25. Februar 2026

Welpenfutter Französische Bulldogge 2026: Nährstoffbedarf, Top-5-Test & Fütterungsplan

13 Min. Lesezeit
Franzoesische Bulldogge Welpe frisst begeistert aus kleinem flachem Napf mit Mini-Kroketten

Das Beste, was Du einem Welpen der Französischen Bulldogge in den Napf geben kannst, ist frisches, rohes Fleisch aus einer einzigen Proteinquelle, ohne Getreide, ohne Füllstoffe, ohne künstliche Zusätze: BARF. Gerade Frenchie-Welpen verdauen empfindlich und neigen überdurchschnittlich oft zu Unverträglichkeiten, deshalb ist eine klar deklarierte Einzel-Proteinquelle das Ehrlichste, was Du fütterst: Du siehst genau, was drin ist. Wichtig vorab: Welpen wachsen schnell, und eine rohe Ration im Wachstum gehört vor dem Start tierärztlich oder von einem Ernährungsberater geprüft. Worauf es ankommt und welche unserer BARF-Sorten zum Frenchie-Welpen passt, liest Du hier.

Welches Futter ist im ersten Lebensjahr wirklich das richtige für Deinen kleinen Franzosen? Frenchie-Welpen haben besondere Bedürfnisse: Die kurze Schnauze erschwert das Fressen, die empfindliche Verdauung reagiert leicht, und der kompakte Körper wächst rasant von 200 bis 400 g Geburtsgewicht auf 8 bis 14 kg. Dazu kommt eine überdurchschnittliche Neigung zu Unverträglichkeiten. Hier punktet rohes Frischfutter mit kurzer, klarer Zutatenliste, und dafür haben wir unsere eigenen BARF-Rezepte entwickelt.

Warum rohes BARF die beste Basis für den Frenchie-Welpen ist

Stark verarbeitetes Trockenfutter mit langer, unklarer Zutatenliste macht es einem empfindlichen Frenchie-Magen nicht leichter. Je mehr Komponenten, Füllstoffe und Verarbeitungsschritte, desto mehr potenzielle Auslöser. Rohes BARF dreht das Prinzip um: wenige, klar benannte Zutaten, kein Hocherhitzen, nichts Verstecktes.

  • Eine klar deklarierte Proteinquelle: Frenchies reagieren oft auf häufige Eiweiße wie Huhn oder Rind. Ein roher Mix aus nur einer Quelle, etwa Kaninchen, Pferd oder Rotwild, die der Welpe bisher selten kannte, macht die Fütterung von Anfang an nachvollziehbar.
  • Keine Füllstoffe, kein Getreide: Weizen, Mais und unspezifische Nebenerzeugnisse fallen komplett weg. Weniger Reizpotenzial für einen empfindlichen jungen Magen.
  • Weiche, fein strukturierte Konsistenz: Gewolftes Frischfutter lässt sich auch mit kurzer Schnauze gut aufnehmen, kein Schlingen großer Kroketten, weniger Luft beim Fressen.
  • Volle Transparenz: Du siehst, was im Napf liegt. Bei voll deklarierten Rezepturen entfällt das Rätselraten über versteckte Zutaten.

Unser rohes, tiefgekühltes BARF entsteht nach unseren eigenen Rezepten und ist in dieser Form nur bei uns erhältlich. Für Frenchie-Welpen mit empfindlicher Verdauung ist ein Einzelprotein wie Kaninchen der klarste Einstieg: mager, leicht verdaulich und in der kleinen Portionsgröße eines Welpen gut zu dosieren.

Unsere Empfehlung für den Frenchie-Welpen

BARF-Mix Kaninchen, tiefgekühlt

Eine einzige, klar deklarierte Proteinquelle, die die meisten Frenchies noch nicht kannten. Muskelfleisch, Innereien und Gemüse vorkombiniert, gewolft und ohne Getreide. Roh, frisch, nach unserem eigenen Rezept, nur bei uns. Für die Welpen-Ration die genaue Menge bitte tierärztlich abstimmen.

Frenchie-Welpe beschnueffelt winzige Welpenfutter-Kroketten passende Groesse fuer kurze Schnauze

Warum Frenchie-Welpen besonderes Futter brauchen

Französische Bulldoggen sind keine gewöhnlichen Welpen, sie stellen besondere Anforderungen an die Ernährung. Drei Faktoren wirken zusammen, und rohes Frischfutter beantwortet die meisten davon direkt:

  • Brachyzephalie: Die kurze Schnauze macht das Fressen anstrengend. Große Kroketten verschlucken Frenchie-Welpen oft im Ganzen, was Würgen und Blähungen auslöst. Gewolftes rohes BARF nimmt der Welpe auch mit kurzer Schnauze gut auf, ebenso die gereifte Variante im Glas.
  • Schnelles Wachstum bei kompaktem Körper: In den ersten 10 Monaten wächst ein Frenchie von 200 bis 400 g auf 8 bis 14 kg. Diese rasante Entwicklung braucht ein ausgewogenes Verhältnis von Calcium und Phosphor. Zu viel Calcium kann bei kleinen Rassen das Knochenwachstum stören, zu wenig schwächt die Gelenke. Genau deshalb gehört eine rohe Welpen-Ration vor dem Start fachlich geprüft, damit die Mineralstoff-Balance im Wachstum durchgehend stimmt.
  • Empfindlicher Magen-Darm-Trakt: Frenchies zählen zu den Rassen mit der höchsten Rate an Futtermittel-Unverträglichkeiten. Schon im Welpenalter zeigen sich oft empfindliche Verdauung, Blähungen und weicher Kot. Eine kurze Zutatenliste mit einer einzigen, klar deklarierten Proteinquelle gibt dem jungen Magen deutlich weniger Angriffsfläche als ein Futter mit langer, unklarer Komponentenliste. Bei anhaltenden Beschwerden gilt: Tierarzt zuerst.

Nährstoffbedarf eines Frenchie-Welpen

Die Ernährung in den ersten 12 Monaten legt den Grundstein für die lebenslange Gesundheit. Hier die Orientierungswerte, die ein gutes Welpenfutter abdecken sollte. Bei einem fertigen, voll deklarierten BARF-Mix ist die Rezeptur bereits ausbalanciert, die genaue Wachstums-Ration stimmst Du mit dem Tierarzt ab.

Nährstoff Orientierung Warum wichtig für Frenchie-Welpen
Protein hoch Muskelaufbau und Organentwicklung im Wachstum, aus klar deklariertem Fleisch
Fett moderat Energiequelle, aber nicht zu viel. Frenchies neigen früh zu Übergewicht
Calcium & Phosphor ausgewogen Knochenaufbau im Wachstum, Verhältnis und Menge tierärztlich prüfen lassen
Omega-3 enthalten Teil eines ausgewogenen Futters, in tierischen Quellen natürlich vorhanden
Rohfaser gering Verdauungsregulierung, gegen Blähungen und weichen Kot

Besonderheit bei kleinen Rassen: Frenchie-Welpen haben einen höheren Grundumsatz pro Kilogramm Körpergewicht als große Rassen. Sie brauchen nährstoffdichtes Futter in kleinen Portionen. Ein Welpenfutter für große Rassen ist nicht geeignet, der Mineralstoffgehalt und die Energiedichte passen nicht zu einem kleinen Frenchie.

Worauf beim Welpenfutter achten?

Das gehört in einen guten Welpen-Napf

  • Eine einzige tierische Proteinquelle (Mono-Protein), klar benannt
  • Klar benannte tierische Rohstoffe mit offener Deklaration (z.B. "Kaninchen, Muskelfleisch und Innereien" statt "Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse")
  • Natürliche Omega-3-Quellen für Haut und Fell
  • Getreidefrei, ohne Weizen und Mais
  • Keine künstlichen Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffe
  • Weiche, fein strukturierte Konsistenz, passend zur kurzen Schnauze

Genau diese Punkte erfüllt rohes BARF von Natur aus. Bei einem fertigen Mix aus einer Proteinquelle musst Du nichts selbst zusammenstellen, die Rezeptur ist bereits ausbalanciert.

Das hat im Welpen-Napf nichts verloren

  • Weizen und Mais (häufige Auslöser bei empfindlichen Hunden)
  • Künstliche Farb- und Konservierungsstoffe
  • Zucker oder Karamell
  • Unspezifische Angaben wie "tierische Nebenerzeugnisse" ohne genaue Deklaration
  • Soja (blähend, oft schlecht verträglich bei Frenchies)
  • Kuhmilch (die meisten Frenchie-Welpen sind laktoseintolerant)

BARF beim Frenchie-Welpen richtig füttern

Selbst zusammengestelltes BARF ist im Welpenalter besonders anspruchsvoll: Die Nährstoffbalance muss exakt zum Wachstum passen, Fehler bei Calcium oder Protein wirken sich bei jungen Hunden stark aus. Genau diese Fehlerquellen nehmen wir Dir ab. Unsere fertigen BARF-Mixe kombinieren Muskelfleisch, Innereien und Gemüse ausgewogen, gewolft und aus einer Proteinquelle. Trotzdem gilt: Die Welpen-Ration vor dem Start ärztlich prüfen lassen.

Drei Dinge solltest Du beim Frenchie-Welpen beachten:

  • Fein strukturiert servieren: Welpen schlucken oft ohne zu kauen. Gewolftes BARF ist hier ideal, große rohe Stücke oder ganze Knochen gehören bei der kurzen Schnauze nicht in den Napf.
  • Mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag: Bis zum 4. Monat sind 3 bis 4 kleine Mahlzeiten ideal, ab dem 4. Monat reichen 3, ab dem 8. Monat zwei. So bleibt die Verdauung ruhig und der kleine Magen wird nicht überladen. Mehr dazu im Fütterungsplan weiter unten.
  • Tierarzt einbeziehen: Gerade im Welpenalter berät Dich Dein Tierarzt oder ein Ernährungsberater.

Hygiene beim Rohfüttern: Tiefkühlware durchgehend kühl halten und im Kühlschrank auftauen, nicht bei Raumtemperatur. Napf, Flächen und Hände nach jeder Mahlzeit gründlich reinigen. In Haushalten mit immungeschwächten Personen, Schwangeren oder Kleinkindern die Rohfütterung vorab ärztlich abklären (Hinweis des BVL, 2022).

Kein Gefrierfach? Die gereifte Variante im Glas

Rohes Tiefkühl-BARF ist eine besonders nährstoffschonende Basis, weil nichts hocherhitzt wird. Es braucht aber Platz im Gefrierfach und etwas Planung beim Auftauen. Wenn das nicht in Deinen Alltag passt, etwa auf Reisen, im Sommer oder bei wenig Platz, ist unser gereiftes Nassfutter im Glas die ehrlichste verarbeitete Alternative: schonend zubereitet statt hocherhitzt wie übliches Dosenfutter, voll deklariert, weiche Konsistenz für die kurze Schnauze. Es ist schrankfähig und sofort servierbar. Für die Welpen-Ration auch hier die Menge tierärztlich abstimmen.

Die Alternative ohne Gefrierfach

Gereiftes Nassfutter im Glas

Schonend zubereitet, voll deklariert, weiche Konsistenz. Für Frenchie-Halter, die kein Gefrierfach nutzen oder viel unterwegs sind.

Fütterungsmengen nach Alter und Gewicht

Die richtige Menge ist entscheidend, zu viel fördert Übergewicht (ein häufiges Frenchie-Problem), zu wenig bremst die Entwicklung. Roh gefütterte Welpen bekommen anteilig mehr als erwachsene Hunde, weil das Wachstum Energie kostet. Die folgende Tabelle gibt grobe Orientierung für die Mahlzeiten-Frequenz und Tagesmenge, die genaue Ration im Wachstum gehört tierärztlich festgelegt.

Alter Gewicht Mahlzeiten/Tag Hinweis
8-12 Wochen 2-4 kg 4 Kleine, häufige Portionen, Verdauung beobachten
3-5 Monate 4-7 kg 3 Zahnwechsel beginnt, weiche Konsistenz hilft
6-9 Monate 7-10 kg 2-3 Wachstum verlangsamt sich langsam
10-12 Monate 9-12 kg 2 Übergang zur Erwachsenen-Ration

Wichtig: Roh gefütterte Welpen liegen anteilig deutlich über den 2 bis 4 % des Körpergewichts, die für erwachsene Hunde gelten, weil Wachstum zusätzlich Energie kostet. Wie viel genau, hängt vom einzelnen Welpen ab und gehört tierärztlich festgelegt. Wiege Deinen Frenchie-Welpen wöchentlich und passe die Menge an. Du solltest die Rippen leicht fühlen, aber nicht sehen können, das ist das ideale Gewicht.

Vom Züchter-Futter umstellen, 14-Tage-Plan

Wenn Du Deinen Frenchie-Welpen vom Züchter abholst, bekommt er meist eine Portion des gewohnten Futters mit. Die Umstellung auf rohes BARF sollte langsam und schonend erfolgen, Frenchie-Mägen reagieren empfindlich auf abrupte Wechsel. Bei einem Welpen die Umstellung idealerweise mit dem Tierarzt abstimmen, damit die Versorgung im Wachstum durchgängig stimmt.

Tag Züchter-Futter Neues BARF Beobachten
1-3 85 % 15 % Akzeptanz, kein Erbrechen
4-6 70 % 30 % Kotqualität, eventuelle Blähungen oder weicher Stuhl
7-9 50 % 50 % Verdauung sollte sich stabilisieren
10-12 25 % 75 % Fast vollständig umgestellt
13-14 0 % 100 % Vollständig umgestellt, fester Kot

Warum 14 statt 10 Tage? Frenchie-Welpen haben einen empfindlicheren Magen als die meisten anderen Rassen. Die längere Umstellungsphase gibt der Darmflora mehr Zeit, sich anzupassen. Bei Durchfall in den ersten Tagen: Anteil des neuen Futters reduzieren und 2 Tage auf der aktuellen Stufe bleiben, bevor Du weiter steigerst.

Was tun, wenn der Welpe das neue Futter verweigert? Manche Frenchie-Welpen sind wählerisch. In diesem Fall hilft es, das rohe BARF nach dem Auftauen auf Zimmertemperatur zu bringen, der intensivere Eigengeruch steigert die Akzeptanz. Lass den Napf aus Hygienegründen bei Rohfutter maximal 15 bis 20 Minuten stehen und räume Reste danach weg. So lernt Dein Welpe, dass Futter zur Mahlzeit gehört, und die Rohware bleibt frisch.

Winziger Frenchie-Welpe wird auf Kuechenwaage gewogen regelmaessige Wachstumskontrolle

Frenchie-Welpen mit Allergie- oder Unverträglichkeitsverdacht

Wenn Dein Frenchie-Welpe trotz sorgfältig gewähltem Futter unter ständigem Kratzen, geröteten Ohren, wiederkehrendem Durchfall oder Hautausschlag leidet, könnte eine Futtermittel-Unverträglichkeit dahinterstecken. Französische Bulldoggen gelten als anfällig für Empfindlichkeiten gegen bestimmte Proteine, häufige Auslöser sind Rind, Huhn und Weizen. Was die Ursache ist, klärt der Tierarzt, und eine Ausschlussdiät gehört in tierärztliche Begleitung, beim Welpen umso mehr.

Erste Schritte bei Verdacht:

  1. Tierarzt aufsuchen und andere Ursachen (Parasiten, Umweltallergien) ausschließen lassen
  2. Auf tierärztliche Empfehlung eine Ausschlussdiät mit einer einzelnen, bisher unbekannten Proteinquelle starten (z.B. Kaninchen, Pferd oder Rotwild)
  3. Mindestens 8 Wochen durchhalten, Symptome verschwinden nicht über Nacht
  4. Keine Leckerlis, kein Tischfutter, keine anderen Futterquellen während der Eliminationsphase

Rohes Einzelprotein-BARF ist hier im Vorteil: Kaninchen, Pferd oder Rotwild sind Eiweiße, mit denen die meisten Frenchies noch keinen Kontakt hatten, und die Rezeptur enthält nichts anderes, das das Bild verfälscht. Den Ablauf der Ausschlussdiät immer mit dem Tierarzt abstimmen.

Welpen-Leckerlis: Was darf ein Frenchie-Welpe snacken?

Leckerlis sind fürs Training unverzichtbar, sollten aber maximal 10 % der Tagesration ausmachen. Bei einem kleinen Frenchie-Welpen sind das nur wenige Gramm pro Tag. Und besonders während einer Ausschlussdiät gilt: Die Proteinquelle der Snacks muss zum Hauptfutter passen. Ein Kaninchen-BARF mit Hühnchen-Snacks macht die Diät zunichte.

Geeignet sind:

  • Luftgetrocknete Trainingswürstchen aus einer Proteinquelle, passend zum Hauptfutter (z.B. Kaninchen zum Kaninchen-BARF)
  • Karotten- oder Gurkenstücke (fast kalorienfrei)
  • Apfelstücke ohne Kerne
  • Kleine Stücke gekochtes Fleisch der passenden Proteinquelle

Ungeeignet: Käsewürfel und Milchprodukte (Laktose), Hundekekse mit Weizen, Schweineohr (zu fett und groß), Rohhautknochen (Erstickungsgefahr), Tischreste jeder Art, sowie Trauben, Rosinen und Schokolade (giftig).

Protein-passend zum Welpen-BARF

Trainingswürstchen Kaninchen

Luftgetrocknet, eine Proteinquelle, kleines Format. Passt protein-genau zum Kaninchen-BARF, ideal fürs Welpentraining und ohne die Ausschlussdiät zu stören.

Häufige Fütterungsfehler bei Frenchie-Welpen

Diese sechs Fehler sehen wir bei Frenchie-Welpenbesitzern besonders häufig:

  1. Große, harte Kroketten: Standard-Trockenfutter hat oft Kroketten, die für Frenchie-Mäuler zu groß sind, das führt zu Verschlucken, Würgen und Blähungen. Gewolftes rohes BARF oder gereiftes Glas umgeht das Problem komplett.
  2. Erwachsenen-Ration im Welpenalter: Welpen brauchen anteilig mehr Energie und eine andere Nährstoffbalance als erwachsene Hunde. Die Wachstums-Ration gehört tierärztlich abgestimmt, nicht aus der Adult-Tabelle übernommen.
  3. Zu viel füttern: Frenchie-Welpen betteln mit großen Augen, aber Übergewicht im Wachstum belastet Gelenke und Atmung dauerhaft. Wöchentlich wiegen und an der Ration festhalten.
  4. Milch geben: Die meisten Frenchie-Welpen sind laktoseintolerant. Kuhmilch verursacht Durchfall und Bauchkrämpfe.
  5. Zu schneller Futterwechsel: Jeder Wechsel braucht mindestens 14 Tage. Häufiges Wechseln stresst den empfindlichen Frenchie-Magen.
  6. Tischreste als Snack: Gewürzte, fettige oder salzige Speisen sind für Welpen tabu, sie können Durchfall und Magenprobleme verursachen, und der Welpe lernt das Betteln.

Wasserversorgung für Frenchie-Welpen

Frenchie-Welpen brauchen jederzeit Zugang zu frischem Wasser. Bei roher oder Glas-Fütterung trinken sie oft weniger, weil sie viel Flüssigkeit bereits über das feuchte Futter aufnehmen. Praxis-Tipps:

  • Verwende einen flachen, standfesten Napf. Frenchies mit kurzer Schnauze tauchen beim Trinken fast das ganze Gesicht ein und kippen leichte Näpfe um.
  • Wechsle das Wasser mindestens zweimal täglich, besonders im Sommer.
  • Stelle den Wassernapf nicht direkt neben den Futternapf, Hunde trinken instinktiv lieber an einer anderen Stelle.
  • Nach Spiel und Training immer Wasser anbieten. Frenchie-Welpen überhitzen aufgrund der Brachyzephalie schneller.

Wann auf die Erwachsenen-Ration umstellen?

Französische Bulldoggen gelten mit 10 bis 12 Monaten als ausgewachsen. Der Umstellungszeitpunkt hängt von der individuellen Entwicklung ab:

  • Gewicht: Wenn Dein Frenchie 90 bis 95 % seines erwarteten Erwachsenengewichts erreicht hat (typisch 8 bis 12 kg)
  • Zahnwechsel: Sollte mit 6 bis 7 Monaten abgeschlossen sein, ein guter Orientierungspunkt
  • Wachstumskurve: Wenn die wöchentliche Gewichtszunahme deutlich abnimmt
  • Typischer Zeitpunkt: 10 bis 12 Monate, bei sehr kleinen Frenchies auch erst mit 14 Monaten

Häufiger Fehler: Manche Halter reduzieren schon mit 6 Monaten auf die Erwachsenen-Ration, weil ihr Frenchie groß genug aussieht. Das ist zu früh: Auch wenn das Längenwachstum nachlässt, entwickeln sich Knochen, Gelenke und Organe bis zum 10. bis 12. Monat weiter. Bei rohem BARF bleibt die Proteinquelle dieselbe, nur Menge und Mahlzeiten-Frequenz passt Du an, im Zweifel mit dem Tierarzt.

Drei Wege, Deinen Frenchie-Welpen frisch zu füttern

Drei Ansätze für unterschiedliche Alltage, alle ohne industrielle Füllstoffe. Die genaue Wachstums-Ration gehört in jedem Fall tierärztlich geprüft.

1. Rohes Tiefkühl-BARF aus einer Proteinquelle (unsere Empfehlung)

Roh und unerhitzt, dadurch bleibt die Nährstoffsubstanz weitgehend erhalten. Kaninchen, Pferd oder Rotwild als einzige Proteinquelle ist ideal für Frenchies mit Verdacht auf Unverträglichkeiten. Muskelfleisch, Innereien und Gemüse sind vorkombiniert und gewolft, Du taust nur auf und servierst. Getreidefrei, voll deklariert, nach unserem eigenen Rezept.

2. Gereiftes Nassfutter im Glas (wenn kein Gefrierfach)

Schonend zubereitet, voll deklariert, weiche Konsistenz für die kurze Schnauze. Schrankfähig und sofort servierbar, ideal für Reise, Sommer oder wenig Platz, wenn rohes Tiefkühlfutter nicht in den Alltag passt.

3. BARF-Komponenten zum Selbstmischen (für Erfahrene)

Wer die Ration selbst zusammenstellen möchte, findet bei uns einzelne Komponenten wie Muskelfleisch, Pansen und Gemüse-Mix. Beim Welpen ist die exakte Balance besonders heikel und gehört unbedingt vorab fachlich geprüft. Für den Einstieg empfehlen wir die fertigen Mixe aus Weg 1.

Satter Frenchie-Welpe liegt zufrieden mit rundem Bauch auf Decke nach gutem Welpenfutter

Fazit: Das richtige Futter für Deinen Frenchie-Welpen

Die Ernährung im ersten Lebensjahr legt den Grundstein für ein gesundes, langes Frenchie-Leben. Die wichtigsten Punkte zusammengefasst:

  • Rohes BARF aus einer klar deklarierten Proteinquelle ist die ehrlichste Basis für den empfindlichen Frenchie-Magen
  • Weiche, gewolfte Konsistenz passt zur brachyzephalen Schnauze, kein Kroketten-Problem
  • Einzelprotein wie Kaninchen minimiert das Risiko von Unverträglichkeiten von Anfang an
  • Wachstums-Ration tierärztlich abstimmen, Calcium und Energie müssen im Welpenalter exakt passen
  • 14-Tage-Umstellung vom Züchter-Futter, schonend für den empfindlichen Magen
  • Leckerlis maximal 10 % der Tagesration und protein-passend zum Hauptfutter

Dieser Artikel dient der Information und ersetzt keine tierärztliche Beratung. Gerade die Rohfütterung im Welpenalter gehört vor dem Start tierärztlich oder von einem Ernährungsberater geprüft. Bei gesundheitlichen Auffälligkeiten konsultiere bitte Deinen Tierarzt.

Unser Futter für Deinen kleinen Franzosen

Rohes BARF nach eigenem Rezept, nur bei uns

Für die empfindliche Verdauung des Frenchie-Welpen setzen wir auf rohes, tiefgekühltes BARF mit einer klar deklarierten Proteinquelle, ohne Getreide und Füllstoffe. Kaninchen ist der sauberste Einstieg bei Verdacht auf Unverträglichkeiten. Wer kein Gefrierfach hat, nimmt die gereifte Variante im Glas. Die genaue Welpen-Ration klärt am besten Dein Tierarzt.

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Häufig gestellte Fragen.Alle Antworten auf einen Blick.

Welches Futter ist am besten für einen Frenchie-Welpen?
22:09
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Frisches, rohes Fleisch aus einer einzigen, klar deklarierten Proteinquelle ohne Getreide und Füllstoffe, also BARF. Wegen der empfindlichen Verdauung und der Neigung zu Unverträglichkeiten ist ein roher Einzelprotein-Mix wie Kaninchen ideal: mager, leicht verdaulich und in der kleinen Welpen-Portion gut zu dosieren. Wer kein Gefrierfach hat, greift zur gereiften Variante im Glas. Die genaue Wachstums-Ration sollte tierärztlich geprüft werden.

22:09
Wie oft muss ein Frenchie-Welpe gefüttert werden?
22:09
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Ein Frenchie-Welpe mit 8 bis 12 Wochen braucht etwa 4 kleine Mahlzeiten täglich, mit 3 bis 5 Monaten 3 Mahlzeiten und ab 6 Monaten 2 bis 3 Mahlzeiten. Ab etwa 10 Monaten reichen 2 Mahlzeiten pro Tag. Regelmäßige Fütterungszeiten stabilisieren die Verdauung.

22:09
Darf man einen Frenchie-Welpen barfen?
22:09
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Ja, rohes BARF aus einer klar deklarierten Proteinquelle eignet sich gut für Frenchie-Welpen. Wichtig ist, dass die Ration im Wachstum ausgewogen ist, deshalb sollte sie vor dem Start tierärztlich oder von einem Ernährungsberater geprüft werden. Fertige, vorkombinierte Mixe nehmen Dir die Balance von Muskelfleisch, Innereien und Gemüse ab. Beim Rohfüttern auf durchgehende Kühlkette und Hygiene achten.

22:09
Wie viel Futter braucht ein Frenchie-Welpe pro Tag?
22:09
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Roh gefütterte Welpen liegen anteilig deutlich über den 2 bis 4 Prozent des Körpergewichts, die für erwachsene Hunde gelten, weil Wachstum zusätzlich Energie kostet. Die genaue Menge hängt vom einzelnen Welpen ab und gehört tierärztlich festgelegt. Wiege Deinen Welpen wöchentlich und passe die Ration so an, dass die Rippen leicht fühlbar, aber nicht sichtbar sind.

22:09
Warum hat mein Frenchie-Welpe so viele Blähungen?
22:09
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Blähungen sind bei Frenchie-Welpen häufig und haben meist drei Ursachen: zu große Kroketten (Luft wird mitgeschluckt), blähende Zutaten wie Soja, Erbsen oder Mais und zu schnelles Fressen. Gewolftes rohes BARF mit einer einzelnen Proteinquelle, eine kurze Zutatenliste und ruhiges Fressen können helfen. Bei anhaltenden Beschwerden gilt: Tierarzt zuerst.

22:09
Darf ein Frenchie-Welpe Milch trinken?
22:09
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Nein, die meisten Frenchie-Welpen sind laktoseintolerant. Kuhmilch verursacht Durchfall und Bauchkrämpfe. Ab der 8. Woche brauchen Welpen grundsätzlich nur noch Wasser und feste Nahrung.

22:09

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