220 g/Tag
Verteile die Ration auf zwei Mahlzeiten pro Tag, morgens und abends, mit mindestens 8 Stunden Abstand. Eine einzige große Mahlzeit belastet den ohnehin empfindlichen Magen und kann Blähungen verstärken. Mila bekommt ihre Portion um 7:30 und um 18:00 Uhr, und das Timing hat die abendlichen Blähattacken deutlich reduziert.
Kontrolliere alle zwei Wochen den Body Condition Score (BCS): Du solltest die Rippen bei leichtem Druck fühlen können, ohne sie zu sehen. Bei Frenchies ist das besonders kritisch, schon 500 g Übergewicht belasten Atemwege und Gelenke messbar.

Welche Rolle spielen Allergien bei der Futterwahl für Frenchies?
Eine große. Französische Bulldoggen gehören laut einer dänischen Studie (Universität Kopenhagen, 2021) zu den zehn Rassen mit der höchsten Allergieneigung. Die häufigsten Auslöser im Futter: Rind, Weizen, Soja und Milchprodukte.
Anzeichen, die auf eine Futtermittelallergie hindeuten:
- Ständiges Pfotenlecken, besonders zwischen den Zehen
- Gerötete, warme Ohren mit bräunlichem Belag
- Wiederkehrender Durchfall oder weicher Kot trotz gleichbleibendem Futter
- Hautausschlag in den Achseln oder in den Gesichtsfalten, es riecht leicht säuerlich und die Haut fühlt sich feucht an
Die einzige zuverlässige Methode zur Diagnose ist eine Ausschlussdiät über 8-12 Wochen. Dabei fütterst du ausschließlich eine Proteinquelle, die dein Hund noch nie hatte (zum Beispiel Ente oder Pferd), kombiniert mit einer einzigen Kohlenhydratquelle. Kein Leckerli, kein Tischabfall, keine Ausnahmen.
Mehr zu diesem Thema findest du in unserem ausführlichen Ratgeber: Französische Bulldogge Allergie, welches Futter hilft? Dort gehen wir auch auf hypoallergene Futtersorten ein, die bei Dogs Supreme erhältlich sind.
Wenn du nach einer getreidefreien Alternative suchst, empfehlen wir unseren Getreidefreies Hundefutter Vergleich 2026.
Empfehlung der Redaktion
Luposan Lupo Derm Haut- & Haarkur
Omega-Kur für empfindliche Bulldoggen-Haut: Kann Hautirritationen und Juckreiz lindern, unterstützt die Hautbarriere.
Jetzt ansehen ›Leckerlis und Snacks, was dürfen Frenchies zwischendurch?
Maximal 10 % der Tagesration. Bei einem 11-kg-Frenchie mit 170 g Trockenfutter pro Tag bedeutet das: höchstens 17 g Leckerlis. Das ist weniger, als die meisten denken, etwa drei bis vier kleine Trainingssnacks.
Gute Snacks für Französische Bulldoggen sind weiche, kleine Happen, die sich leicht kauen lassen. Harte Kauartikel wie Ochsenziemer oder getrocknete Rinderohren sind für die kurze Schnauze oft problematisch. Mila hat sich an einem Rinderkopfhautstück einmal verschluckt, das war der letzte Versuch.
Trainingssnacks eignen sich auch als Belohnung bei der Frenchie-Erziehung, wichtig ist, dass du die Snackmenge von der Tagesration abziehst.
Absolute No-Gos für Frenchies (und alle Hunde):
- Trauben und Rosinen (Nierenversagen)
- Schokolade (Theobromin-Vergiftung)
- Zwiebeln und Knoblauch (zerstören rote Blutkörperchen)
- Rohes Schweinefleisch (Aujeszky-Virus)
- Xylit/Birkenzucker (Leberversagen, oft in "zuckerfreien" Produkten)
Empfehlung der Redaktion
Hochdosiertes Biotin stärkt Haut und Fell, besonders sinnvoll bei Französischen Bulldoggen mit Hautproblemen.
Jetzt ansehen ›Woran erkenne ich, dass das Futter meinem Frenchie gut bekommt?
An fünf konkreten Zeichen, und die meisten davon merkst du innerhalb von drei bis vier Wochen nach der Futterumstellung:
- Kot: Fest, dunkelbraun, gut geformt, nicht übermäßig viel. Wenn du drei Mal am Tag hinter deinem Frenchie herräumst, stimmt etwas nicht.
- Fell: Glänzend, weich, kein übermäßiges Haaren. Pass das Fell zwischen Daumen und Zeigefinger an, es sollte sich seidig anfühlen, nicht strohig.
- Haut: Keine Rötungen in den Falten, kein unangenehmer Geruch aus den Ohren, kein ständiges Kratzen.
- Energie: Gleichmäßig über den Tag verteilt. Kein Energieabfall nach dem Fressen, keine Lethargie am Nachmittag.
- Blähungen: Wenige bis keine. Ein gelegentlicher Pups ist bei Frenchies normal (die Rasse schluckt bauartbedingt mehr Luft), aber wenn der Raum nach dem Füttern unbewohnbar wird, ist das Futter falsch.
Gib einem neuen Futter immer mindestens vier Wochen Zeit. Umstellen solltest du schrittweise über 7-10 Tage: Mische täglich etwas mehr neues Futter unter das alte.
Frenchie-Welpen richtig füttern, worauf kommt es an?
Welpenfutter bis zum 10. Lebensmonat, danach langsam auf Adult umstellen. Frenchie-Welpen wachsen schnell, sind aber mit 10-12 Monaten bereits ausgewachsen, deutlich früher als große Rassen.
Drei bis vier Mahlzeiten pro Tag bis zur 16. Woche, danach auf zwei Mahlzeiten reduzieren. Der Energiebedarf ist im Wachstum höher, aber überfüttern ist gefährlich: Zu schnelles Wachstum belastet die Gelenke und kann Fehlstellungen begünstigen.
Ausführliche Tipps zur Welpenernährung findest du in unserem Artikel Französische Bulldogge Welpe. Futter, Pflege und Erziehung.
Empfehlung der Redaktion
Empfindlicher Frenchie-Magen? Josera MINI Chicken & Rice mit FOS-Präbiotika sorgt für ruhige Verdauung.
Josera MiniWell ›Fazit: Das beste Futter für deine Französische Bulldogge
Die Futtersuche für Frenchies ist kein Hexenwerk, aber sie erfordert mehr Aufmerksamkeit als bei vielen anderen Rassen. Kleine Kroketten, Geflügel als Hauptprotein, keine fragwürdigen Füllstoffe, das sind die Grundlagen.
Unsere Empfehlung bei Dogs Supreme nach mehrwöchigem Praxistest:
- Für Frenchies mit Hautproblemen: Dr. Clauder Best Choice Mini Adult, die Omega-3+6-Kombination und das Taurin machen sich bei Haut und Fell bemerkbar.
- Für Frenchies mit empfindlicher Verdauung: Josera MINI Chicken & Rice (MiniWell), die FOS-Präbiotika und die schonende Rezeptur haben Milas Blähungen spürbar reduziert.
Beide Futtersorten sind bei Dogs Supreme mit schnellem Versand verfügbar. Und falls du unsicher bist: Starte mit einer kleineren Packung, beobachte deinen Frenchie vier Wochen lang und entscheide dann.

Häufig gestellte Fragen
Wie oft sollte ich meiner Französischen Bulldogge Futter geben?
Zwei Mahlzeiten pro Tag mit mindestens 8 Stunden Abstand. Morgens und abends ist ideal. Eine einzige große Mahlzeit belastet den empfindlichen Frenchie-Magen und fördert Blähungen. Welpen unter 16 Wochen brauchen drei bis vier kleinere Mahlzeiten.
Welches Getreide vertragen Französische Bulldoggen?
Reis und Gerste werden von den meisten Frenchies gut vertragen. Weizen und Soja sind häufige Allergieauslöser und sollten gemieden werden. Mais ist umstritten, manche Frenchies vertragen ihn problemlos, andere reagieren mit weichem Kot. Im Zweifel auf Reis als einzige Getreidequelle setzen.
Was tun, wenn mein Frenchie das neue Futter verweigert?
Mische das neue Futter über 10 Tage schrittweise unter das alte (Tag 1-3: 25 % neu, Tag 4-6: 50 %, Tag 7-9: 75 %, Tag 10: 100 %). Wärme das Futter leicht an, der Geruch wird intensiver und lockt wählerische Fresser. Falls dein Frenchie nach zwei Wochen immer noch verweigert, ist diese Sorte vermutlich nicht die richtige.
Darf ich meiner Französischen Bulldogge Obst und Gemüse geben?
Ja, in kleinen Mengen als Ergänzung. Gut geeignet sind Karotten (roh oder gekocht), Gurke, Apfel (ohne Kerne), Blaubeeren und Kürbis. Banane nur selten, der hohe Zuckergehalt fördert Übergewicht. Avocado, Trauben und Zwiebeln sind giftig und tabu.
Ab wann sollte ich auf Senior-Futter umstellen?
Ab etwa 7-8 Jahren. Frenchies gelten mit 7 als Senioren. Senior-Futter hat weniger Kalorien, mehr Ballaststoffe und oft Zusätze wie Glucosamin für die Gelenke. Achte auf den BCS, wenn dein Frenchie mit dem Adult-Futter sein Gewicht gut hält und keine Gelenkprobleme zeigt, kannst du auch bis zum 8. Lebensjahr warten.
Häufig gestellte Fragen.Alle Antworten auf einen Blick.





Noch Fragen? Kontakt ›

